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Twitter-Schau zur Pegida-Diskussion bei Jauch "Man könnte mal Flüchtlinge in Dresden fragen"


Parolen statt Dialog: Die Jauch-Sendung zum Thema Pegida erntete herbe Kritik. Vor allem Pegida-Vertreterin Kathrin Oertel und Moderator Günther Jauch kamen auf Twitter schlecht weg.

Es sollte ein Dialog mit der Protestbewegung Pegida werden, doch Moderator Jauch hinterfragte die Aussagen von Pegida-Mitorganisatorin Kathrin Oertel nicht genug. Das zumindest fanden viele Zuschauer auf Twitter. Was hat es auf sich mit der gefürchteten "Islamisierung des Abendlandes", gegen die die "Patriotischen Europäer" vorwiegend auf den Straßen Dresdens protestieren? Bei Jauch war von Ängsten die Rede und von ungehörten Bedürfnissen besorgter Bürger. Genau das fanden einige Twitterer angesichts des gewaltsamen Todes von Asylbewerber Khaled Idriss Bahray beinahe zynisch:

Die Auswahl der Gäste ist immer wieder ein Kritikpunkt, auch diesmal:

Kathrin Oertel versuchte, Pegida aus der rechten Ecke zu holen - vergeblich:

Vor allem habe aber auch Moderator Günther Jauch die Aussagen Oertels zu wenig kritisch hinterfragt:

Die Kritik an Oertel wurde zum Teil deutlich persönlich:

Auch "BILD"-Chefredakteur Kai Diekmann watschte Oertel ab:

Doch für die Kritik gab es Kritik:

Einige begrüßten zumindest den Versuch der öffentlichen Diskussion:

Manche konnten die Sendung gar nicht aushalten:

Die arg kritisierte Talkshow sei aber ohnehin eher ein Nebenkriegsschauplatz oder wie es ein Twitterer auf den Punkt bringt:

Und für ganz unzufriedene Jauch-Zuschauer hat Ex-Minister Jürgen Trittin eine dazu passende Alternative aufgetan:

jbw

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