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Königliche Kinder Die acht Grundsätze der Kindeserziehung von Prinz William und seiner Frau Kate

Prinz William und Kate
Prinz William und Herzogin Kate: Cheers – auf eine gute Kindererziehung.
© Brian Lawless/PA Wire/dpa
Prinz William ist der Thronfolger, seine Frau Kate ursprünglich eine Bürgerliche und doch sind sie sich bei der Kindererziehung ihrer drei Kleinen einig: möglichst bodenständig sollte diese sein.

Man bekommt immer wieder den Eindruck, dass Prinz William und Herzogin Kate keine besonderen Star-Allüren haben und auch sonst sehr liebevolle und zupackende Menschen sind. Das scheint sich auch in der Erziehung ihrer Kinder George, neun Jahre alt, Charlotte, sieben Jahre alt und Louis, vier Jahre alt, widerzuspiegeln. Mindestens acht Erziehungsgrundsätze der Cambridges konnte man über die Jahre durch Interviews und Begebenheiten herausfinden.

Zeit in der Natur
Herzogin Kate und ihr Mann Prinz William sind beides sehr sportbegeisterte Menschen, die sich gerne und viel an der frischen Luft aufhalten. Dies geben sie auch an ihre drei Kinder weiter. Damit die Kids ungestört die Natur genießen können, pflanzte das Paar 2019 sogar 40 Fuß hohe Hecken vor dem Kensington Palast, damit George, Charlotte und Louis draußen spielen konnten, ohne dass sie jemand durch das Tor sehen konnte. In Anmer Hall, dem Landgut der Familie, gibt es eine Flugverbotszone, sodass Hubschrauber keine Fotos von den Kindern machen können. Und auch in ihrem neuen Zuhause bei Schloss Windsor wurde bereits darum gebeten, dass die Privatsphäre der Cambridges gewahrt wird. Kate schrieb in einem offenen Brief zur Unterstützung der Kinderhospizwoche, der im Mai 2018 veröffentlicht wurde: "Qualitätszeit miteinander zu verbringen, ist ein so wichtiger Aspekt des Familienlebens, und für mich als Mutter sind es die einfachen Familienmomente wie das gemeinsame Spielen im Freien, die ich schätze."

Bei Prinz William ist der Hund ein Familienmitglied

Tierliebe
Der Haushalt von William und Kate ist tierlieb. Bevor Prinz George geboren wurde, bekamen William und Kate ihren Hund Lupo, einen englischen Cockerspaniel, der zu einem Familienmitglied wurde. Leider starb Lupo im Jahr 2020, und die Royals nahmen mit Postings Abschied von ihrem liebsten Vierbeiner. Im Mai 2022 veröffentlichte die Familie zu Ehren von Prinzessin Charlottes Geburtstag eine Fotoserie mit ihrem neuen Cockerspaniel Orla, der die Familie seit Lupos Ableben begleitet. Prinzessin Charlotte soll außerdem passionierte Reiterin sein, ganz wie ihre verstorbene Urgroßmutter, die Queen.

Familienbewusstsein
Die Familie ist dem Prinz und der Prinzessin von Wales heilig. Ihre Kinder verbringen viel Zeit mit ihren Großeltern, bleiben vor allem bei Kates Eltern sogar auch mal für einen längeren Aufenthalt, wenn das Paar im Ausland einen Termin hat. Nach der Geburt ihres ersten Kindes, Prinz George, zog das Paar für ganze sechs Wochen zu den Middletons und bekam in der neuen Lebenssituation vollste Unterstützung. Auch die körperliche Zuneigung ist der Familie wichtig, Kate sagte einst bei einer Fanbegegnung: "Umarmungen sind sehr wichtig. Das sage ich auch meinen Kindern."

Soziales Denken
Herzogin Kate und William verfolgen nicht nur aus repräsentativen und beruflichen Zwecken ein soziales Engagement, auch darüber hinaus machen sie sich für Themen wie die mentale Gesundheit stark. Die Prinzessin von Wales sagte einst, dass ihre Wohltätigkeitsarbeit ihren Erziehungsstil beeinflusst habe. Während eines Gesprächs im Royal Foundation Forum mit Ehemann Prinz William, Prinz Harry und Meghan Markle äußerte sie: "Man kann nicht anders, als über sein eigenes Leben nachzudenken, und es hat definitiv einen Einfluss darauf, wie ich die Welt sehe und wie ich als Mutter bin."

