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"Stromberg" drängt ins Kino: Crowdfunding für Papa Bernd

"Stromberg" erfreut sich auch nach fünf Jahren Mattscheibenpräsenz noch immer großer Beliebtheit beim Publikum. Jetzt soll sogar der Sprung auf die Kinoleinwand gelingen. Allerdings nur, wenn die Fans vorher blechen.

Diese Idee hätte von Papa Bernd selbst kommen können: Um die Fernsehserie "Stromberg" auf die große Leinwand zu hieven, sollen sich die Fans an den Produktionskosten beteiligen. Bis zum 14. März 2012 müssen mindestens eine Million Euro zusammengebracht werden, sonst sterbe das Filmprojekt, teilte die Produktionsfirma Brainpool am Donnerstag in Köln mit.

Dieses "Crowdfunding" oder eingedeutscht "Schwarmfinanzierung" genannte Prinzip wurde zuletzt beim Erotikfilm "Hotel Desire" angewandt: Tausende private Geldgeber hatten gemeinsam die Produktionssumme von 170 000 Euro aufgebracht. Ein ähnliches Finanzierungskonzept steht auch hinter der finnischen Nazi-Parodie "Iron Sky", die 2012 in die Kinos kommen soll.

Die Fans erwerben mit ihrem Geld "eine Beteiligung an den Erlösen im Kino und kommen in den Genuss vieler Mehrwerte, wie dem Zugang zur exklusiven Investors-Lounge mit regelmäßigen Updates zum Stand der Produktion sowie exklusiven Hintergrundberichten", so Brainpool. "Außerdem winken, je nach Anzahl der erworbenen Anteile, eine namentliche Nennung im Abspann des Films und exklusive Tickets zur Kinopremiere."

Bernd Stromberg, der Versicherungsangestellte mit wenig Sinn für Toleranz und Minderheiten, lästert bei ProSieben bereits in Staffel fünf.

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jwi/DPA / DPA