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"Tatort"-Doppelfolge zu Ostern: Ballauf und Schenk besuchen Leipzig

Der "Tatort" macht es US-Serien nach und lässt in einer Doppelfolge Ermittlerteams aus zwei Städten an einem Fall arbeiten. Es ist ein Experiment - und der nächste Zweiteiler schon in Planung.

Von Katharina Miklis

Einen Doppelten auf die deutsche Wiedervereinigung! Zu Ostern ermitteln die Kölner "Tatort"-Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) erstmals in einer Doppelfolge gemeinsam mit Eva Saalfeld (Simone Thomalla) und Andreas Keppler (Martin Wuttke) aus Leipzig. Das soll innovativ sein - inspiriert von amerikanischen Superserien wie "Grey's Anatomy" oder "CSI", die ihre Darsteller hin und wieder in anderen Serien auftauchen lassen. Am Ende bleibt es jedoch ein ganz normaler "Tatort" - ausgedehnt auf 180 Minuten.

Ein Straßenmädchen stirbt. Erwürgt wird sie in der Nähe des Leipziger Kinderstrichs aufgefunden. Zeitgleich wird auch in Köln eine Mädchenleiche aus dem Rhein gefischt. Es scheint eine Verbindung zwischen den beiden Opfern zu geben. Unangemeldet machen sich die Kölner Kommissare auf den Weg nach Leipzig. Zwischen Ballauf und Keppler knallt's, zwischen Schenk und Saalfeld knistert's - am Ende ziehen alle an einem Strang.

Projekt mit unsicherem Ausgang

"Was in US-amerikanischen Serien eine inzwischen bewährte Spielart ist, das haben wir mit diesen beiden Krimis erstmals im 'Tatort' richtig ernst genommen: ein sogenannter Crossover zweier Teams", erklärt Fernsehfilm-Programmchefin Jana Brandt vom MDR. Nun liegen natürlich Welten zwischen deutschen Produktionen und amerikanischen Kriminalserien wie "The Wire" oder "Breaking Bad". Nahezu putzig mutet die Bemerkung Martin Wuttkes an, auch ein Quentin Tarantino würde den "Tatort" kennen. Doch ein Versuch ist es wert, städteübergreifend den Zuschauer über zwei Abende an die ARD zu binden.

Am Ostersonntag und Ostermontag wagen der Mitteldeutsche und des Westdeutsche Rundfunk das Crossover-Projekt. "Kinderland" und "Ihr Kinderlein kommet" sind zwei in sich abgeschlossene Filme, die miteinander verwoben sind. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass der ermittelnde Vierer auch am Montagabend sein Publikum finden wird: Die Konkurrenz zeigt an diesem Abend überwiegend Wiederholungen. Im schlimmsten Fall für das Erste verläuft das Experiment ähnlich wie das Projekt "Dreileben" vom vergangenen Sommer. Hintereinanderweg sendete die ARD im August die Filmtrilogie von Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler - drei Filme, drei Perspektiven, drei preisgekrönte Regisseure, ein Mord. Die Zuschauer straften das ambitionierte Projekt jedoch mit schlechten Einschaltquoten ab.

Ost-West-Dialog hat Tradition beim "Tatort"

Die Premiere des doppelten "Tatort" dürfte mit seinem eingefleischten Sendeplatz am Sonntagabend und der Fortsetzung in der Primetime am Montagabend immerhin bessere Grundvoraussetzungen haben. Wobei der Austausch von Kollegen in der Krimireihe kein Novum ist, vor allem was die Zusammenarbeit zwischen Ost und West angeht: Schon im ersten "Tatort" vor 42 Jahren fuhr der Hamburger Kommissar Trimmel mit dem "Taxi nach Leipzig", um den Mord an einem Jungen aus der DDR aufzuklären. Schimanski ermittelte 1990 in "Unter Brüdern" mit den Kollegen Fuchs und Grawe in Ost-Berlin. Und auch Schenk und Ballauf schauten bereits in "Quartett in Leipzig" vor zwölf Jahren bei den Kollegen im Osten vorbei.

Das Erste scheint auf jeden Fall Gefallen an den ausgedehnten Ermittlungen gefunden zu haben. Auch aus Niedersachsen soll es demnächst eine Doppelfolge geben. Gerade haben die Dreharbeiten zu einem "Tatort"-Zweiteiler begonnen, in dem Maria Furtwängler als Charlotte Lindholm im osteuropäischen Rotlichtmilieu ermittelt. Und auch für den Kölner Polizisten Schenk scheint die Zusammenarbeit mit der netten Kollegin aus Leipzig nicht abgeschlossen zu sein. "Nettes Städtchen. Sollten wir öfter mal besuchen," schlägt er mit verliebtem Blick in den Rückspiegel seinem Partner Ballauf vor. Fortsetzung nicht ausgeschlossen.

"Kinderland" läuft am Ostersonntag um 20.15 Uhr in der ARD, "Ihr Kinderlein kommet" folgt am Ostermontag um 20.15 Uhr in der ARD

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(