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Google Doodle Die Geschichte der Gummistiefel: vom Militär-Schuhwerk zur Massenware

Gummistiefel von Kindern in einem Regal eines Kindergartens
Nicht nur Kinder tragen Gummistiefel mit Vorliebe, auch bei Festivalgängern gehören sie zur Grundausstattung
© Patrick Pleul / ZB / DPA
Ab dem 19. Jahrhundert schrieb der Gummistiefel Geschichte: Zunächst noch als Soldaten-Schuh aus Kalbsleder konzipiert, entwickelte er sich schnell weiter und eroberte die Welt. Google widmet ihm den heutigen Doodle.

Vor genau vier Jahren wurde im ohnehin verregneten Großbritannien ein Rekord-Niederschlag gemessen: Am 5. Dezember 2015 prasselten mehr als 34 Zentimeter Wasserhöhe auf die Erde. Dieses kleine Jubiläum nahm Google sich zum Anlass, um die Retter eines jeden grauen Regentags zu ehren: die Gummistiefel.

Der Google Doodle zeigt zu Kindern mutierte Buchstaben, die in einer Pfütze spielen – dass dabei die Füße warm und trocken bleiben, ermöglichen allein die Gummistiefel. Doch nicht nur Kinder tragen die Treter: Bei jungen Erwachsenen gehören sie etwa zur Grundausstattung für Festivals, anderen leisten sie treue Dienste im Urlaub oder im Pferdestall. Anfänglich waren die Gummistiefel allerdings für das Militär gedacht.

Gummistiefel Geschichte: Es begann in Großbritannien

Die wasserdichten Schuhe, wie sie heute bekannt sind, haben ihren Ursprung im jenen regnerischen vereinigten Königreich. Dort tragen sie auch den Namen "Wellington Boots", oder kurz "Wellies" – denn ihr Erfinder Arthur Wellesley war der Herzog von Wellington. Im frühen 19. Jahrhundert soll er demnach seinen Londoner Schuhmacher gebeten haben, einen klassischen Militärstiefel zu kürzen, damit sie besser mit Hosen zu tragen seien. Gleichzeitig feilten sie am Material: So entschieden sie sich für gewachstes Kalbsleder, das den Stiefel die wasserabweisende Eigenschaft bescherte – damit war der Gummistiefel geboren.

Bis er allerdings wirklich aus Gummi gefertigt wurde, verging noch etwas Zeit. Mitte des 19. Jahrhunderts schließlich kam das vulkanisierte Gummi auf den Markt und wurde dann auch  für die "Wellies" verwendet. Schnell erfreuten sich die Schuhe großer Beliebtheit und verbreiteten sich auf der ganzen Welt. Heutzutage sind sie in bunten Farben und wilden Mustern zu haben, um jeder Pfütze, allen matschigen Wegen und grauen Regentagen etwas entgegenzusetzen.

Quelle:Google

meh

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