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Tatjana Gsell: Nackt, wie Gott und der Chirurg sie schufen

Mit dem Aufschrei des deutschen Hochadels war zu rechnen: Tatjana Gsell, Freundin von Ferfried Prinz von Hohenzollern, hat sich für das Penthouse-Magazin ausgezogen - eines der letzten Kapitel der Inszenierung eines umstrittenen Paares.

Was da passiere, sei der "Adels-Gau", "shocking", "bestürzend" - alles in allem einfach "horizontales Niveau", wie Elisabeth von Sachsen-Weimar erklärte. Allein die Liaison zwischen einem echten Hohenzollern und der Bürgerlichen Tatjana Gsell sorgte 2005 für einen Skandal. Seitdem beherrscht das Paar die Klatschspalten. Doch nicht genug damit, dass der Hochadel eine vorbestrafte Witwe in seinen Kreisen dulden musste, Tatjana Gsell hat sich auch noch für das Penthouse-Magazin nackt ablichten lassen.

Mit so einer wie Frau Gsell könne man sich "nur von hinten zeigen", hat Elisabeth von Sachsen-Weimar noch vor einem Jahr erklärt. Ihr Wunsch geht jetzt in Erfüllung, allerdings anders als ihr lieb war. Freizügig, und auch von hinten, präsentiert sich die 34-Jährige auf mehreren Hochglanzseiten des Magazins. "Ich wollte zeigen, wie ich nackt aussehe. Und dass ich von Natur aus einen schönen Körper habe", sagte die Witwe eines Schönheitschirurgen der "Bild"-Zeitung. Dass sie bereits mehrfach der Natur nachgeholfen hat, verschweigt Gsell dabei nicht.

"Plastik-Puppe" oder Schönheit?

"Was finden Männer an dieser Plastik-Puppe?", fragte die "Bild"-Zeitung provokant auf der Titelseite und trat damit eine Debatte in Deutschland los. "Ich kenne keinen Mann in meinem Umfeld, den so etwas anmacht", zitierte das Blatt beispielsweise die TV-Moderatorin Birgit Schrowange. "Männer stehen auf Natürlichkeit und nicht auf vulgäre Vordergründigkeit." Ins selbe Horn stieß auch Margarethe Schreinemakers: "Ich habe noch mit keinem Mann gesprochen, der diese derart hoch aufgerüsteten Frauen natürlich und schön findet."

Prinz Ferfried von Hohenzollern, seines Zeichens Enkel des letzten Sachsenkönigs, sieht das natürlich ganz anders. Das Paar hat kaum eine Gelegenheit ausgelassen, um sich turtelnd Fotografen und Gesellschafts-Reportern zu präsentieren. In einem Interview der "Bunten" versicherte der Hohenzollern-Prinz: Egal, was seine Familie und die Öffentlichkeit über diese Frau sage, ob sie als Hexe verteufelt werde, "für mich ist sie Engel und Hexe zugleich". Und um das Glück perfekt zu machen, sollten im Mai die Hochzeitsglocken läuten, "irgendwo in Bayern mit vielen Freunden" wollte das Paar heiraten.

Mai
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