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TV-Kritik

"Die letzten Starks": Das passierte in der neuen Folge "Game of Thrones": Angriff aus dem Hinterhalt

"Game of Thrones" hatte seine große Schlacht, doch der Krieg ist noch nicht vorbei. In der vierten Episode lebt für einige Momente noch einmal das Gefühl der frühen Staffeln auf - und auch in der Verschnaufpause fließt Blut.

Finale Staffel: "Game of Thrones": Die fünfte Folge treibt die Spannung hoch

Achtung: Dieser Text verrät Inhalte der aktuellen achten Staffel von "Game of Thrones" und aus allen bisherigen Staffeln. Wer noch nicht alle Folgen gesehen hat und sich lieber überraschen lassen möchte, sollte hier aufhören zu lesen.

Der Nachtkönig und seine Armee der lebenden Toten sind Schnee von gestern. Nun konzentriert sich "Game of Thrones" wieder auf das, was es einst ausgemacht hat: Politik und Ränkeleien, Intrigen und Verrat. Die vierte Episode der achten Staffel ("Die letzten Starks") ist eine Verschnaufpause zwischen dem bereits gewonnenen großen Krieg (gegen die Zombiekämpfer aus dem Norden) und dem bevorstehenden letzten Krieg (gegen Cerseis goldene Kämpfer aus dem Süden). Doch auch diesmal spritzt Blut und wir haben das Ende von Hauptfiguren zu beklagen. Wir fassen die wichtigsten Momente zusammen.

Was ist passiert?

Zu Beginn der Episode gibt es gleich drei gute Nachrichten: Überraschend viele Helden haben den Kampf gegen den Nachtkönig überlebt, Jon hat seinen Mantel wiedergefunden und der Rauch der verbrennenden Toten zieht glücklicherweise weg von Winterfell. Beim Leichenschmaus begießen die Helden der Schlacht ihren Sieg mit (zu) viel Wein, und schnell zeigt sich: Würden die Krieger das Oberhaupt von Westeros wählen, der Throninhaber wäre wohl nicht blond. Ein Rückschlag für Daenerys, obwohl sie Gendry eben erst zum offiziellen Erben der Baratheons ernannte. 

Der versucht die Gunst der Stunde zu nutzen und hält derweil um Aryas Hand an. Doch diese lehnt dankend ab - traurig für den einstigen Schmied und auch die Fans, doch wir befinden uns nunmal nicht in einer Seifenoper. Kurz darauf reitet die jüngste Stark-Tochter an der Seite von Sandor Clegane gen Süden. Beide haben noch offene Rechnungen, der eine mit seinem Bruder, die andere könnte sich auf die Jagd nach grünen Augen machen, ganz wie prophezeit. 

Jon wiederum offenbart derweil seinen nicht-allwissenden Geschwistern, dass er in Wahrheit Targaryen-Blut in sich hat, aber keine Ambitionen auf den Eisernen Thron. Anschließend macht er sich auf in den Süden, wie schon einige Starks vor ihm.

Uns fiel die Kinnlade herunter, als …

… Daenerys nichtsahnend mit ihren beiden Drachen über das Meer Richtung Drachenstein fliegt und plötzlich ein riesiger Bolzen in Rhaegals Brust steckt. Und bevor man sich von dem Schreck erholt hat, wird er von weiteren Geschossen regelrecht durchlöchert. Wenige Sekunden später stürzt der leblose Drache ins Meer. Daenerys ist stinksauer, der Zuschauer sprachlos. Dahinter steckt natürlich wieder der fiese Graufreud-Onkel, der sich riesige Armbrüste auf seine Flotte montiert hat und wie immer im Hinterhalt lauerte. Das fühlte sich fast wie früher an, als keine der Figuren sicher war! Dass der Schütze direkt im ersten Anlauf trifft, war natürlich sehr Hollywood-like.

Und dann fragten wir uns:

Warum fliegt Daenerys mit ihrem Drachen nicht einfach hinter die Flotte? Von dort aus könnte sie die Schiffe in Ruhe zerstören. Oder Euron würde seine Masten und Segel vernichten beim Versuch, den Drachen aufzuhalten.

Und was macht Cersei?

