HOME

"Fast & Furious 7": Körper-Doubles sollen Paul Walker ersetzen

Das Rätsel um den Ersatz des verstorbenen Paul Walkers im nächsten "Fast & Furious"-Film scheint gelöst. Vier Körper-Doubles und computeranimierte Bilder sollen seinen Charakter "zum Leben" erwecken.

Von Frank Siering, Los Angeles

Lange Zeit wurde gerätselt und wild spekuliert, wie die Produzenten des sehr erfolgreichen "Fast & Furious"-Franchises den Tod von Paul Walker - er spielte einen der Hauptdarsteller in der Filmserie - in der siebten Ausgabe kaschieren würden.

Nun scheint das Rätsel gelöst. Laut einem Bericht der "New York Daily News" plant Universal Pictures, Walker durch "vier Schauspieler zu ersetzen, die ähnliche Körperproportionen wie Paul haben" Das will zumindest eine der Produktion nahestehende Quelle der Daily News erzählt haben.

Ende der Spekulationen

Die vier Körper-Doubles sollen für Einstellungen genutzt werden, die die "Bewegungen von Walker auf der Leinwand zeigen". Bei Naheinstellungen wollen die Fast-Macher demnach computeranimierte Bilder nutzen, in der Fachsprache als Computer Generated Images (CGI) bezeichnet.

Diverse Optionen wurden seit dem Tod Walkers Ende November vergangenen Jahres diskutiert. Der "Hollywood Reporter" hatte berichtet, dass Walkers Charakter Brian O'Conner via Änderung im Drehbuch in "die Rente geschickt werden sollte". Andere Publikationen hatten spekuliert, dass Walkers jüngerer Bruder Cody für seinen verstorbenen Bruder einspringen sollte. Cody Walker arbeitet als Stuntman und lebt im US-Bundesstaat Oregon. Er stand seinem älteren Bruder sehr nahe und sieht ihm zudem sehr ähnlich.

Premiere ist 2015 - mit einem Jahr Verspätung

"Fast & Furious 7" soll laut Universal noch in diesem Monat erneut die Dreharbeiten aufnehmen. Der Film soll am 10. April 2015 in die Kinos kommen - mit einem Jahr Verspätung.

Paul Walker war am 30. November in einem Porsche GT im kalifornischen Santa Clarita tödlich verunglückt. Er saß auf dem Beifahrersitz, als der Wagen nach einem Polizeibericht bei hoher Geschwindigkeit gegen ein Hindernis knallte. Sein Freund Roger Rodas hatte das Auto gelenkt. Der Wagen war nach dem Aufprall explodiert und in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr konnte die beiden Insassen des Fahrzeuges nur noch tot bergen.