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Royal-Serie Die zwei größten Casting-Fehler der fünften "The Crown"-Staffel – wenn es nach den Fans geht

"The Crown"
"The Crown": Dominic West als Prinz Charles und Elizabeth Debicki als Prinzessin Diana
© Keith Bernstein / Netflix
Die fünfte Staffel der Royal-Serie "The Crown" ist äußerst beliebt bei Netflix. Doch Fans stören sich vor allem an zwei der Stars. Sie seien falsch gewählt, so der Vorwurf. 

Platz eins in den Netflix-Charts und tagelange Konversationen: "The Crown" sorgt erneut für Aufsehen. In der fünften Staffel der Serie über die britische Royal Family werden die Neunzigerjahre thematisiert, genauer: die Eheprobleme vom heutigen König Charles III. und Prinzessin Diana.

"The Crown": Dominic West gilt als falsche Wahl

Doch trotz der großen Beliebtheit der neuen Staffel stören sich Fans an zwei Stars: Dominic West als König Charles III. und Imelda Staunton als Queen Elizabeth II.

Das größte Problem von Dominic West, der in der Serie den damaligen Prince of Wales verkörpert: Er sieht zu gut aus. Besonders auf Twitter machten Nutzer ihrer Unzufriedenheit über die Casting-Wahl Luft. 

"Wie um alles in der Welt erwarten die Macher von 'The Crown', dass wir jemanden, der so lächerlich gut aussieht wie Dominic West, als Prinz/König Charles akzeptieren? Das ist so, als würde man Brad Pitt für die Rolle des Richard Nixon casten", schrieb ein Zuschauer auf dem Kurznachrichtendienst. Und damit ist er bei Weitem nicht allein.

"Diese Staffel von 'The Crown' ist einfach unrealistisch. Und ich bin es leid, dass Netflix den Elefanten im Raum ignoriert. Dominic West ist 8000x heißer als Charles jemals war, ist oder sein wird", kommentierte ein anderer. Nicht nur Fans auf Twitter sind unzufrieden, auch Rezensenten kritisieren die Besetzung. So titelte "Vogue"-Redakteurin Michelle Ruiz eindeutig: "Dominic West ist viel zu heiß, um Prinz Charles zu spielen."

Dolores Umbridge als Queen

Aber nicht nur West scheint eine kontroverse Wahl gewesen zu sein. Auch die Besetzung der Queen sorgt für Unmut. Gespielt wird die verstorbene Monarchin von Imelda Staunton. Die Britin ist Opfer eines typischen Film- und Fernsehstar-Problems: Man verbindet sie mit einer ihrer bekanntesten Rollen. In mehreren "Harry Potter"-Filmen verkörperte die Schauspielerin die kurzzeitige Hogwarts-Lehrerin Dolores Umbridge, die Harry Potter beim Nachsitzen foltert und die anderen Zauberlehrlinge tyrannisiert. Umbridge ist ohne Frage eine der unbeliebtesten Figuren im Potter-Universum. 

"Ich habe versucht, der Staffel eine Chance zu geben, aber Imelda Stauntons Version der Königin in 'The Crown' ist Dolores Umbridge zu ähnlich und ich erwarte ständig, dass sie von einer Gruppe von Zentauren weggetragen wird", twitterte eine Zuschauerin frustriert.

Für Befürworter der Wahl ist die Kritik ein Kompliment. "Ich finde es so lustig, dass sich einige Leute an der Besetzung der Königin mit Imelda Staunton gestört haben, weil sie nur Umbridge sehen können. Sie haben sie [Dolores Umbridge] so sehr gehasst, weil sie unbestreitbar brillant war. Das Gleiche gilt für 'The Crown' – niemand außer ihr hätte diese Königin spielen können", konterte eine andere Zuschauerin. Fast uneingeschränkt gut kommt hingegen Elizabeth Debicki als Prinzessin Diana an. "Elizabeth Debicki geht, spricht, bewegt sich und sieht aus wie Prinzessin Diana. Das ist eine teure, mehrdimensionale Leistung. Bitte überhäuft sie mit Auszeichnungen", kommentierte eine Zuschauerin auf Twitter

Ganz gleich, ob man die beiden Casting-Entscheidungen befürwortet oder ablehnt: "The Crown" hat geschafft, was eine Serie dieser Tage schaffen muss: Sie ist in aller Munde. 

Quellen: "Vogue" / Twitter

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