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Fans nehmen Abschied von Prince: Crying in the Purple Rain

Singen, tanzen, weinen, lachen. In New York, in Los Angeles und vor allem in Minneapolis kommen Fans zusammen, um Prince zu feiern und um gemeinsam zu trauern. Glück und Tränen liegen nah beieinander. 

Von Sophie "Cat" Albers Ben Chamo

Fans trauern vor dem First Avenue Club in Minneapolis.

Jeder, der "Purple Rain" gesehen hat, kennt den First Avenue Club in Minneapolis. Nachdem bekannt wurde, dass der Ausnahmemusiker Prince am Donnerstag auf seinem nahe gelegenen Anwesen Paisley Park gestorben ist, versammelten sich Fans vor dem Club, um gemeinsam zu trauern.

Der Schock ist groß, schließlich ist die Musik von Prince für viele fester Bestandteil der eigenen Biografie. Erste Liebe, erste Rebellion, Weltschmerz, "Kiss", "Let's go crazy", "Sometimes it snows in April". Wie kein anderer hat der zarte Mann mit dem übermenschengrößen Talent die Popmusik geprägt und das bis ins knallharte Business, dem er deutlich ins Hinterteil trat, als er nichts mehr mit den großen Labels zu tun haben wollte. Prince galt als exzentrisch, äußerst humorvoll, empfindlich und zutiefst großherzig. Angeblich liegen noch Tausende unveröffentlichte Songs in einem Safe, weil er nie aufgehört hat, Musik zu schaffen. Und wenn er nicht selbst gesungen hat, machten seine Kreationen andere berühmt: Er hat den Bangles den "Manic Monday" geschenkt, Sinéad O'Connor "Nothing Compares 2 u" und Céline Dion "With this Tear".

Prince ist wahrlich mit nichts zu vergleichen.