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Hurrikan "Irma": Milliardär Branson zeigt gewaltige Zerstörungen auf seiner Privatinsel

Der Milliardär Richard Branson hat sich vor Jahren eine Karibikinsel gekauft - jetzt ist sie durch den Hurrikan "Irma" komplett zerstört worden. In den sozialen Medien ruft der Unternehmer zu Spenden für die ganze Region auf.

Richard Branson Irma

Richard Branson zeigt die Zerstörungen auf seiner Privatinsel

Der Milliardär verbringt viel Zeit auf seiner Privatinsel Necker Island in der Karibik. Vor Jahren hat der Unternehmer den paradiesischen Flecken gekauft, der zu den Britischen Jungferninseln gehört. Doch das Paradies ist durch den Hurrikan "Irma" komplett zerstört worden. Branson hat Bilder auf Twitter, Facebook und Instagram gepostet, die das ganze Ausmaß der Zerstörung zeigen.

Unter anderem hat er ein Video veröffentlicht, das wahrscheinlich seine Privatvilla zeigt, oder besser gesagt das, was von ihr übrig geblieben ist. Zu sehen sind nur die nackten Wände, der Boden ist zentimeterhoch mit Sand bedeckt, im Hintergrund sind zerfetzte Palmen zu sehen. Auf Necker Island seien keine Menschen zu Schaden gekommen, berichtet Branson außerdem. Die Schutzeinrichtungen seien sicher genug gewesen.


Aber Branson geht es nicht um seine Privatvilla, sondern er will mit den Bildern die gewaltige Zerstörungskraft des Monstersturms verdeutlichen - und er ruft zu Spenden für die ganze Region auf: "Viele der Gebäude und die Vegetation von Necker sind zerstört oder zumindest stark beschädigt worden. Aber hier geht es nicht um Necker, sondern die Zigtausenden Menschen, die ihr Zuhause verloren haben und ihre Lebensgrundlage", schrieb er zu dem Video.

Richard Branson: Region braucht einen Marshall-Plan

Auf der Homepage seines Unternehmens Virgin erklärte er, dass er nach Puerto Rico gereist sei, um von dort aus Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen zu organisieren. Er fordert die britische Regierung auf zu helfen: "Die britische Regierung muss jetzt eine tragende Rolle beim Wiederaufbau seiner Übersee-Territorien spielen - kurzfristig und langfristig, um die Infrastruktur wieder aufzubauen. Die Region braucht einen Marshall-Plan."




tim

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