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Nominierungen Grimme-Preis: Engelke und Pastewkas zünftige Moderation ist preisverdächtig

Bastian Pastewka und Anke Engelke sind für ihre Auftritte als Volksmusik-Duo Wolfgang und Anneliese für den Grimme-Preis nominiert. Preisverdächtig sind aber auch der Berliner Rapper Sido und Harald Schmidt. Auch zwei "Tatort"-Folgen könnten Preise bekommen.

Die Jury wählte aus den 582 eingereichten Vorschlägen 52 Beiträge für die Endrunde aus. Die Comedians Bastian Pastewka und Anke Engelke als Volksmusik-Duo Wolfgang und Anneliese überzeugten die Preisrichter dabei mit ihrer "außergewöhnlich zünftigen Moderation" des "Deutschen Fernsehpreises" (Sat.1) in der Rolle des Volksmusikduos und einen ebensolchen Auftritt bei "Wetten, dass ...?" (ZDF). Harald Schmidt bescheinigten die Juroren eine gelungene Generalüberholung seiner Late-Night-Show. Rapper Sido punktete mit der ProSieben-Produktion "Sido geht wählen", die jüngere Zuschauer ans Thema Politik herangeführt habe.

Krimis dominieren die Sparte "Fiktion"

In der Kategorie "Fiktion" dominierte erneut der Krimi. Gut ein Drittel der nominierten Einzelfilme stammten aus diesem Genre, das allerdings in den besten Produktionen weit mehr sei als Tätersuche oder plakative Inszenierung beliebiger Spannung, lobte die Jury. Das Spektrum reiche vom sozialpsychologischen Kammerspiel über das Sozialdrama bis zur Milieustudie.

Unter den Nominierten sind auch zwei "Tatort"-Folgen: "Altlasten" (SWR) und "Weil sie böse sind" (HR). Bei dieser Produktion war die Vorauswahlkommission nicht zuletzt von der überragenden Schauspielkunst Matthias Schweighöfers beeindruckt. Der aktuelle Jahrgang bestätige, dass Krimis im deutschen Fernsehen nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ eine herausragende Stellung einnähmen, sagte Grimme-Direktor Uwe Kammann.

Auch bei den Fernsehfilmen lobte die Kommission imponierende Schauspielerleistungen und klug inszenierte, konzentriert erzählte Geschichten. So sah sie in "Frau Böhm sagt Nein" (WDR) ein sensibles TV-Spiel zu Managerexzessen in der Wirtschaftskrise, mit einer höchst einfühlsam spielenden Senta Berger als Vorstandssekretärin, die sich den neuen Regeln der Gier verweigert. Hervorgehoben wurde auch, dass ein aktuelles und brisantes Thema wie der Afghanistan-Krieg intensiv behandelt werden kann, wie in "Nacht vor Augen" (SWR), der Geschichte eines traumatisierten Bundeswehrsoldaten.

Bei Mehrteilern und Serien hob die Vorauswahlkommission drei ZDF-Produktionen heraus: Den Zweiteiler "Der Seewolf", die neue und als charismatisch empfundene Krimi-Figur "Flemming" und "Die Wölfe". In der Kategorie "Information & Kultur" bedauerte die Jury, dass es keine ausgeprägte Neigung gebe, mit neuen Ideen und Personen auch zu neuen Programmansätzen zu gelangen. Vieles wirke vorgestanzt, der Rückgriff auf bloße Prominenz in Gesprächsrunden verhindere oft ein Durchdringen des Themas.

Lob für Dokumentationen

Erfreulich sei aber, dass sich lange Dokumentarfilme mit klaren Qualitäten im Programm behaupten könnten. Zu den Produktionen, die für die Endrunde nominiert wurden, gehört der "Der innere Krieg" (ZDF), ein Einblick über eine wachsende Parallelgesellschaft von amerikanischen Irak-Kriegsveteranen in Deutschland, und "Meine Mütter" (rbb/HR), eine Spurensuche des Filmemachers Rosa von Praunheim nach seinem Ursprung im lettischen Riga. Bei Schwerpunktthemen des vergangenen Jahres 20 Jahre Mauerfall und Bundestagswahl vermisste die Vorauswahlkommission ungewöhnliche Ansätze. Als Ausnahmen lobte sie die Spiegel-TV-Dokumentation "Der letzte Sommer der DDR" von Thomas Schaefer und "Der Kampf der Kleinen" (RB/SR), ein Reportage-Kaleidoskop über den Wahlkampf von insgesamt 20 kleinen Parteien. Die Preisträger will das Grimme-Institut am 10. März in Düsseldorf bekanntgeben. Die Preisverleihung findet am 26. März im Theater der Stadt Marl statt.

DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?