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Grönemeyer wehrt sich gegen Prügel-Vorwürfe: "Ich bin in eine Falle gegangen"

Er soll am Flughafen auf Paparazzi losgegangen sein - nun wehrt sich Sänger Herbert Grönemeyer gegen die Vorwürfe. Die Männer hätten ihm eine Falle gestellt, sagt er.

Herbert Grönemeyer versucht sein Privatleben geheim zu halten

Herbert Grönemeyer versucht sein Privatleben geheim zu halten

Kurz vor Weihnachten erschien das Video - und sorgte schnell für eine Menge Aufregung: Herbert Grönemeyer eilt am Flughafen Köln-Bonn auf Fotografen zu, schreit "Fuck off!", er sei privat hier. Ein Schlag ertönt, die Kamera schwenkt um, als sei sie umgerissen worden. In einer zweiten Szene sieht man, wie der Sänger eine Tasche gegen einen Fotografen schleudert und dessen Kopf nach unten drückt.

Jetzt wehrt sich der Sänger in der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) nun gegen die Vorwürfe der Männer. Die Geschichte habe sich ganz anders abgespielt, sagt er: "Ich bin in eine Falle gegangen."

Seinen Angaben zufolge sei er am 21. Dezember mit Sohn und Freundin am Flughafen gelandet. Sein Privatleben hält Grönemeyer geheim; obwohl er mit seiner Lebensgefährtin seit Jahren zusammen ist, gibt es kein Foto von dem Paar. Als sie auf der Rolltreppe unterwegs waren, habe sich plötzlich ein Mann vor ihnen aufgebaut und gesagt: "Dich kenne ich doch." Später habe er sich auch noch in der Toilette neben ihn gestellt.

"Ich habe mit einem Anschlag gerechnet"

Eskaliert sei die Situation dann, als der Mann draußen eine Reisetasche aufgerissen habe. "Ich habe sofort mit einem Anschlag gerechnet", zitiert die "SZ" Grönemeyer. Dann habe der Unbekannte eine Kamera herausgezogen und sofort angefangen zu fotografieren. Ein zweiter Mann filmte die Szene.

Als Grönemeyer auf den Filmer zuging, habe der geschrien: "Warum schlagen Sie mich, Herr Grönemeyer?" und mit der Kamera gewackelt, um einen Angriff zu simulieren. Grönemeyer versichert, den Mann nicht berührt zu haben. Dem Fotografen sei er zwar hinterhergelaufen, habe ihn aber nur am Nacken gehalten, um ihn an weiteren Schnappschüssen zu hindern. Doch der habe sich sofort fallen lassen.

Einer der Männer bestritt auf Nachfragen der "SZ", dem Sänger eine Falle gestellt zu haben. Er habe nach der Aktion eine Entschuldigung und Schmerzensgeld erwartet.