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BBC-Serie mit Benedict Cumberbatch: Sherlock ist zurück

Sherlock lebt. Das wussten die Fans der gleichnamigen BBC-Serie schon seit Monaten. Doch jetzt endlich wurde mit Start der neuen Staffel enthüllt, wie er den Sturz überleben konnte. ACHTUNG, SPOILER.

Von Ulrike Klode

Vor Wochen einen Mini-Trailer, ein paar Wochen später einen längeren Trailer, dann sogar einen interaktiven und an Heiligabend eine Mini-Episode - die BBC hat die Vorfreude auf die Rückkehr von Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) in den vergangenen Monaten gut gefüttert. Entsprechend groß war die Aufregung, als am 1. Januar dann endlich die erste Folge der dritten Staffel "Sherlock" in Großbritannien gezeigt wurde. Die Twitterwelle schwappte auch nach Deutschland, wo die Folge mittlerweile bei iTunes zu finden ist. (Hier wird es jetzt Zeit für einen SPOILERALARM - sowohl für die letzte Folge der zweiten Staffel als auch für die erste Folge der dritten Staffel.)

Die große Frage des Abends lautete: Wie hat Sherlock seinen Sturz überlebt? Denn in der letzten Folge war er vom Krankenhaus St. Bart's in London gesprungen, weil ihn sein Erzfeind Moriarty dazu gezwungen hatte. Sein Aufprall wurde gezeigt, sogar sein Grab. Keine Zweifel: Sherlock ist tot. Millionen Fans schrien damals auf. Doch als die BBC eine neue Staffel ankündigte, war klar: Sherlock muss überlebt haben. Schließlich wurde ein Trailer veröffentlicht - und ein Twitter-Hashtag. Mit #SherlockLives startete die BBC eine große Kampagne, an deren Ende nur die Auflösung stehen kann: Wie zur Hölle hat er das geschafft?

13 Wege, den Sturz zu überleben

Ganz nach Sherlock-Art gibt die neue Folge nun aber keine echte Antwort. Es werden insgesamt 13 Möglichkeiten angedeutet, zwei davon erläutert Sherlock im Detail. Doch wie hat er es nun gemacht? Das wird nicht eindeutig gesagt. Ein Geheimnis, das vielleicht nie enthüllt werden wird - und das eins von vielen ist, das die Figur Sherlock umgibt. Ein anderes dagegen wurde gelüftet: Sherlock, der oft nicht von dieser Welt erscheint, hat tatsächlich eine Mutter und einen Vater. Sie tauchen in der Folge auf - passenderweise gespielt von Benedict Cumberbatchs Eltern. Und was das Verhältnis von John Watson (Martin Freeman) und Sherlock angeht: Da werden die Zuschauer am Ende der Folge ein bisschen schlauer sein. Ein ganz klein bisschen.

Erzfeind Moriarty hat die zweite Staffel übrigens wirklich nicht überlebt. Aber natürlich ist damit das Böse längst nicht tot. Ein neuer Erzfeind steht schon in den Startlöchern - genug Stoff für die nächsten zwei Folgen, die am 5. Januar und am 12. Januar in Großbritannien laufen.

Wer mehr wissen möchte: Detaillierte Texte zur ersten Folge der dritten Staffel sind zum Beispiel beim "Guardian" oder bei "Mail Online" erschienen.

Sie können Ulrike Klode hier auf Twitter folgen: @FrauClodette.