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Gérard Depardieu: Der Umzug gerät zur Staatsaffäre

Der Streit um Gérard Depardieus Umzug nach Belgien nimmt absurde Züge an. Nachdem sich Depardieu mit Premierminister Ayrault öffentlich gestritten hatte, schaltet sich nun die belgische Regierung ein.

Im Steuerstreit um den französischen Filmstar Gérard Depardieu will Belgien nicht der "Sündenbock" sein. Der belgische Außenminister Didier Reynders machte im französischen Sender RTL die hohe Besteuerung von Reichen durch die sozialistische Regierung in Paris für die Auseinandersetzung verantwortlich. "In Belgien ist keine Maßnahme ergriffen worden, um irgendwelche französischen Staatsbürger anzuziehen." Vielmehr habe es "eine Entwicklung des französischen Steuersystems gegeben, die vielleicht Konsequenzen hat", sagte er mit Blick auf die Reichensteuer in Frankreich.

Die sozialistische Regierung in Paris hatte kurz nach ihrem Amtsantritt im Mai eine Reichensteuer von 75 Prozent auf Einkommen ab einer Million Euro eingeführt. Die umstrittene, auf zwei Jahre begrenzte Maßnahme war eines der zentralen Wahlkampfversprechen des neuen Präsidenten François Hollande.

Zur Forderung aus Paris nach einer europäischen Steuerharmonisierung äußerte sich Reynders zwar grundsätzlich positiv, zugleich hob er aber hervor, dass nicht "ganz Europa das französische System anwenden" werde. Vor allem gebe es "keine Mehrheit in Belgien für eine Steuer von 75 Prozent auf Einkommen".

Öffentlicher Streit mit dem Premierminister

Depardieu, der unter anderem wegen seiner Rollen in Filmen wie "Die letzte Metro", "Cyrano de Bergerac", "Green Card - Scheinehe mit Hindernissen" und in mehreren Asterix-Filmen berühmt ist, hatte am Wochenende empört seinen Verzicht auf die französische Staatsbürgerschaft angekündigt. Als Grund gab der 63-Jährige in einem offenen Brief an Premierminister Jean-Marc Ayrault an, dass dieser ihn "beleidigt" habe. Der Regierungschef hatte die geplante Steuerflucht des Schauspielers nach Belgien zuvor als "erbärmlich" bezeichnet.

Depardieu, der im Wahlkampf den später abgewählten konservativen Präsidenten Nicolas Sarkozy unterstützt hatte, ist neben der Schauspielerei seit Jahren erfolgreicher Unternehmer. Ihm gehören unter anderem Weingüter und drei Restaurants in Paris. Der Filmstar fiel in den vergangenen Jahren aber auch immer wieder durch cholerische Reaktionen und zuletzt durch eine Fahrt mit seinem Motorroller mit einem Alkoholgehalt von 1,8 Promille auf.

Laut dem französischen Gesetz können Bürger beantragen, ihre Staatsbürgerschaft abzugeben, sobald sie andernorts eine andere beantragt haben. Offen ist nun, ob und wie schnell Depardieu eine belgische Staatsbürgerschaft erhalten könnte. Reynders sagte dazu, dies sei eine Entscheidung des belgischen Parlaments: "Das lässt sich in relativ kurzer Zeit machen, das ist eine Sache von einigen Monaten." In Belgien hatte der Schauspieler kürzlich ein Haus gekauft. Laut Schätzungen leben tausende wohlhabende Franzosen in Belgien, weil sie dort weniger Steuern zahlen.

che/AFP / AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(