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stern exklusiv: Die Yottas weisen Schuldenvorwürfe zurück

Das deutsche Auswanderer-Pärchen wehrt sich exklusiv gegenüber dem stern gegen Behauptungen, sie schuldeten einer deutschen Bank 330.000 Euro. An sie seien bislang keine Schuldner herangetreten, sagt das Protz-Paar.

Von Andeas Renner, Los Angeles

Maria und Bastian Yotta

Bei den Yottas ist immer Halloween: Maria (l.) und Bastian (r.) haben Spaß am Verkleiden und laden regelmäßig Hausgäste zu ihren Partys ein.

Bislang lebten Bastian Yotta und seine Freundin Maria ein offenbar ziemlich unbeschwertes Leben in den Hügeln rund um Beverly Hills. Das Auswanderer-Pärchen zeigt gerne, was es hat. Und das ist eine Menge. Oder doch nicht? Gestern hinterfragte die "Bild" mit der Schlagzeile "Wie heil ist die Glitzerwelt des Promi-Pärchens", ob wirklich alles mit rechten Dingen zugeht bei den Yottas. Giganto-Villa mit zehn Schlafzimmern und eigenem Nachtclub, mehrere Nobelkarossen und einen Lebensstil, bei dem selbst so mancher Hollywood-Star erblassen könnte. Und das alles, so will "Bild" erfahren haben, obwohl Bastian Yotta bei einer deutschen Bank 330.000 Euro Schulden hat.

Eine Behauptung, die den ansonsten eher besonnenen Bayern in Rage bringt. Erst bereitete er eine Unterlassungserklärung gegen "Bild" vor und verlangt wegen der Behauptung, sein Global Skin-Beautygerät sei ein Plagiat, auch eine Gegendarstellung. Anschließend gibt er dem stern exklusiv eine Stellungnahme zu den Vorwürfen.

Bastian Yotta sagt: "Ich kenne die Forderung von 330.000 Euro tatsächlich nicht, und 'Bild' hat sich bislang auch nicht bereit erklärt, mir das angebliche Schreiben, auf dass sie sich berufen, zu senden. Ich habe auch keine Forderungseingänge von Banken vorliegen. Sollte es aber stimmen, kann ich alle beruhigen: selbst wenn ich diese Schuld bezahlen müsste, wird meine Bilanz weiterhin positiv bleiben. Da könnte man sogar noch eine Null dranhängen, und ich wäre immer noch im grünen Bereich. Ich mache hier weiter mit meinem Yotta-Life, daran kann auch keine Bank etwas ändern".

"92 Prozent aller Deutschen haben Schulden"

Hundertprozentig scheint aber auch Yotta selbst nicht sicher zu sein, ob nicht vielleicht doch noch irgendwo eine Rechnung offen ist von einer früheren Pleite als Geschäftsmann in Deutschland, die er im Interview mit dem stern bestätigte. Doch Yotta sieht das ganz entspannt: "Wenn dem so ist, fühle ich mich mit Bankschulden endlich mal als richtiger Deutscher. Denn laut Statistik haben 92 Prozent aller Deutschen Schulden bei den Banken. Ein Haus finanziert, ein Auto gekauft, Girokonten überzogen: wer hier also den ersten Stein werfen will, soll sich erstmal an der eigenen Nase fassen. So lange ich meine Rechnungen alle bezahlen kann, habe ich gar keine Probleme und genieße hier weiterhin in L.A. mein Yotta-Life".

Bastian Yotta versteht die ganze Aufregung überhaupt nicht: "Ich habe immer gesagt, ich werde alle Schulden bezahlen, sofern sie begründet sind. Aber wenn sich niemand meldet, dann kann ich auch keine Rechnungen begleichen". Von den negativen Schlagzeilen hat er die Nase voll, "ich werde mich dazu erstmal nicht mehr weiter äußern gegenüber den Medien. Ich habe eine andere Botschaft, möchte positiv leben. Ich verstehe genauso wenig, wie Deutschland derzeit sein Sommermärchen von 2006 demontiert wegen lächerlicher 6,7 Millionen Euro, während das ganze Land eine Milliarde Euro Umsatz gemacht hat. Ich spiele diese Spiele nicht mit. Ich weiß, die "Bild" würde am liebsten alle meine Kontoauszüge sehen, aber die sollen sich mal keine Sorgen machen um mich. Ich habe keine Lust mehr auf das Kasperle-Theater. Ende Gelände. Mich kriegt man jedenfalls so schnell nicht unter".

Die Vorwürfe, das Lebensmotto "Yotta-Life" würde immer mehr Risse bekommen, kontert der Lebemann auf seine Art: "Ich lebe in Beverly Hills, da haben alle Straßen ein paar Risse von den Erdbeben. Doch das tut keinen Abbruch, der Rodeo Drive bleibt trotzdem der Rodeo Drive".