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Seltener Auftritt: Putins Freundin sorgt mit patriotischem Kleid für Aufregung

Seit langem ist Alina Kabajewa die heimliche First Lady Russlands. Die Geliebte von Wladimir Putin zeigt sich nur selten in der Öffentlichkeit. Nun machte sie eine Ausnahme und geriet prompt in die Kritik. 

Alina Kabajewa soll seit 2006 die Frau an der Seite von Wladimir Putin sein

Alina Kabajewa soll seit 2006 die Frau an der Seite von Wladimir Putin sein 

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Seit zwölf Jahren soll Wladimir Putin bereits mit der Olympiasiegerin liiert sein. Obwohl der russische Präsident und die ehemalige Gymnastin entsprechende Berichte stets zurückgewiesen haben, ist das Verhältnis in Russland ein offenes Geheimnis. Gerüchten zufolge soll das Paar inzwischen mehrere Kinder haben und längst verheiratet sein.

Obwohl die 35-Jährige prestigeträchtige Posten bekleidet und sozial sehr engagiert ist, tritt sie sehr selten in der Öffentlichkeit auf. Macht sie jedoch eine Ausnahme, so wird jeder ihrer Auftritte heiß diskutiert. So auch ihr Erscheinen bei der Eröffnung des "Alina"-Festivals vor zwei Tagen - ein  -Festival der Rhythmischen Sportgymnastik, das ihren Namen trägt und dessen Schirmherrin sie ist. 

Zu der Veranstaltung erschien Kabajewa in einem weißen mit offenen Schultern, das mit roten Blumen bestickt war. Das großflächige Muster war jedoch nicht das auffälligste an der Robe: Auf der Brust der heimlichen First Lady Russlands prangte der russische Doppeladler, das staatliche Emblem des Landes.

Der so offen zu Schau getragene Patriotismus stößt nun auf Kritik. In sozialen Netzwerken hagelt es missbilligende Kommentare. "Ich denke, dass Patriotismus auf eine andere Art und Weise demonstriert werden sollte. Sie könnte zum Beispiel ihrem Liebsten mal sagen, dass es an der Zeit ist, sich um die gewöhnlichen Bürger zu kümmern, anstatt sich nur auf gigantische, protzige Projekte zu beschränken", schrieb etwa ein Nutzer auf Facebook und spielte damit auf die Vorzeigeprojekte an, wie etwa die erst kürzlich eröffnete Krim-Brücke.

"Ihre Rollenspiele mit dem Führer interessieren uns nicht", kommentierte ein anderer Facebook-User Kabajewas Outfit und schlug sogleich ein doppeldeutiges Szenario vor: "Sie zu Putin: 'Ich werde spielen und du machst mich glücklich.' Er: 'Was bist du für ein schlaues Kind. Ich mache ja Russland so gern glücklich.'" 

Nicht zum ersten Mal Kritik wegen fehlenden Geschmacks

Andere finden nicht nur das Emblem Russlands auf der Brust der Olympiasiegerin problematisch, sondern das gesamte Design des Kleides. "Das ist der Gipfel des schlechten Geschmacks! Ein Kinderfest in einem langen Kleid und mit nackten Schultern zu eröffnen."

Es ist nicht das erste Mal, dass Kabajewa mit ihrer Kleiderwahl auf Kritik stößt. Vor einigen Jahren erschien sie zur Eröffnung eines Sportzentrums in der Region Moskau in einem goldenen Kleid, das sie verkehrt herum anhatte.

ivi