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Podcast "Paardiologie" Charlotte Roche will feiern – das weckt bei ihrem Mann alte Traumata

Charlotte Roche
Charlotte Roche sprach mit Ehemann Martin Keß über das Thema Feiern.
© Christoph Soeder / DPA
In wenigen Tagen hat Charlotte Roche Geburtstag. Den will sie natürlich gebührend feiern. Für ihren Ehemann Martin Keß-Roche ein schwieriges Thema.

Das Coronavirus hält Deutschland fest im Griff – und macht auch vor Charlotte Roche nicht halt. Die Autorin wird in Kürze 42, eigentlich wollte sie diesen Tag in Berlin verbringen. Doch daraus wird nun nichts. Wegen der Ansteckungsgefahr verzichtet Roche auf die Reise und feiert stattdessen nun in Köln. 

Damit war das Thema der aktuellen Folge von "Paardiologie" gefunden, dem Beziehungspodcast von Charlotte Roche und ihrem Ehemann Martin Keß-Roche. Der feiert äußerst ungern, denn er hat keine guten Erinnerungen an die Geburtstage seiner Kindheit. Besonders traumatisch war seine Fete zum 14. Fast niemand folgte seiner Einladung – bis auf ein Mädchen, das der junge Martin toll fand. Da sonst niemand kam, verschwand die jedoch schnell wieder. Damals beschloss er, nie wieder Geburtstag zu feiern.

Martin Keß-Roche feiert nur selten

Etwa 20 Jahre später versuchte er es dann doch noch einmal. Doch pünktlich zum Kaffeetrinken kam ein Schwall Wasser aus dem Kamin. So musste Keß-Roche am Feiertag einen Handwerker organisieren. Der machte einen Heidenlärm, ein Gespräch war dabei kaum möglich.

Dennoch unternahm der Medienmanager zu seinem 50. einen neuen Anlauf und lud seine Familie ins Tropical Island ein. Von dem Wochenende sind ihm allerdings vor allem drei Dinge in Erinnerungen geblieben: der Anblick eines volltätowierten Nazis. Ein Vorfall, bei dem ein Mann besoffen seine Frau anschrie, die sich aber mit ihrem Gatten solidarisierte, als Keß-Roche dazwischen gehen wollte. Und abends fanden die Kinder schließlich im Kinderbecken eine Tüte Gras. 

Angesichts dieser Geschichten verwundert es also wenig, dass die Themen Geburtstag und Feiern für den Ehemann nach wie vor problematisch ist. Zumal er auch bei den Feiern seiner Frau schlechte Erfahrungen gemacht hat: Vor ein paar Jahren gab Charlotte Roche dem Drängen eines eigentlich gar nicht eingeladenen Gastes nach und setzte ihn beim Abendessen auf dessen Wunsch neben Martin – worüber der sich sehr ärgerte, zumal dies mit ihm nicht abgesprochen war. Für Keß-Roche ein Problem: "Der, der am lautesten schreit, kriegt seinen Willen. Da ich sehr selten laut schreie, krieg ich deutlich seltener meinen Willen."

Immerhin: Was das Thema eheliche Treue angeht, scheint der Gatte von Charlotte Roche seinen Willen bekommen zu haben. Zumindest war die eheliche Harmonie in dieser Podcast-Folge weitgehend wiederhergestellt. Manchmal geht es eben auch ohne schreien.

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che

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