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Alina Kabajewa: Ehering am Finger? Putin-Geliebte heizt Gerüchte an

Seit 2008 wollen die Gerüchte um eine Liaison zwischen Alina Kabajewa und Putin nicht verstummen. Ein hochkarätiger Klunker am Ringfinger der Gymnastin befeuert nun die Spekulationen erneut.

Alina Kabajewa gewann 2004 bei den Olympischen Spielen von Athen die Goldmedaille

Alina Kabajewa gewann 2004 bei den Olympischen Spielen von Athen die Goldmedaille

Seit Jahren gilt Alina Kabajewa als Putins geheimnisvolle First Lady. Obwohl der russische Präsident und die ehemalige Gymnastin entsprechende Berichte stets zurückgewiesen haben, ist das Verhältnis in Moskau ein offenes Geheimnis. Gerüchten zufolge soll das vermeintliche Paar inzwischen ein gemeinsames Kind haben.

Nun goß die Turn-Olympiasiegerin zusätzliches Öl ins Feuer der brodelnden Gerüchteküche. Vor einigen Tagen besuchte sie eine Eisshow in der Moskauer Megasport Arena. Ein hochkarätiges Schmuckstück am rechten Ringfinger von Kabajewa erregte dabei Aufmerksamkeit. Traditionell trägt man in Russland an diesem Finger den Ehering. Ein Beweis für eine Eheschließung mit Putin?

Außerdem sorgte ein weiteres Detail ihres Auftritts für Spekulationen. Zu dem Event kam die ehemalige Sportlerin nämlich in Begleitung von Freundinnen und zwei kleinen Jungs. Vor allem in der britischen Presse wurden daraufhin gemutmaßt, dass es sich um die Kinder der 33-Jährigen handeln könnte, also auch um die Kinder von Putin. Tatsächlich scheinen die beiden Kinder jedoch älter zu sein, als die Liaison angeblich dauert. 2008 berichtete die Moskauer Zeitung "Moskowski Korrespondent" zum ersten Mal über die Verbindung. Kurz nach dem Erscheinen der Berichte wurde das Boulevardblatt jedoch eingestellt - offiziell aus finanziellen Gründen.

Seitdem berichten vor allem unabhängige Internetzeitungen über die angebliche Beziehung. Besonders seit sich Putin 2014 von seiner Frau scheiden ließ, gilt Kabajewa als seine neue Lebensgefährtin. Im März vergangenen Jahres spekulierte die inernationale Presse, Kabajewa habe in der Schweizer Privatklinik Sant'Anna in Lugano eine gemeinsame Tochter zur Welt gebracht. Der Kreml dementierte.

Mitglied der "Kreml AG"

Doch ob die Beziehungsgerüchte nun stimmen oder nicht, die ehemalige Gymnastin steht offenbar unter dem Patronat Putins. Zwischen 2001 und 2005 war sie Mitglied des Obersten Rates von "Einiges Russland", der Partei Putins. 2007 erhob der russische Präsident sie persönlich in die Gesellschaftliche Kammer der Russischen Föderation.

2014 gab Kabajewa ihren Abgeordnetensitz jedoch auf - aber nur um den Chefposten der mächtigen "National Media Group" (NMG), die dem Kreml treu ergeben ist, zu übernehmen. Ob Kabajewa für den Karrieresprung qualifiziert genug war, wurde damals in den russischen Medien offen bezweifelt. Sie hat zwar einen Hochschulabschluss in Sportmanagement und moderierte bereits eine Fernsehtalkshow auf dem der Holding gehörenden Sender "Ren TV", doch weitere Erfahrungen im Mediengeschäft würden ihr fehlen, schrieb zum Beispiel die Wirtschaftszeitung "Wedomosti".

Auch der Medienkonzern selbst ist umstritten. Geleitet wird das Imperium von engen Freunden Putins, den milliardenschweren Brüdern und Geschäftsmännern Kowaltschuk. Die Mediengruppe selbst gehört zur Bank Rossija, die als eine Keimzelle der "Kreml AG" gilt, die Putins Vertraute in Schlüsselpositionen in Wirtschaft und Medien bringt. 

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ivi