Backen & Basteln & TV
Auch in einem königlichen Haushalt geht es zumindest bei Prinz William und Kate ganz normal zu. Es wird zusammen gebacken, wobei die Mutter dreier Kinder gestand, dass gerade Prinz George nicht immer eine Hilfe in der Küche ist: "Wenn ich versuche, das mit George zu Hause zu machen, gehen Schokolade und der goldene Sirup überall hin. George macht so viel Chaos. Es ist Chaos", so die Prinzessin von Wales. Auch gemeinsames Basteln steht bei der studierten Kunsthistorikerin auf dem Freizeitaktivitäten-Plan, nur ihr Mann William scheint hierbei nicht begabt. Prinz William erwiderte bei Radio 1 auf die Frage "Verdienen Sie Anerkennung für Ihre Bastelkünste?", die Antwort: "Das setzt die Ehe aufs Spiel". Doch neben Schaffensprozessen bei den Cambridges gibt es auch ganz normale TV-Zeiten für die Kids. Als George kleiner war, war er ein großer Fan von Peppa Pig und Feuerwehrmann Sam. Sein Vater sagte hierzu: "Man muss so tun, als ob man wirklich daran interessiert wäre, weil George sich sehr aufregt, wenn man den Charakteren gegenüber nicht das gebührende Interesse zeigt."

Auch Prinz George findet Museumsbesuche oft langweilig

Kultur & Sport
Nicht nur, weil Herzogin Kate studierte Kunsthistorikerin ist, sondern auch, weil sie ihren Kindern Kultur vermitteln will, findet man Kate und die Kids schon mal îm Natural History Museum in London an. Im Juli 2016, während eines offiziellen Besuchs im Museum, sagte Kate zu einem Gast: "George liebt dreidimensionale Skulpturen. Er kommt ziemlich oft hierher." Doch Prinz George interessierte sich ein anderes Mal mehr für die Tauben außerhalb des Museums als für all die erstaunlichen Kunstwerke im Inneren. Prinz William ist ein passionierter Fußballfan. Als er im Juli 2020 bei dem "That Peter Crouch"-Podcast auftauchte, wurde er gefragt, ob er George davon überzeugen müsse, wie er ein Fan von Aston Villa zu werden. Er sagte: "Ich versuche, ihn nicht davon zu überzeugen, ein Villa-Fan zu sein – ich lasse ihn seinen eigenen Weg wählen. Es geht darum, das zu finden, was zu ihm passt." Familie Cambridge besuchte ebenfalls das ein oder andere Fußballspiel oder Sportevent mit ihren Kindern während der letzten Jahre.

Über Gefühle sprechen
Gerade weil dieses ein Herzensthema des Thronfolgerpaares ist, ist es ebenso wichtig, es auch innerhalb der Familie zu leben. Prinz William und Kate ermutigen ihre Kinder stets dazu, über ihre Gefühle und Sorgen zu sprechen und versuchen auf ihre mentale Gesundheit zu achten. Sie legen Wert darauf, die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes zu erkennen. "Catherine und ich sind uns darüber im Klaren, dass wir wollen, dass unsere Kinder mit dem Gefühl aufwachsen, über ihre Emotionen und Gefühle sprechen zu können", sagte Prinz William einst dem Magazin CALM. Außerdem kam raus: "Das Internet ist der Freund jeder Mutter. Wer hat sich noch nicht an ein Online-Forum gewandt, um seine Erziehungssorgen zu besprechen? Sollte sie schon laufen? Warum schläft er nachts nicht?", so der Prinz of Wales. Berichten zufolge hat die Herzogin ein Pseudonym verwendet, um auf Mama-Webseiten Fragen zu Themen zu stellen, in denen sie und William unterschiedlicher Meinung waren – wie Cartoons vor dem Schlafengehen.

Talente fördern
Das Ehepaar versucht stets, die Talente und Fähigkeiten ihres Nachwuches zu erkennen und zu fördern. Prinz George mag das Fechten und Fußball, obwohl William zugab, dass Charlotte die geschickteste Fußballerin ist. "George kommt irgendwie langsam hinein, aber Charlotte zeigt mehr Talent", erklärte der stolze Vater. Charlotte ist auch eine begeisterte Reiterin und sie habe den Wunsch geäußert, wie einst ihre Mutter Kate, Hockey spielen zu wollen. 

Doch auch, wenn Prinz William und Herzogin Kate größtenteils versuchen, ihre Kinder recht normal aufzuziehen, so haben sie dennoch Unterstützung. Als Prinz George ungefähr sechs Monate alt war, stellten Prinz William und Kate das Kindermädchen Maria Teresa Turrion Borrallo ein, um ihnen zu Hause zu helfen.

Quelle:Hello

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