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Gospel-Star: "Oh Happy Day"-Sänger Edwin Hawkins ist tot

Mit "Oh Happy Day" gelang Edwin Hawkins der Durchbruch. Nach einer langen Karriere musste sich der Gospel-Star nun dem Bauchspeicheldrüsenkrebs geschlagen geben. Er wurde 74 Jahre alt.

Edwin Hawkins bei einem Auftritt

Obwohl Edwin Hawkins nie eine Musikkarriere angestrebt hatte, brachte ihm der Gospel-Hit "Oh Happy Day" weltweite Bekanntheit ein

1969 ertönte sein größter Hit "Oh Happy Day" aus zahlreichen Radios. Das war für Edwin Hawkins der Beginn einer langen Karriere. Nun ist der Sänger im Alter von 74 Jahren verstorben.

Er sei am Montag in seinem Haus in der Nähe von San Francisco gestorben, teilte sein Pressesprecher Bill Carpenter auf der Facebook-Seite des Musikers mit. Der Sänger sei an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt gewesen.

"Obwohl er auf der ganzen Welt sehr vermisst werden wird, gibt uns seine Botschaft von Liebe, Leben und Zuspruch, die er in seine Musik eingebracht hat, die Hoffnung, dass wir ihn im Himmel wiedersehen und 'Oh Happy Day' singen werden", wurde die Familie des Grammy-Gewinners zitiert.

Hawkins machte ein altes Kirchenlied zum Hit

Hawkins wurde am 19. August 1943 in Kalifornien geboren und war schon als Kind und Jugendlicher in der Kirchen- und Gospelmusik aktiv. Er vermengte Gospel und weltliche Musik, und nahm in den späten 1960er-Jahren mit seinem damaligen Gospel-Chor erstmals "Oh Happy Day" auf. Es sei eigentlich ein altes Kirchenlied gewesen, sagte Hawkins einmal über seinen Hit. "Meine Mutter hatte ein altes Gesangbuch, und ich hatte ein Talent dafür, diese Lieder neu zu arrangieren."

1969 erreichte "Oh Happy Day" Spitzenplätze in den R&B-Charts sowie der Pop-Hitparade in den USA. Weltweit wurden mehr als sieben Millionen Singles verkauft. 1970 gewann Hawkins seinen ersten Grammy, zwei weitere sowie 19 Nominierungen für den Musikpreis folgten.

"Ich habe nie geplant, ins Musikgeschäft zu gehen", sagte Hawkins einem Nachruf in der "New York Times" zufolge. "Der Erfolg der Platte hat mein Schicksal entschieden."

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fri / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.