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"Heute-Show" Trumps deutsches Blut - "Da kriegt Frauke Petry direkt einen Eisprung"

"Heute-Show"-Moderator Oliver Welke imitiert das "Duckface" von Donald Trump
"Heute-Show"-Moderator Oliver Welke imitiert das "Duckface" von Donald Trump
© Screenshot/ZDF
Auch die "Heute-Show" blickt auf das Jahr 2016 zurück: Da darf Donald Trump natürlich nicht fehlen. Moderator Oliver Welke lästert über Trumps Wrestling-Leidenschaft und sein zukünftiges Kabinett, eine "handverlesene Arschgeigentruppe".

Das Jahr neigt sich dem Ende zu - und auch die "Heute-Show" zieht in ihrer letzten Folge des Jahres eine Bilanz der letzten Monate. "An einem Mann kommt man in 2016 nicht vorbei", beginnt Moderator Oliver Welke die Show. Und der Zuschauer weiß da bereits: Es kann nur Donald Trump gemeint sein. Der Mann, der seit Wochen die Schlagzeilen beherrscht und - wenn nichts mehr dazwischen kommt - am 20. Januar Barack Obama als US-Präsident ablösen wird.

Trump ist auch der Mann, der gerade vom "Time"-Magazine zur Person des Jahres gekürt wurde. Im Trump Tower in New York fand das Fotoshooting dazu statt, und der Immobilienhai fühlte sich offenbar ziemlich aufreizend. Die "Heute-Show" zeigte die Szenen, bei denen Trump mit gespitztem Mund in die Kameras blickte - und unterlegte das Ganze mit dem LMFAO-Song "Sexy and I know it".

Trump über sein deutsches Blut: "Great stuff!"

"Sein legendäres Duckface", kommentierte Oliver Welke spöttisch und imitierte Trump daraufhin ziemlich gekonnt. "Irgendwas zwischen männlich und grenzdebil, man weiß es nicht so genau." Und für alle, die sich fragen, was Trump eigentlich für ein Mensch ist, hat Welke auch eine Antwort: "Einer, der zu seinen deutschen Wurzeln steht." 

Trumps Großvater Friedrich war Deutscher und 1885 in die USA ausgewandert. In einem Einspieler zeigt die "Heute-Show", was Trump über seine Vorfahren denkt - scheinbar nur das beste. "Ich bin stolz darauf, deutsches Blut zu haben. Gar keine Frage", sagt er in einem Interview. Und lässt den Satz folgen: "Great stuff."

"Deutsches Blut, great stuff!", wiederholt Welke. "Da kriegt Frauke Petry direkt einen Eisprung."

"Handverlesene Arschgeigentruppe am Start"

Anschließend werden noch Videobilder von Trump beim Wrestling gezeigt, der künftige US-Präsident wälzt sich dort mit einem anderen Mann auf dem Boden. Es ist auch eine Frau zu sehen, die es anscheinend furchtlos mit einem Muskelpaket aufnimmt - sie soll künftig in Trumps Kabinett sitzen. "Macht doch total Sinn!", stellt Welke fest. "Viele gute Politiker kommen ursprünglich aus der Wrestling-Szene. Sigmar Gabriel, Claudia Roth..." 

Das Thema beendet Welke schließlich mit einem Blick auf Trumps umstrittene Personalentscheidungen. "Chef der Umweltbehörde wird ein notorischer Klimawandelleugner, wer denn sonst! Und Arbeitsminister ein Burgerkettenbesitzer, der den Mindestlohn hasst", spottet Welke. Sein Fazit: "Da ist ja wirklich mal eine handverlesene Arschgeigentruppe am Start."

kis

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