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Die Gewinner im Überblick Viele Küsse für den Emmy Award


Zärtlichkeiten für eine Trophäe: Die Emmys sind in den USA so begehrt, dass der ein oder andere Sieger den Fernsehpreis abknutscht, wenn er ihn endlich in den Händen hält. Abräumer bei der 62. Verleihung waren die Serie "Mad Men" und die Comedy "Modern Family". Die Gewinner in den wichtigsten Kategorien im Überblick.

Abräumer bei der 62. Verleihung waren die Serie "Mad Men" und die Comedy "Modern Family". Die Gewinner in den wichtigsten Kategorien im Überblick.

Beste Hauptdarstellerin in einer Comedy

Edie Falco

hat für ihre Rolle in der Comedy-Serie "Nurse Jackie" einen begehrten Emmy erhalten. Sie hat Erfahrung mit den Trophäen - für ihre Rolle als Ehefrau von Mafia-Boss Tony Soprano in der Serie "Sopranos" wurde sie dreimal mit dem US-Fernsehpreis ausgezeichnet.

Bester Hauptdarsteller in einer Comedy

Jim Parson

hat für seinen Part als verklemmter Physiker in "The Big Bang Theory" einen Emmy bekommen. Die ersten zwei Staffeln der Comedy waren samstags auf Prosieben zu sehen, derzeit läuft die Serie aber nicht im deutschen Fernsehen.

Beste Hauptdarstellerin in einem Drama

Kyra Sedgwick

wurde für ihre Rolle als Brenda Johnson in "The Closer" geehrt. Sie spielt eine Ermittlerin, die jeden zum Reden bringt. Die Serie läuft in Deutschland freitags um 22.05 Uhr auf Vox.

Bester Hauptdarsteller in einem Drama

Bryan Cranston

hat für seinen Part als Chemielehrer, der zum Drogen-Hersteller wird, einen Emmy erhalten. "Breaking Bad" soll ab 9. Oktober in Deutschland auf Arte laufen. Bekannt ist Bryan Cranston auch aus der Comedy "Malcom Mittendrin", samstags auf Prosieben.

Beste Nebendarstellerin in einer Comedy

Jane Lynch

darf ebenfalls jubeln. Sie ist für ihre Rolle in "Glee" ausgezeichnet worden. Die Musical-Serie, die in den USA überaus erfolgreich ist, soll in Deutschland ab Januar auf Super RTL laufen.

Bester Nebendarsteller in einer Comedy

Eric Stonestreet

bekam einen Emmy für seinen Part als homosexueller Vater in "Modern Family".

Beste Nebendarstellerin in einem Drama

Archie Panjabi

spielt die Ermittlerin Kalinda Sharma in einer Anwaltskanzlei in "The Good Wife" so überzeugend, dass sie dafür mit einem Emmy geehrt wurde. Die Serie läuft in Deutschland mittwochs um 22.15 Uhr auf Prosieben.

Bester Nebendarsteller in einem Drama


Und noch ein Emmy für "Breaking Bad": Neben Bryan Cranston wurde

Aaron Paul

ebenfalls ausgezeichnet.

Bestes Drama


Zum dritten Mal in Folge wurde in dieser Kategorie

"Mad Men"

ausgezeichnet. Die Serie rund um eine Werbeagentur in den 60er Jahren ist ab Oktober in Deutschland auf ZDFneo zu sehen.

Bestes Drama-Drehbuch und beste Comedy- Regie


Die strahlenden Gewinner des Abends:

"Mad Men"

-Erfinder Matthew Weiner bekam auch einen Emmy fürs Drehbuch, Ryan Murphy für die Regie bei

"Glee"

.

Beste Comedy und bestes Comedy-Drehbuch


Allen Grund zum Jubeln hatte die Crew um

"Modern Family"

. Insgesamt vier Emmys gingen an die Comedy.

Beste Mini-Serie


Nicht als Schauspieler, sondern als Produzent geehrt: Tom Hanks bekam einen Emmy für seine Mini-Serie

"The Pacific"

. Die zehnteilige Serie um den Pazifik-Krieg läuft derzeit donnerstags auf Kabel 1.

Bester TV-Film


Produzentin Emily Gerson Saines freut sich über den Emmy für

"Temple Grandin"

. Es blieb nicht bei dem einen Preis für den Film über das Leben der hochbegabten US-Tierforscherin und Autistin Temple Grandin, insgesamt fünf Emmys heimste er ein.

Beste Hauptdarstellerin in einem TV-Film oder in einer Mini-Serie


Zum Beispiel in dieser Kategorie: Für ihre Darstellung der Templin Grandin im gleichnamigen Film ging der Preis an

Claire Danes

.

Beste Nebendarstellerin in einem TV-Film oder in einer Mini-Serie


Und in dieser:

Julia Ormond

wurde für ihre Rolle in "Temple Grandin" geehrt.

Bester Nebendarsteller in einem TV-Film oder in einer Mini-Serie


Und auch hier ging der Preis an "Temple Grandlin" -

David Strathairn

erhielt die begehrte Trophäe.

Bester Hauptdarsteller in einem TV-Film oder in einer Mini-Serie


Auf der Bühne ging

Al Pacino

noch richtig aus sich heraus, doch irgendwann wird auch ein Profi vom Jubeln müde. Pacino wurde für seinen Part in dem Film "You don't know Jack" geehrt, in dem er den amerikanischen Sterbehilfe-Arzt Jack Kevorkian spielt. Der als "Dr. Tod" bekannt gewordene Mediziner war 2007 nach achtjähriger Haft aus dem Gefängnis entlassen worden, er war als Gast bei der Emmy-Verleihung dabei.

Ehren-Emmy


Er wurde vor 15 Jahren durch die Serie "Emergency Room" bekannt, jetzt darf er sich über den Ehren-Emmy freuen:

George Clooney

wurde für seinen humanitären Einsatz mit dem "Bob Hope Humanitarian Award" geehrt. Clooney half in diesem Jahr tatkräftig mit, Millionenspenden für die Opfer des Erdbebens auf Haiti zu sammeln. Er engagierte sich bei Hilfsaktionen nach der Tsunamikatastrophe im Jahr 2004 und nach Hurrikan "Katrina" vor fünf Jahren. Der Schauspieler reiste wiederholt in die westsudanesische Krisenregion Darfur, um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen. Clooney wurde bei der Emmy-Verleihung mit stürmischen Applaus gefeiert. Er rief seine Kollegen dazu auf, ihre Bekanntheit dafür zu nutzen, Bedürftigen in der Welt zu helfen.

ukl

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