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George H. W. Bush: Regierungschefs nehmen in Washington Abschied

Am Mittwoch verabschiedeten sich die USA von George H. W. Bush. Auch Angela Merkel und Prinz Charles waren unter den Gästen.

Unter den Gästen der Trauerfeier befanden sich auch die Trumps, die Obamas und die Clintons (v.l.)

Unter den Gästen der Trauerfeier befanden sich auch die Trumps, die Obamas und die Clintons (v.l.)

Große Trauerfeier in Washington: Bevor der im Alter von 94 Jahren verstorbene George H. W. Bush (1924 - 2018, "My Life in Letters and Other Writings") am Donnerstag in Texas beerdigt werden soll, verabschiedeten sich am Mittwoch nicht nur die gesamten USA, sondern auch zahlreiche Staats- und Regierungschefs von dem ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Unter den geladenen Gästen in der National Cathedral in Washington befanden sich neben dem amtierenden US-Präsidenten Donald Trump (72) und dessen Frau Melania (48) unter anderem auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (64), Polens Präsident Andrzej Duda (46) und der britische Thronfolger Prinz Charles (70). Auf den vordersten Sitzbänken der Kathedrale nahmen neben den Angehörigen unterdessen vorwiegend ehemalige Präsidenten und First Ladys der USA Platz - darunter die Trumps, Barack Obama (57) und seine Frau Michelle (54), Bill Clinton (72) und dessen Frau Hillary (71) sowie Jimmy Carter (94) und seine Frau Rosalynn (91).

Eine bewegende Rede seines Sohnes

Zu den Rednern auf der Trauerfeier zählte auch Bushs Sohn George W. Bush (72). Der 43. Präsident der Vereinigten Staaten sprach unter anderem davon, dass er und seine Geschwister ihren Vater vermissen werden und dessen "Anstand, Aufrichtigkeit und gütige Seele" immer bei ihnen sein werde. Er geriet ins Stocken, als er erklärte, dass George H. W. Bush "der beste Vater" gewesen sei, den ein Sohn oder eine Tochter haben könnten.

Unter Tränen schloss Bush mit den Worten: "Und in unserer Trauer, lasst uns in dem Wissen lächeln, dass Papa Robin umarmt und Mamas Hand wieder hält." Robin (1949 - 1953), das zweite Kind der Bushs, verstarb im Jahr 1953 im Alter von nur drei Jahren. Barbara (1925 - 2018), die langjährige Frau George H. W. Bushs, war erst im April im Kreise ihrer Familie verstorben.

Vor dem Beginn der Trauerfeier meldete sich Präsident Trump wie so oft auf Twitter zu Wort. Dort schrieb er unter anderem, dass dies "keine Beerdigung" sei, sondern ein "Tag der Feier für einen großartigen Mann, der ein langes und herausragendes Leben geführt hat". Man werde Bush vermissen. Der verstorbene Präsident soll am Donnerstag im kleinen Kreise in Texas beerdigt werden - neben seiner Frau Barbara und seiner Tochter Robin.

SpotOnNews
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.