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"DSDS" kompakt: Komplize belastet Severino Seeger

In der kommenden Woche steht "DSDS"-Sieger Severino Seeger wegen Betrugs vor Gericht. Schon jetzt packt ein mutmaßlicher Komplize aus - und belastet den Sänger.

Er soll alte Damen um mehr als 100.000 Euro geprellt haben. In der kommenden Woche muss sich "DSDS"-Sieger Severino Seeger vor Gericht verantworten. In der "Bild"-Zeitung spricht ein mutmaßlicher Komplize über die Betrugsfälle - und Severinos Motivation. Demnach habe Seeger seiner damaligen Freundin imponieren wollen: "Severino hat das schnelle Geld gesehen. Er hatte damals gerade seine heutige Frau Rea kennengelernt, wollte sie beeindrucken." Mit dem ergaunerten Geld habe er ihr "eine Schönheits-OP an den Beinen bezahlen und ein Kosmetik-Studio einrichten" wollen.

+++ Auf nach Ischgl +++

Die Euphorie von so manchem treuen "Deutschland sucht den Superstar"-Zuschauer scheint schon vor der Reise von Thailand nach Ischgl verloren gegangen zu sein. Die Einschaltbereitschaft bröckelt immer weiter. Alltime-Quotentief nannten es die Mediendienste, weil Alltime schon sehr nach Dramatik klingt, und nach etabliert. Dabei wurde doch am letzten Wochenende das Geheimins um die Top 10 gelüftet. Ein paar findige Promigazetten kannten die Namen der Finalisten schon vorab.

Doch das soll die Lust auf die nächsten Folgen nicht schmälern: Schließlich frönt RTL zum ersten Mal so genannten Eventshows. Tourt mit den Finalisten durch's Land- und auch über die Grenzen hinweg. Erste Station: Ischgl. Danach steuern die verbliebenen Kandidaten das Sauerland an, und Leipzig. Das Finale steigt in der ÖVB-Arena in Bremen.

Aber zurück zu Ischgl: Zu ihrer ersten Top-10-Show wurden die Kandidaten übrigens vom Trachtkerl Andreas Gabalier begrüßt, durften mit ihm parlieren und sich Tipps abholen. Am 25. April kann man sich das Zusammentreffen ansehen. Vielleicht sogar mit gesteigerter Quote.

+++ Hoch Heino hält an +++

Dank Heino setzt "DSDS" seinen Höhenflug auch in der zweiten Sendung fort. Mit 4,67 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 14,6 Prozent beim Gesamtpublikum war die Castingshow am Samstagabend die dritterfolgreichste Sendung. Noch erfolgreicher war die Sendung bei den 14- bis 59-Jährigen: Hier war "Deutschland sucht den Superstar" klarer Tagessieger. In dieser Altersgruppe wollten 3,68 Millionen Zuschauer den Kampf um die Recalls sehen. Das entspricht einem Marktanteil von 21,2 Prozent - und liegt damit klar über dem Senderschnitt.

In die nächste Runde zogen ein: Robin Eichinger, Jesus Garcia Gallera, Anna-Carina Alpert, Bartolomeo Andrew Pietrzak, Christian Tesch, Erica Greenfield, Fitzroy Maxwell, Juna Manaj (Foto) und Tina Umbricht.

+++ Heino haucht der Show neues Leben ein +++

Man kann sich herzlich darüber amüsieren, dass RTL ausgerechnet einen 76 Jahre alten Volksmusiker dazu auserkoren hat, die kriselnde Show "Deutschland sucht den Superstar" zu retten. Man kann darüber viele Witze reißen, dem Sender fehlende Originalität vorhalten und Hilflosigkeit vorwerfen. Nur: Der Plan funktioniert. Heino scheint tatsächlich so etwas wie der Heilsbringer für "DSDS" zu sein. Mit dem blonden Barden als Juror gelang der Show der beste Staffelauftakt seit drei Jahren. 4,92 Millionen Zuschauer wollten die erste Sendung der zwölften Staffel sehen. Das ist eine Steigerung um mehr als eine halbe Million im Vergleich zum Vorjahresstart. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum betrug 15,4 Prozent. Besonders gut kam die Sendung in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen an: Dort holte RTL 3,05 Millionen Zuschauer, das entsprach einem Marktanteil von hervorragenden 27,5 Prozent.

