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Zurück bei "Riverboat" im MDR: Jörg Kachelmann vor TV-Comeback: "Ich bin ein großer Verzeiher, Vergeber und Vergesser"

Zehn Jahre lang stand Jörg Kachelmann nicht mehr als Moderator vor der Kamera. Heute Abend gibt er sein TV-Comeback: bei "Riverboat" im MDR. Im Interview spricht er über seine Hoffnungen und die Vergangenheit.

Jörg Kachelmann im TV-Studio von "Riverboat" im MDR

Jörg Kachelmann kehrt nach seiner TV-Abstinenz als Moderator zu "Riverboat" im MDR zurück. Er hatte die Sendung bereits früher einmal moderiert.

DPA

Nach vielen Jahren der TV-Abstinenz steht er heute Abend (4. Januar) erstmals wieder vor der Kamera: Jörg Kachelmann moderiert nach zehn Jahren zum zweiten Mal in seiner TV-Laufbahn die Talk-Sendung "Riverboat" im MDR. Von 1997 bis 2008 stand er mit einigen Unterbrechungen schon einmal als Moderator bei "Riverboat" vor der Kamera. Und auch seine ehemalige Kollegin wird bei seinem TV-Comeback wieder an seiner Seite sein: Kim Fisher. Gemeinsam empfangen die beiden den Kabarettisten Rüdiger Hoffmann und die Schauspielerin Adele Neuhauser. Ausgestrahlt wird die Sendung um 22 Uhr.

Der ehemalige TV-Meteorologe hatte sich diesen Moment lange erhofft. Im Interview mit der "Zeit" sagt er: "Ich kriege mein Leben zurück." Der Schweizer wurde vom Vergewaltigungsvorwurf einer Ex-Geliebten 2011 zwar freigesprochen, kam aber beruflich erst einmal nicht mehr auf die Beine.

Jörg Kachelmann möchte mit dem Vergangenen abschließen

Im dpa-Interview sagt Jörg Kachelmann zur neuen Aufgabe: "Das Angebot war einfach schön. Ich habe mich darüber gefreut und es gerne angenommen." Da er aber lange nicht mehr vor der Kamera stand, ist er sehr nervös und hofft, "dass ich das gut mache und nicht langweilig bin." 

Angesprochen auf seinen Twitter-Account, auf dem er sich damals öffentlich zu den Anschuldigungen äußerte, sagt er: "Ich bin dann darauf gekommen, weil es eine Zeit gab, wo man mit mir – aus welchen Gründen auch immer – nicht so sprechen wollte. [...] Ich stehe zu dem, was ich da geschrieben habe. Ich habe auch nichts gelöscht. Zu dem Zeitpunkt, als ich das geschrieben habe, habe ich das so empfunden. Ich habe den Umgang mit mir damals als ungerecht empfunden." Auf Twitter verteidigte sich Kachelmann damals und machte seinem Ärger über seine Situation Luft.

Er habe zwar nichts gelöscht, möchte aber dennoch mit dem Vergangenen abschließen: "Den Grund, eine Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen, gibt es nicht mehr. Im Übrigen finde ich es auch ganz schlimm, wenn Menschen ihre Meinung nie ändern. Ich bin generell ein großer Verzeiher, Vergeber und Vergesser."

"Ich bin dankbar, dass ich vom neuen MDR jetzt profitiere"

Wie lange er die Sendung im MDR moderieren wird, weiß Jörg Kachelmann noch nicht. Er sei einfach nur dankbar, dass er die Chance bekommen habe: "Vor gut zehn Jahren war es schwer, als alter Mensch im Fernsehen moderieren zu dürfen. Das wird in den letzten Jahren allgemein etwas lockerer gesehen auf Frauen- und auf Männerseite. Ich bin natürlich dankbar, dass ich davon und vom neuen MDR jetzt auch profitiere."


maf
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(