Ein paar Folgen bekamen wir die Immer-noch-Königin nicht zu Gesicht, doch eines können wir versichern: Sie hat sich nicht verändert. Im Showdown der Episode stehen sich Daenerys und Cersei vor den (mit Ballasten hochgerüsteten) Toren von Königsmund gegenüber, als sie die kurz zuvor gefangen genommene Missandei hinrichten lässt. Nun ist auch Grauer Wurm stinksauer, all der Zorn dürfte sich kommende Woche entladen.

Das bedeutet der Episodentitel:

Die vierte Folge der achten Staffel heißt "Die letzten Starks". Gemeint sind damit natürlich Arya, Bran, Jon und Sansa, die zum ersten Mal seit langer Zeit als Familienrudel zusammenkommen. Wobei, sind sie noch eine richtige Familie? Bran vegetiert nur noch als paranormales Wesen vor sich hin und wirft mit Einzeilern um sich, Arya will keine Lady sein und Jon ist nun auch offiziell halb Wolf, halb Drache. Die einzige echte verbliebene Stark ist Sansa.

Apropos Sansa:

Die hat vom Besten gelernt, wie sich ganz nebenbei zeigte. Und damit ist in diesem Fall Kleinfinger gemeint. Sansa steckte Tyrion, dass Jon in Wahrheit ein Targaryen ist. Dass sie sich verplappert hat, ist ausgeschlossen, sondern dürfte vielmehr ein geschickter Schachzug ihrerseits sein, um Daenerys zu schwächen. Denn nun weiß es auch Varys, und es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis das ganze Königreich Jons wahre Herkunft kennt. Wie heißt es so schön: Chaos ist eine Leiter.

Bester Satz:

Als Samwell und Gilly Jon offenbaren, dass sie bald Eltern werden: "Wenn es ein Junge wird, nennen wir ihn Jon." Doch der reagiert abgebrüht: "Ich hoffe, es wird ein Mädchen."

Darüber haben wir uns gefreut:

Nachdem die letzte Folge sehr dunkel geraten war (Shoutout an dieser Stelle nochmal an Melisandre, die mit ihrem Feuer wenigstens etwas Licht ins Dunkel brachte), spielen die wichtigen Szenen nun allesamt am Tag. Man kann die Folge also ohne zugekniffene Augen genießen.

Darauf hätte man verzichten können:

Der ganze Handlungsstrang von Brienne und Jaime ist kein Meisterwerk der Drehbuchautoren. Dass er Gefühle für sie hegt, dürfte niemanden überrascht haben. Dass sich beide am Ende vorm wärmenden Kamin das Bärenfell teilen, auch nicht. Aber die ganze Nummer mit dem aus dem Ruder gelaufenen Trinkspiel, das gegenseitige Ausziehen wie im Teenie-College-Film, das "Ich bin Jungfrau"-Geständnis und die Tränen am Morgen danach - das hätte man besser lösen können. Am Ende gibt es nur gebrochene Herzen - bei Jaime, Brienne, Tormund, Grauer Wurm und Daenerys.

Fühlte sich ebenfalls merkwürdig an:

Die Szene mit Jaime, Tyrion und Bronn. In keinem Universum würde ein Mann wie Bronn glauben, dass ihm irgendeiner der Lennisters ein Schloss wie den Rosengarten vermacht. Immerhin wissen wir jetzt, dass er sehr schnell reisen kann.

Emotionalster Moment:

Als der arme Geist mit ansehen muss, wie Jon Winterfell verlässt und dieser sich nicht einmal verabschiedet. Ach Jon, du hättest ihn wenigstens einmal streicheln können, nach allem, was er durchgemacht hat. Hoffentlich geht es ihm bei Tormund in den Nordlanden besser. 

Für wen sind wir jetzt eigentlich?

Ja, das fragen wir uns auch so langsam. Für Cersei auf keinen Fall, die hat sich mit ihrem jüngsten Auftritt keine Sympathiepunkte verschafft. Und Daenerys, die ihrem irren Vater immer ähnlicher wird, möchte doch auch niemand auf dem Thron. Sie wird bloß die Tyrannin, die sie eigentlich abschaffen möchte. Also doch #TeamJon? Ach, wir wissen es doch auch nicht.

Die neue Staffel von "Game of Thrones" läuft zuerst auf Sky und Sky Ticket. Jeden Montag ab drei Uhr morgens ist die neue Folge online. Ab Dienstag können die neuen Episoden unter anderem bei Amazon Prime Video, iTunes oder im Google Play Store gekauft werden.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(