+++ Lästerschwestern beleidigen Mandy +++

Neu-Jurorin Mandy Capristo hat keinen guten Start in die 12. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" gehabt, die an diesem Mittwoch (20.15 Uhr auf RTL) startet. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, wurde die Sängerin von zwei Kandidatinnen so stark beleidigt, dass ihr die Tränen kamen.

Zwei Schwestern waren über ihren Raussschmiss aus der Castingshow wütend und griffen Capristo offen an. "Bist du so klug um mit mir zu diskutieren? Ich hab Schule, ich hab mein Abitur, ich geh studieren", sagte eine der Mädchen zu Mandy Capristo und beschimpfte sie dann übel. Schlimmere Anschuldigungen - etwa, dass sich die Exfreundin von Mesut Özil lediglich nach oben geschlafen habe - soll RTL rausgeschnitten haben.

Capristo betont, dass ihr die Tränen aus Schock kamen. "Ich bin absolut harmoniebedürftig und kein Streitmensch", sagte sie der "Bild". Unterstützung bekam Mandy Capristo von ihrem Jury-Kollegen Heino. "Das war unterirdisch von den beiden."

+++ Im Netz top, im TV Flop +++

Mit der elften Staffel der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" ("DSDS") hat der Kölner Privatsender RTL einen Netz-Rekord verbucht. 76 Millionen Videoabrufe habe es während der Showphase zwischen Jahresbeginn und dem Finale am vergangenen Samstag gegeben, teilteder Sender mit - ein Anstieg von 32 Prozent im Vergleich zur Vorjahresstaffel. Die mobilen Abrufe hätten sogar um 87 Prozent zugenommen und machten nunmehr einen Anteil von 45 Prozent am Gesamtvolumen aus.

Im herkömmlichen Fernsehen geriet die Staffel dagegen zu einer müden Veranstaltung. Nach den aufgezeichneten, recht quotenstarken Vorausscheidungsshows im Januar und Februar blieben die Liveübertragungen an den vergangenen Samstagen weit hinter den Erwartungen zurück. Das Finale schalteten am Samstag lediglich um die 3,8 Millionen Zuschauer ein. Damit lag die Sendung sogar unter dem Durchschnitt der vorherigen 18 Folgen mit 4,09 Millionen. Beim Finale vor einem Jahr hatten noch 4,63 Millionen Menschen eingeschaltet.

3. Mai 2014: Aneta Sablik ist der neue Superstar
Aneta Sablik ist die Gewinnerin von "DSDS". Kurz vor der Entscheidung hatte Chefjuror Dieter Bohlen prophezeit, dass sich die Polin durchsetzen würde. Im Finale waren Meltem Acikgöz (24), Daniel Ceylan (28) und Aneta Sablik (25) gegeneinander angetreten. Daniel Ceylan wurde im Laufe der Sendung vom Publikum rausgewählt, so dass sich die Zuschauer in den letzten Minuten zwischen den zwei Frauen entscheiden mussten. Die Siegerin erhält 500.000 Euro und einen Plattenvertrag mit dem Musikkonzern Universal.

3. Mai 2014: Spannung vor dem Finale
Beim RTL-Casting-Dauerbrenner "Deutschland sucht den Superstar" ("DSDS") geht an diesem Samstagabend (20.15 Uhr) das elfte Finale über die Bühne. Zum ersten Mal treten zum Staffelhöhepunkt allerdings drei statt nur zwei Kandidaten gegeneinander an. Meltem Acikgöz, 24, aus Dillingen im Saarland, Daniel Ceylan, 28, aus Meschede im Sauerland und Aneta Sablik, 25, aus dem bayerischen Gelting kämpfen um 500.000 Euro und einen Plattenvertrag mit dem Musikkonzern Universal.

2. Mai 2014: Nazan Eckes fit fürs Finale
Rechtzeitig zum "DSDS"-Finale ist die Moderatorin Nazan Eckes wieder fit geworden. Wenn am Samstag die drei Finalisten Meltem Aciköz, Aneta Sablik und Daniel Ceylan um den Sieg antreten, wird Eckes die Live-Show moderieren, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Beim Halbfinale in der vergangenen Woche ersetzte noch der "Dschungelcamp"-Moderator Daniel Hartwich die 37-Jährige, da sie kurzfristig erkrankt war.

Für die drei Finalisten geht es am Samstag nicht nur um den Titel: Auch ein Plattenvertrag mit Universal und 500.000 Euro warten auf den Gewinner.

