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Neuauflage als Radiomoderator: Gottschalk kehrt zu seinen Wurzeln zurück

Nach einem eher mäßig verlaufenen Fernsehjahr für Thomas Gottschalk, versucht sich der Moderator offenbar wieder im Hörfunk. 2013 ist ein Auftritt als Moderator beim Radiosender "Bayern 3" geplant.

Moderator Thomas Gottschalk, 62, gibt nach zehn Jahren Pause wieder einen Gastauftritt im Bayerischen Rundfunk (BR). Am 3. März 2013 werde er in München durch den "Bayern 3-Kultabend" führen, teilte der BR am Mittwoch in München mit. Wie in alten Zeiten werde er auch seine eigene Musik auflegen. Bei dem öffentlich-rechtlichen Sender hegt man die Hoffnung, dass der Auftritt des ehemaligen Moderators der ZDF-Kultshow "Wetten, dass..?" keine einmalige Sache bleibt.

"Wir freuen uns auf Thomas. Und mal schauen: Vielleicht macht es ihm so viel Spaß, dass er öfter bei uns auftaucht", sagte Bayern 3-Chef Walter Schmich. Gottschalks Auftritt ist Teil einer Sendereihe, die am 13. Januar um 20.00 Uhr startet. Zuletzt war Gottschalk 2002 zu Gast in der "MorningShow" und hatte mitmoderiert.

Verhandlungen über ARD-Abendshow

Damit kehrt Thomas Gottschalk zu den Wurzeln seiner Karriere zurück. Anfang der 1970er Jahre hatte er als freier Mitarbeiter beim damaligen Jugendfunk des Bayrischen Rundfunks gearbeitet. Seine regelmäßige Moderatorentätigkeit hatte er bereits 1989 beendet, nachdem er mit Formaten wie "Pop nach Acht" oder der "B3 Radio-Show" an der Seite von Günther Jauch erfolgreich war. Schließlich wechselte er zum Fernsehen. Dort feierte der gebürtige Bamberger seine größten Erfolge als Moderator von "Wetten, dass..?". Er übernahm die Show 1987 von Frank Elstner.

Nach seinem Ausstieg 2011 bei "Wetten, dass..?" war Gottschalk mit der ARD-Vorabendshow "Gottschalk Live" und der RTL-Show #link;http://www.stern.de/kultur/tv/supertalent-90475834t.html;"Das Supertalent"# vom Quotenpech verfolgt. Nun wird darüber spekuliert, ob er "Das Supertalent" verlässt - zumal er mit der ARD in Verhandlungen über eine neue Abendshow ist. Nach den Vorstellungen von WDR-Fernsehdirektorin Verena Kulenkampff soll diese bereits in der ersten Jahreshälfte 2013 auf den Bildschirm kommen.

juho/DPA / DPA
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