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Neue Details von Royal-Expertin Prinz Harry soll besessen von Loyalitäts-Tests gewesen sein, während Meghan das Personal erniedrigte

Prinz Harry und Meghan
Prinz Harry und seine Frau Meghan Anfang September vor Schloss Windsor
© Chris Jackson/PA Wire/dpa
Prinz Harry scheint schon viel länger eine Medien-Phobie zu haben, als es Meghan in seinem Leben gibt. Doch Meghan verstärkte alles mit Mobbing-Attacken auf das Personal – ein neues Buch enthüllt Details der Sussexes am Königshof.

Seit vor 25 Jahren seine Mutter, Prinzessin Diana, bei einem Autounfall in Paris, bei dem Paparazzo sie gejagt haben sollen, ums Leben kam, hat Prinz Harry die Presse auf dem Kieker. Das britische Newsportal "The Times" veröffentlichte nun Ausschnitte eines neuen Royal-Buches namens "Extracts of Courtiers: the Hidden Power Behind the Crown" von Valentine Low, die erstaunliche Einblicke in das Leben am Königshof von Prinz Harry und Meghan Markle vor ihrem Austritt aus der Königsfamilie geben. 

So schreibt "The Times", dass in dem Buch zu lesen ist, dass Prinz Harry schon vor der Zeit mit Meghan eine Besessenheit gegenüber Medien entwickelt hatte. Er soll seine Angestellten regelmäßigen Loyalitäts-Tests unterzogen haben, um zu prüfen, ob jemand Informationen an die Presse weitergeben könnte. Als die Beziehung mit Meghan sich entwickelte, wurden seine Ängste wegen schädlicher Schlagzeilen noch mal deutlich schlimmer. Angesichts der zu erwartenden Horden von Journalisten, die jeden Aspekt von Meghans Leben durchforsten wollten, war Harry entschlossen, seine Freundin vor der Presse zu beschützen.

Meghan Markle soll Prinz Harry zum öffentlichen Beziehungs-Statement gedrängt haben

Doch ausgerechnet Meghan soll damals Druck gemacht haben, die Beziehung öffentlich bekannt zu machen. Sie soll dem Prinzen sogar mit einer Trennung gedroht haben, wenn er die Beziehung nicht bestätigen werde. Eine Quelle berichtete: "Sie sagte: 'Wenn du keine Erklärung abgibst, die bestätigt, dass ich deine Freundin bin, werde ich mit dir Schluss machen.'" Harry war in Panik. Eine andere Quelle sagte: "Er flippte aus und sagte: 'Sie wird mich fallen lassen.'"

Prinz Harry soll damals seinen Privatsekretär Jason Knauf angerufen und ihn aufgefordert haben, ein Statement abzugeben, in dem er bestätigte, dass Meghan seine Freundin war, und Prinz Harry den rassistischen und sexistischen Unterton einiger Medienberichte verurteilte. Meghan wollte die öffentliche Bestätigung, dass dies eine ernsthafte Beziehung war. Sie war überzeugt, dass der Palast sie nicht vor den Medien schützen wollte. Sie soll zu Prinz Harrys Mitarbeitern sogar gesagt haben: "Ich weiß, wie der Palast funktioniert. Ich weiß, wie das ausgehen wird. Die Freundin ist egal."

Sie hatte ihre eigene Meinung und Meghan ließ die Leute wissen, was sie von ihnen hielt, so das britische Newsportal. Im Frühjahr 2017, mehr als sechs Monate vor der Verlobung des Paares, soll sie zu einem von Harrys Beratern gesagt haben: "Ich denke, wir wissen beide, dass ich bald einer Ihrer Chefs sein werde." Etwa zur gleichen Zeit sprach Meghan bei einem Treffen mit einem jungen weiblichen Mitglied des Teams vor ihren Kollegen besonders schroff. Nachdem Meghan einen von der Frau entworfenen Plan in Stücke gerissen hatte, klagte diese, wie schwer es sein würde, einen neuen umzusetzen. "Keine Sorge", soll die Herzogin dann erwidert haben. "Wenn es jemand anderen gäbe, den ich darum bitten könnte, würde ich denjenigen anstelle von Ihnen fragen."

Prinz William versuchte anscheinend den Schaden wieder glattzubügeln

Später erfuhr Prinz William von der Situation und wandte sich, laut der Autorin Low, an die betroffene Angestellte mit den Worten: "Ich hoffe, es geht Ihnen gut. Sie machen einen wirklich guten Job." Prompt soll die Mitarbeiterin in Tränen ausgebrochen sein.

Auch beim Thema Compliance soll Herzogin Meghan sich nicht an die Vorschriften des Palastes gehalten haben. Laut ihrer damaligen persönlichen Assistentin Melissa Touabti kamen täglich unzählige Pakete im Kensington Palast an. "Kleidung, Schmuck, Kerzen. Es kam ununterbrochen etwas", sagt eine Quelle. Touabti befolgte offenbar gewissenhaft die Haushaltsregel, dass Mitglieder der königlichen Familie keine Werbegeschenke von kommerziellen Organisationen annehmen dürfen und wies sie ab. Ihr Vorgehen kam bei Meghan nicht gut an.

Am 26. Oktober 2018 soll sich die Situation mit den Querelen um Prinz Harry und Meghan dann massiv zugespitzt haben. Während das Paar zu den Invictus Games von Tonga nach Sydney flogen, soll Jason Knauf eine E-Mail an seinen unmittelbaren Chef Simon Case, den Privatsekretär von Prinz William, geschrieben haben. In der E-Mail soll Knauf gesagt haben, dass er mit dem Leiter der Personalabteilung gesprochen habe. Den Palast über "einige sehr ernste Probleme" in Bezug auf Meghans Verhalten informieren musste.

Weiter soll Knauf geschrieben haben: "Ich bin sehr besorgt darüber, dass die Herzogin im vergangenen Jahr zwei persönliche Assistentinnen des Haushalts schikanieren konnte. Die Herzogin scheint immer jemanden im Visier haben zu müssen. Sie schikaniert X [Name vom Autor zurückgehalten] und versucht, deren Selbstvertrauen zu untergraben. Wir haben viele Berichte von Menschen erhalten, die trotz der allgemeinen Ansicht ihrer Kollegen, dass X eine führende Angestellte im Haushalt ist, die erstklassige Arbeit leistet, Zeuge von inakzeptablem Verhalten gegenüber X geworden sind." Einen Monat nach dieser E-Mail beendete Jason Knauf die Zusammenarbeit mit dem Paar und wechselte in den Personalstab von Prinz William und Herzogin Kate.

Quellen: The Times, Daily Mail

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