Wer sich darüber freuen darf, entscheiden allein die Zuschauer. Per Telefonvoting bestimmen sie erst zwei Favoriten, bevor dann der Superstar 2014 gekürt wird. Die Jury mit Dieter Bohlen, Mieze Katz, Marianne Rosenberg und Kay One gibt wie gewohnt Empfehlungen ab - sie darf jedoch nicht abstimmen. Gegen 23 Uhr soll dann feststehen, ob Aneta, Meltem oder Daniel gewonnen hat.

1. Mai 2014: Finalistin Meltem betet vor jedem Auftritt
Die Finalisten der RTL-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar (DSDS) bereiten sich mit Hochdruck auf das große Finale am Samstagabend vor. "Ganz viel Text lernen und versuchen, die Ruhe zu bewahren. Das steht jetzt an", sagte Meltem Acikgöz der Nachrichtenagentur DPA. Sie liege oft stundenlang mit ihrem MP3-Player auf dem Sofa und gehe die Songtexte durch.

Angst vor dem Versagen spüre sie nicht. "Kurz bevor ich auf die Bühne gehe, bete ich immer", sagte die 24-jährige Angestellte aus Dillingen im Saarland weiter. Eine strenggläubige Muslimin sei sie zwar nicht, dennoch halte sie sich an Regeln. "Ich versuche, nie zuviel Dekolleté zu zeigen. Auch ein knappes Lederoutfit wird es bei mir nicht geben."

Ihre Konkurrentin Aneta Sablik (25) aus dem bayerischen Gelting bereitet sich in diesen Tagen ebenfalls intensiv auf den finalen Auftritt vor - beschäftigt sich aber auch mit ihrem Plan B, falls sie am Samstag scheitern sollte. "Ich habe schon vor DSDS Musik gemacht und bin sicher, dass mein Leben weiterhin mit Musik zu tun haben wird", sagte die Studentin. Sie hoffe darauf, jemanden zu finden, der mit ihr arbeiten wolle.

"Üben, üben, üben, damit ich das Beste aus mir rausholen kann", ist die Devise von Daniel Ceylan, Teilzeitjobber aus Meschede im Hochsauerland. Eine Heilerin, die er engagiert habe, um ihm seine Angst vor der Bühne zu nehmen, habe ihm bisher sehr geholfen. In der dritten Live-Show hatte der 28-Jährige einen Blackout und patzte beim Songtext. "Konzentration ist jetzt sehr wichtig. Aber letzen Endes ist klar: Es wird nur einer von uns gewinnen."

30. April 2014: Diese Songs gibt's im Finale
Diese Lieder entscheiden über Karrieren: RTL hat die Titel der neun Songs veröffentlicht, mit denen sich die "DSDS"-Finalisten am Samstag bewähren müssen. Zuerst treten Aneta Sablik, Daniel Ceylan und Meltem Acikgöz mit jeweils einem Lied, dem "Herzenssong", auf. Sablik wird "If I Were A Boy" von Beyoncé singen, Ceylan "I Won’t Let You Go" von James Morrison und Acikgöz geht mit "Dark Horse" von Katy Perry feat. Juicy J an den Start.

Die Zuschauer stimmen dann ab, wer im Rennen verbleiben darf. Dann folgen die "Staffelhighlights": Sablik tritt als "Dirty Diana" von Michael Jackson auf, Ceylan versucht mit "The Best" von Tina Turner gleich sein Revier abzustecken und Acikgöz will mit "Skyscraper" von Demi Lovato hoch hinaus.

Bei den eigenen Finalsongs gehen die Kandidaten auf Nummer sicher: Thema Nummer eins ist bei allen - natürlich - die Liebe. Aneta Sablik sehnt sich nach "The One", "Someone Out There To Love" fragt sich Daniel Ceylan und Meltem Acikgöz fährt mit "Explosion In My Heart" gleich die ganz großen Geschütze auf.

28. April 2014: Aus die Maus für Mieze Katz?
Ist Mieze Katz' Karriere bei DSDS schon wieder vorbei? Die "Bild"-Zeitung berichtet unter Berufung auf eigenen Recherchen, dass die Sängerin der Band Mia schon im nächsten Jahr nicht mehr dabei sein wird. Die 34-Jährige war mit ihren Entscheidungen in den vergangenen Sendungen immer wieder beim Rest der Jury angeeckt. Insbesondere mit Dieter Bohlen hatte es Stress um die 'richtige' Kandidatenauswahl gegeben.

