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Lady Gaga an der Spitze der "Forbes"-Liste: Selbstbewusstsein, Provokation und Einfluss

Lady Gaga provoziert gekonnt und gewollt. Mit ihrer Botschaft, stolz andersartig zu sein, gibt sie jungen Fans ein neues Selbstbewusstsein wie kaum ein anderer Star. Auf der neuen "Forbes"-Liste der einflussreichsten Prominenten belegt sie jetzt den Spitzenplatz.

Ein durchsichtiger Plazenta-Mantel, funkensprühende Brustgewehre und ein essbares Fleischkleid - diese und viele andere Kostüme und Accessoires haben die New Yorkerin Stefani Germanotta in den vergangenen drei Jahren zu dem gemacht, was sie heute ist: Exzentrikerin, Mega-Popstar, Fashion-Ikone und Twitter-Königin mit mehr als zehn Millionen Fans. Mit jedem Auftritt wachsen die Erwartungen an die 25-Jährige, sich selbst von neuem zu übertreffen. Ihre Kostüme werden immer schräger und ihre Bühnenauftritte immer kontroverser. Dabei versucht sie, ihrem Motto treuzubleiben, sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist.

Diese Botschaft soll auch Lady Gagas neues Album vermitteln. "Born This Way" kommt am 23. Mai auf den Markt und wird vom Musikmagazin "Rolling Stone" als das am meisten erwartete Album des Jahres 2011 eingestuft. Lady Gaga kündigte den Fans in dem Magazin eine "Hochzeit von elektronischer Musik mit bedeutendem, ja sogar epischem Metal oder Rock 'n' Roll" und "Vorschlaghammer-artige Tanzrhythmen" an. Das Album sei die Antwort auf viele ihrer eigenen Fragen danach, wer sie selbst sei und wie sie in ihrem zwischen Fantasie und Realität schwankenden Leben ihre Identität behalten kann.

Schon bevor das Album in den Plattenläden und auf iTunes aufschlägt, hat die Pop-Diva mit einigen vorab veröffentlichten Singles erwartungsgemäß für Aufregung gesorgt. Im Musikvideo von "Judas" sitzt sie als Maria Magdalena verkleidet auf einem Motorrad hinter Jesus mit Dornenkrone und singt von ihrer Liebe zu Judas. Viele Christen empfanden das als Beleidigung, doch Lady G. beteuerte, ihr Song habe keinerlei religiöse Bedeutung. "Ich sehe es als soziales Statement. Ich sehe es als kulturelles Statement. Es ist eine Metapher", erklärte die Sängerin in einem Interview.

Die Künstlerin provoziert und polarisiert mit großem Erfolg. Doch während ihre Auftritte und Bühnenshows immer wieder alle Grenzen sprengen, wird die Originalität ihrer Musik von Kritikern und Musikfans infrage gestellt. Zu sehr erinnern ihre bisherigen Songs an europäischen Dancefloor-Pop der 80er und 90er Jahre. "Die Hälfte der Stücke sind Madonna-Imitate. Doch das ist Teil des Konzepts. "Ruhmesmonster" müssen sich nicht mit Originalität beschäftigen", schrieb ein Kritiker des "Rolling Stone"-Magazins über das Album "The Fame Monster". Und zu der Hit-Single "Alejandro" hieß es, sie sei nichts anderes als eine "liebevolle Abba-Parodie".

Dass auch die aus dem neuen Album ausgekoppelte Single "Born This Way" verblüffende Ähnlichkeit mit einem Madonna-Song aus den 80er Jahren hat, scheint Gagas "kleine Monster" - wie sie ihre Fans auch nennt - nicht zu stören. Wichtiger ist ihnen die Botschaft der Sängerin, die sich ihr Leben lang als Außenseiter gesehen hat. Gaga möchte zu gegenseitiger Akzeptanz ungeachtet der sozialen Herkunft oder sexuellen Orientierung beitragen. Besonders setzt sich die aus einer italienisch-katholischen Familie stammende Künstlerin im Kampf gegen Aids und für Schwulenrechte ein.

Lady Gaga wird verehrt, weil sie anders ist als alle anderen und diese Eigenschaft stolz wie ein Aushängeschild mit sich trägt. Die Worte "normal" und "unmöglich" hat sie völlig neu definiert. Als Darstellungskünstlerin und Fashion-Ikone ist sie momentan unübertroffen. Gerade kürte sie das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" zur einflussreichsten Prominenten - auf der neuen "Celebrity 100"-Liste verdrängte der schrille Star US-Talkmasterin Oprah Winfrey vom ersten Platz. Bei ihrem Debüt auf der seit 1999 veröffentlichten Liste lag Lady Gaga im vergangenen Jahr noch auf Rang 4. Doch ob sie die Popmusik tatsächlich weichenstellend beeinflussen kann, wird erst die Geschichte zeigen.

Elisabeth Gründer, DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.