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Abgewatscht - Promis der Woche: Die Dschungelzicke und die Ex-Prinzessin

Chelsy erledigt ihr Vierjahres-Heckmeck mit Prinz Harry mal eben online. Prinz Frédéric von Anhalt will auch mal ran. Und Dschungelzicke Giulia Siegel möchte klarstellen, dass das Publikum noch immer nicht alles gesehen hat.

Von Stefan Mielchen

Rezession und kein Ende: Jetzt muss auch der Adel dran glauben! Oder das, was sich dafür hält. Prinz Frédéric von Anhalt (bürgerlich: Hans-Robert Lichtenberg) ist blank! "Es ist furchtbar, ich bin pleite. Ich habe kaum mehr Bares" zitiert "Bild" den Gatten von Hollywood-Mumie Zsa Zsa Gabor, 91. Das Paar soll zehn Millionen Dollar an Finanzbetrüger Bernard Madoff verloren haben. Jetzt hält der falsche Prinz Volksreden wie beim Prekariats-Nachmittag auf Sat.1 und fordert eine Rente aus der Heimat: "Wenn ich sehe, wer in Deutschland alles abzockt, will ich auch ran". Ehrliche Arbeit ist offenbar zuviel verlangt! Auf die Idee, die eigenen Ansprüche herunterzuschrauben, kommt Anhalt natürlich nicht. Rollator statt Rolls Royce - das wäre schon mal ein Anfang.

Doch auch die echten Blaublüter haben schlimme Sorgen. Ganz England wartet auf die Verlobung von Prinz William - und jetzt das: Seine Kate hat eine Pferdeallergie! Die hätte eigentlich dem künftigen Thronfolger zugestanden. Williams Mutter Diana stand bekanntlich auf zügellose Reiterspiele, während die böse Stiefmutter Camilla von einem echten Kaltblüter lediglich noch unterscheidet, dass sie auf zwei statt vier Beinen durchs Leben galoppiert. Nun aber haftet an Kate ein schlimmer Makel - wie soll sie sich in einer derart pferdefixierten Familie nur zurecht finden?

William muss sich wohl nach einer weniger kapriziösen Gespielin umschauen. Britanniens Busenwunder Katie Price würde sich hier geradezu aufdrängen. Sie scheint zumindest bestens eingeritten zu sein: Das ehemalige Boxenluder kündigte jetzt an, im April ein Polo-Turnier zu bestreiten. Für das Pferd darf man in diesem Fall nur hoffen, dass es nicht unter einer Silikon-Allergie leidet.

Der letzte Wodka steht noch aus

Dagegen nimmt sich die Trennung von Prinz Harry und seiner Chelsy geradezu harmlos aus. Die modernen Zeiten bringen es offenbar mit sich, dass man sich nicht mehr im persönlichen Gespräch trennt, sondern virtuell. Chelsy ließ die Welt (inklusive des betroffenen Prinzen) via Facebook wissen, dass sie wieder Single sei. "Sie lieben sich so sehr. Sie haben sich nur in andere Richtungen entwickelt", werden angebliche Freunde zitiert. Und: "Chelsy liebt Harry und wünschte, die Umstände wären anders". Madame wünschen andere Umstände? Harry, hier scheint der letzte Wodka noch nicht getrunken zu sein.

Blöd wiederum, wenn man einen Ex zurückbekommt, von dem man sich nie getrennt hat. So ist es Olivia Newton-John ("Grease") in dieser Woche ergangen. Totgesagte leben scheinbar doch länger: Fotograf Patrick Kim McDermott war vor vier Jahren von einem Angelausflug nicht mehr zurückgekehrt. Jetzt wollen Privatdetektive Patrick wieder aufgespürt haben und den wahren Grund seines angeblich finalen Untertauchens kennen: Schulden! Zu spät: Oliva angelte ebenfalls, nämlich einen anderen, für den sie jetzt "You’re the one that I want" singt.

Bauchmassage fürs Image

Ein wenig Hoffnung gab es in dieser Woche kurzzeitig im Fall Meyer-Wölden. Bussi-Journalist Michael Graeter, der nach seiner Knast-Karriere jetzt bei der Münchner "Abendzeitung" resozialisiert wird, hatte Boris Beckers Zwischenmahlzeit Sandy eine Affäre mit Bayern-Star Luca Toni angedichtet. Der Fußballer indes scheint nichts von Liebe per SMS zu halten und drohte mit seinen Anwälten: "Nichts, aber auch gar nichts" sei an der Geschichte dran. Sandy kann's recht sein: Schlechte Presse ist immer noch besser als gar keine. Denn wer nicht drin ist, ist draußen!

Kaum in die Freiheit entlassen, versuchte Dschungelzicke Giulia Siegel ihr Bild in der Öffentlichkeit wieder gerade zu rücken. Diese Woche klagte sie: "Ich finde es schade, dass der Zuschauer nur diverse kleine Ausschnitte kennt und die Wahrheit eben nicht". Und die Wahrheit ist natürlich, dass Frau Siegel die liebenswerteste Person unter der Münchner Sonne ist. Zwei Mal habe sie der späteren Dschungelqueen Ingrid van Bergen gar den Bauch massiert. Spätestens hier ist man als Zuschauer direkt dankbar, dass man nur diverse kleine Ausschnitte kennt - und die ganze Wahrheit eben nicht. Oder, um es mit dem begnadeten Entertainer Fips Asmussen zu sagen: Warum haben Männer keine Orangenhaut? Weil es scheiße aussieht.