Im Falle von Marianne Rosenberg scheint das letzte Wort dagegen noch nicht gesprochen, sie habe "noch Freunde bei RTL". Gesichert soll die Zukunft dagegen für Kay One sein. Kein Wunder, liegt der Juror mit seinen Einschätzungen doch fast immer auf einer Wellenlänge mit Bohlen.

27. April 2014: Halbfinale sorgt für Quotenrekord
Nach der Talfahrt geht es nun wieder bergauf: Das Halbfinale von "DSDS" schalteten am Samstagabend 3,59 Millionen Zuschauer ein. Damit war die inzwischen bereits fünfte Live-Show die beste aller Live-Sendungen. Vergangene Woche schalteten nur 2,84 Millionen ein, womit "DSDS" ein neues Quotentief erreichte. Auch der Marktanteil verbesserte sich am Samstagabend von 10,7 auf nun 12,8 Prozent. Vor allem in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kamen Dieter Bohlen, Rapper Kay One und Co. gut an: Der ProzentMarktanteil lag bei 17,9 Prozent.

26. April 2014: Startreihenfolge fürs Halbfinale
Für das Halbfinale steht nun die endgültige Reihenfolge fest, wann welcher Kandidat auftritt. Hier ein kleiner Einblick:

Schlechte Nachricht für alle DSDS-Fans: Moderatorin Nazan Eckes (37) wird am Samstagabend nicht das Halbfinale von "Deutschland such den Superstar" ("DSDS") moderieren. Wie RTL mitteilt, ist die Moderatorin kurzfristig erkrankt, Details nennt der Kölner TV-Sender nicht. Stattdessen wird Daniel Hartwich durch die Sendung führen, der auch die Tanz-Show "Let's Dance" moderiert. Am Samstagabend kämpfen die verbliebenen vier Kandidaten Daniel Ceylan, Aneta Sablik, Richard Schlögl und Meltem Acikgöz um den Einzug ins Finale kämpfen.

Die Aufgabe der fünften Livesendung lautet "Inszeniere deinen Song". Laut RTL müssen sich die DSDS-Kandidaten eine Performance für ihren Song überlegen und diese inszenieren.

25. April: Kay One tritt gegen Marianne Rosenberg nach
In der "DSDS"-Jury will einfach keine Ruhe einkehren. Die Juroren Kay One und Marianne Rosenberg waren in der dritten Liveshow der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" heftig aneinander geraten. Der Streit entzündete sich an der Bewertung des Duetts der Kandidaten Elif Batman und Christopher Schnell, die "Say Something" zum Besten gaben, im Original von A Great Big World feat. Christina Aguilera. Rosenberg war von ihrer Darbietung nicht sonderlich begeistert: "Ich habe euch das Liebespaar nicht abgekauft. Wo die Stimmen zusammengehören, da habt ihr ein bisschen überlappt." Das verärgerte Kay One, der offenbar von dem Duett ziemlich angetan war: "Marianne hat überhaupt keine Ahnung. Das war ein Super-Gänsehaut-Auftritt."

Damit ging das Gehakel aber erst los: "Dann hast du keine Ohren, mein Lieber", gab ihm die Schlagersängerin einen mit. Der Rapper konterte umgehend: "Vielleicht habe ich keine Ohren, aber mein letzter Hit liegt ja auch nicht 45 Jahre zurück." Den beiden anderen Juroren Dieter Bohlen und Mieze Katz gelang es nur mit Mühe, die Wogen halbwegs zu glätten.

Und: Der Streit ist keineswegs beigelegt. In der aktuellen Ausgabe der "InTouch" legt Kay One noch einmal nach. "Wenn wieder so ein Spruch kommt, dann werde ich darauf antworten", kündigte Kay One an. "Ich habe eine riesige Fan-Armee hinter mir stehen. Also sollte man als Jurymitglied schon vorsichtig sein, was man gegen mich sagt. Sonst hat man schnell viele Feinde!" Auch Marianne Rosenberg denkt nicht an verbale Abrüstung: "Respekt muss er noch lernen", sagte sie in dem Magazin. "Außerdem ist es sicherlich schwer, in diesem Alter Erfolg und Testosteron gelassen zu verarbeiten."

sst/che