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"The L Word" - Deutschlandpremiere: "Sorry... you're a homo"

"Wer nicht hinguckt Es wird schon nichts passieren, solange sie sich nicht fallen lässt", karikiert Dana ihre Freundin in "The L Word", der Serie, in der es um Brüste geht. Brüste - die unterschätze Weltmacht? Ein Szene-Stimmungsbericht zum TV-Start.

Von Caroline Werner

"Lesben glauben, Freundschaft sei das Vorspiel" und "Jenny Schecter stottert bei L-Wörtern vor Scham" – die Reaktionen nach der offiziellen Fernsehpremiere der Serie "The L Word" in Deutschland waren vielfältig. Gerade die "Betroffenen", die Lesben selbst, gingen geradewegs ins Internet, um ihre Meinung kundzutun. Viele unartige Fragen spuckten im Kopf herum und wollten beantwortet werden. Auch die Neugierde, zu erfahren, wie die Stimmung in München, Köln, Hamburg und allen Orten dazwischen nach dem TV-Start war, trieb sie ins Netz. Schon im Vorfeld war die Hoffnung groß, "dass Deutschland um 22.15 Uhr verrückt geworden sei und ProSieben geguckt hat. Dass sich Frauen fragen: Was ist Lust? Was ist Erotik? Kann ich so etwas auch empfinden?"

Lesben loggen bei "Lesarion" ein

"Lesarion" ist das wohl meist besuchte Szeneforum im Netz und auch hier waren die ersten Fragen: "Wer hat es wo geguckt?", "Worin bestand der Wiedererkennungswert?" und "Gibt es noch ein Eigenleben neben der Serie?". Typische Szene-Fragen eben. Die sind schon beinahe selbst "The L Word"? Und so aufgeschlossen? Auch Stefan Raabs Sticheleien im Programm-Anschluss taten diesmal nicht so weh, im Gegenteil: "Meine Güte, die Serie wird hier wie ein Heiligtum behandelt... Schrecklich".

Trotzdem, die deutschen lesbischen "The L Word"-Fans bleiben dabei: "Wer da nicht hinguckt, ist blöd". War für sie schon das Erscheinen der DVD im November 2005 ein Ereignis, empfanden sie den TV-Start der ersten Lesbenserie noch mehr als einen Hauch von "Weltherrschaft".

Ob für "femalevison", "pasha", "Neuling25", "fuckthepainaway" oder für "partybee" -, für sie hatte das Angucken von "The L Word" etwas von einer Offenbarung. Auch wenn die ProSieben-Premiere nicht das erste Mal war, dass die User die Serie gesehen hatten, sondern schon das fünfte oder neunte Mal. Die Community ist stolz auf ihre Serie. Sie erkennt endlich, dass es in der Öffentlichkeit momentan um sie geht und erwägt, zu reagieren.

"Frage ist, wer sich outet"

Spätestens nachdem die "F.A.Z." philosophisch ("Worüber Adorno und Hausfrauen sprechen könnten"), die "Berliner Morgenpost" sich räuspernd ("Ein Buchstabe für ein Tabu") oder die "Süddeutsche" durchblickend ("Es dauert nämlich nur 24 Stunden, da haben auch Bette und Tina, die lesbischen Nachbarinnen, Jenny - oder vielmehr ,ihre Brüste' - mit Interesse wahrgenommen.") ihre Sicht auf die Serie veröffentlichten, will Keine mehr nichts von "The L Word" wissen. Sogar ein Lächeln kommt über ihre Lippen, wenn die "B.Z." fragen lässt: "Kann ich meinen Mann die Lesben-Serie gucken lassen?“"Ja, unbedingt – denn "The L Word" ist "ungeheuer sexy", meint Spiegel-Online.

Also zur Sache. Was sagen "Frauen, die Frauen lieben" im Forum, wer hat die "L Word"-Premiere in Deutschland gesehen? "Ich"..."ich auch"..."zum 12583023847 mal"..."Und bestimmt auch ganz viele heimlich"..."bestimmt kommt die Woche ne riesen Outing-Welle"..."gibt’s eine Wiederholung?"..."super"..."bloß wir warten schon auf die dritte staffel"..."aber jetzt hab ich echt Bedürfnisse"..."ich habs auch gesehen, aber mit Schweppes-Gesicht wegen der bescheidenen Übersetzung"..."Original ist besser"..."habs auch geguckt und die serie gleichzeitig drei Männern erklärt"..."The L-Word war ok, aber Queer As Folk rocks!"..."Frage ist, wer sich outet"..."me too. und endlich mal alles verstanden!" Die Zustimmung und Begeisterung ist groß.

Stimmen aus dem "Anti-L-Word-1. Staffel-Club"

Es gibt wenige, aber es gibt sie, die vom "L Word-Wahn" der letzten Tage überfordert sind. Die sich in "die Höhle des Löwen gewagt" und "die Ritterrüstung herausgeholt haben". Aber die Mitglieder des "Anti-L-Word-1. Staffel-Club" sind entweder aus Solidarität eingetreten oder diskutieren trotzdem ungeniert weiter über die Wirkung der Lesbenserie. Es gibt auch Ausnahmen: "es nervt schon, obwohl ich es noch gar nicht gesehen habe...". Solche Forumsbeiträge lassen aber nie lange auf Antwort warten: "da bist du wohl alleine...du hast nur die erste Staffel gesehen? Dann kannst du doch ohnehin nicht richtig mitreden". Später im Thread stellt sich dann heraus, dass der Anti-Club mehr ironisch zu verstehen sei, denn "ich liebe diese Serie und alle die ich kenne auch...". Und wer sich trotzdem mokiert, dass "The L Word" nur "eine für Lesben adaptierte Hetenserie" sei, der nimmt sich nach Meinung der Pro-L-s "viel zu ernst und hört sich ziemlich frustriert an".

Vor dem TV-Start gab es auch ein Leben

Das "Lesarion"-Forum: Im "Inoffiziellen Countdown"-Thema, bei "Shane" oder bei "Outing wegen L Word?", erst recht bei den äußerst spontanen Partyplanungen mit Großleinwand zum Sendestart, wittert der unauffällige Leser leichtes Lampenfieber. Eigentlich sympathisch, oder? Aber in der ganzen Aufregung darüber, dass die Serie von der Herbstsendezeit auf die WM-Phase vorgezogen und in den Medien reichlich erörtert wurde, kam einiges zu kurz. Die "Murmurs" zur Premiere live spielen zu lassen, daran hat leider niemand gedacht. Zumindest nicht in Hamburg. Und die wenigsten Lesben wollten inzwischen weiblich werden oder gar sexy, wild und intelligent. Haben sich die szenischen Frauen und ihre unerwartete Medienwirksamkeit verkannt? Jein, sie sind nur überrascht, dass "Homo" auch Mensch heißen kann. Deshalb nicht nur für Heten: "Ein komisches Gefühl, The L Word" im TV zu gucken". Man will mehr davon, denn die "L Word"-Ladies sind feminin. Aber da stehen sie drüber.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?