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Dschungelcamp 2013, Tag 15: Das Erdmännchen ist draußen

Zum Wiegenfeste nur das Beste: Gegen den Geburtstagsblues kämpfte Claudelle Deckert mit Kakerlakentorte und Sekt an. Ein verspätetes Geschenk gab's von den Zuschauern: Fionas Rauswurf.

Von Jens Wiesner

Das große Treppchen ist zu hoch für Fiona Erdmann: Platz vier bei "Germany's next Topmodel", Platz vier auch bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Die Zuschauer des Dschungelcamps hatten genug von der Lästermaus und stellten die 24-Jährige in einem überraschenden Showdown mit Joey Heindle vom Lagerfeuer. Dabei hatte sich das Model besondere Mühe gegeben, mit netten Gesten statt Biestigkeit zu punkten: Zum Geburtstag weckte sie Claudelle Deckert mit einem Ständchen. Aber der Volksmund weiß: Gut gemeint ist noch nicht gleich gut gemacht.

Überhaupt stand Tag 15 ganz im Zeichen des Wiegenfestes der Soapdarstellerin - da fiel es gar nicht ins Gewicht, ob das Stupsnäschen nun 37 oder 39 Jahre Jahre alt wurde. Viel schlimmer: Claudelle musste auf ihren Geburtstagssex verzichten und klammerte sich verzweifelt an ein paar Versautheiten, die der daheimgebliebene Freund ihr auf das Schnuffeltuch geschrieben haben soll. Doch eine Torte, die Joey und Olivia Jones auf Schatzsuche organisierten, sollte die Stimmung wieder heben - auch wenn einige Kakerlaken zuvor ihre Spuren im Topping hinterlassen hatten. Spätestens beim abendlichen Sektgelage war die schlechte Laune wie weggeblasen - der Sinn für gute Musik aber auch.

Und dann wurde es doch noch einmal feucht - bei der Dschungelprüfung "Hängepartie": Diesmal mussten alle Campbewohner gemeinsam ran. An einer Seilwinde galt es Tarzan-mäßig in einen See zu springen und beim Aufprall einen Styropor-Stern zu zerbrechen. Drei Versuche gab's für jeden - und ausgerechnet das Geburtstagskind hatte vergessen, vor dem großen Jump sein Zielwasser auszuschlürfen. Für einen Hauch von Nipplegate sorgte unterdessen Olivia: Der Dragqueen floppte beim finalen Platscher eine ganze Brust - schwarz übrigens - aus dem Badeanzug. Die Ausbeute nach Adam Riese: drei von vier Sternen. Für den kleinen Hunger reicht's.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.