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"Finding Freedom" Neues Nachwort zu ihrer Biografie: Britische Medien fallen über Harry und Meghan her

Herzogin Meghan, Prinz Harry
Meghan und Harry leben in den USA und haben mit der Königsfamilie gebrochen
© Yui Mok/ / Picture Alliance
Das war mit Ansage: Seit Monaten werfen die britischen Boulevardmedien Harry und Meghan Indiskretionen gegenüber dem Königshaus vor. Das nun veröffentlichte Nachwort zu ihrer Biografie "Finding Freedom" liefert neuen Stoff.

Seit Wochen kennen die britischen Boulevardmedien vor allem ein Thema: Das neue Nachwort, das der Biografie von Harry und Meghan angehängt werden soll. "Finding Freedom" erschien erstmals im August 2020 und schilderte die Erfahrungen, die Harry und Meghans am Palast gemacht haben.

In dem nun veröffentlichten Kapitel haben die Autoren, Omid Scobie und Carolyn Durand, die Entwicklungen aufgegriffen, die sich seit der Erstveröffentlichung des Buches ereignet haben. Für Furore sorgte insbesondere das große Fernsehinterview, das die Sussexes der Talkerin Oprah Winfrey gegeben und in dem sie von Rassismus am Königshof erzählt haben.

Auf den 25 neuen Seiten werden aber auch die Geschehnisse um Harrys Englandreisen geschildert: Im April nahm er an der Beerdigung seines Großvaters Prinz Philip teil. Im Juli besuchte der Sohn von Thronfolger Prinz Charles seine alte Heimat erneut, um der Einweihung der Statue zu Ehren seiner Mutter Prinzessin Diana beizuwohnen. 

Harry und Meghan ernten Kritik

Wie nicht anders zu erwarten, stieß das neu hinzugefügte Nachwort in vielen britischen Medien auf ablehnende bis feindselige Reaktionen. Das Kapitel wird allgemein als ein Nachtreten gegen das Königshaus interpretiert. Sauer stößt vielen Beobachtern auch das Datum der Neuerscheinung auf: "Finding Freedom" kam am 24. Todestag von Harrys Mutter heraus.

Bislang sei der Tag dem Gedenken an Prinzessin Diana gewidmet gewesen - nicht jedoch in diesem Jahr, kritisiert Adelsexperte Richard Kay in der englischen Tageszeitung "Daily Mail". Über Harry und Meghan findet er in seinem Verriss keine netten Worte: "Sie besitzen eine außergewöhnliche Wahrnehmung von ihrer Opferrolle", so Kay. 

Die Zeitung "The Sun" warnt sogar davor, Harry und Meghan könnten künftig weitere Attacken auf das Königshaus fahren. Die Adelsexpertin Angela Levin erwartet von Harrys angekündigten Memoiren, er könne darin jede Kränkung auflisten.

So furchtbar sich das zunächst anhören mag - für die Yellow Press wäre das eine gute Nachricht. So hätten die Klatschzeitungen weiter genug Stoff, um über den abtrünnig gewordenen Royal zu schreiben.

Verwendete Quellen:"Daily Mail", "The Sun""People"-Magazine

che

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