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Frédéric von Anhalt will Gouverneur von Kalifornien werden

Erst machte er sich Hoffnungen auf einen Botschafter-Posten unter Trumps Regierung, jetzt hat er einen neuen Plan: Frédéric von Anhalt tritt in Kalifornien zur Wahl als Gouverneur an.

Frederic von Anhalt

Frédéric von Anhalt will Kalifornien regieren

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Er lebt seit über 30 Jahren in den USA, jetzt will er dort in die Politik wechseln: Frédéric von Anhalt hat sich offiziell auf das Amt des Gouverneurs von Kalifornien beworben. Wie die "Los Angeles Times" berichtet, will der Witwer von Hollywood-Legende Zsa Zsa Gabor Partei-unabhängig antreten. "Ich lebe seit 36 Jahren in dieser Stadt. Ich habe in der westlichen Welt noch nie so viele Menschen aus dem Müll essen sehen. Wir reden hier über Hollywood, das Unterhaltungs-Zentrum der Welt. Wie kann das möglich sein?", wird von Anhalt zitiert.

Frédéric von Anhalt ist Trump-Verehrer - und was für einer

Er wolle etwas gegen den Verfall von Straßen und die Obdachlosigkeit tun, sich außerdem für Menschen einsetzen, die mit der Miete Probleme haben.Der 74-Jährige wollte schon 2010 in die Fußstapfen von Ex-Gouverneur Arnold Schwarzenegger treten - damals platzte die Kampagne jedoch schnell. Das habe jedoch nur an der Krankheit seiner Frau gelegen, betont er nun. "Sie war es, die wollte, dass ich antrete", sagt von Anhalt.

Der Prinz ist bereits im vergangenen Jahr mit kruden Aussagen zum Wahlkampf und dem Präsidentschaftssieg von Donald Trump aufgefallen. Unter anderem befürwortete er Trumps Übergriffe gegen Frauen. "Solange er liefert, ein guter Präsident ist und was tut für uns Amerikaner, kann er auch ruhig mal jemandem an den Arsch fassen", sagte er beispielsweise im November dem stern. Diese Trump-Liebe dürfte bei den Wählern im liberalen jedoch nicht gut ankommen.

Dank seiner mittlerweile verstorbenen Frau pflegte er guten Kontakt zu den Trumps, spekulierte öffentlich sogar darauf, vom Präsidenten einen Botschafter-Posten in Berlin angeboten zu bekommen. Da sich diese Hoffnung offenbar zerschlagen hat, versucht von es jetzt auf andere Art. Geld für die Wahlkampagne habe er genug, wie er betont. 

sst

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