VG-Wort Pixel

Nach Koma George Michael sprach plötzlich Dialekt


Er erkrankte an einer Lungenentzündung, fiel ins Koma - und sprach nach dem Erwachen plötzlich mit dem typischen Akzent aus Westengland. Erst jetzt wurde bekannt, dass George Michaels Genesung ein mühsamer Weg war.

Der britische Popstar George Michael hat nach eigenen Angaben einen anderen Dialekt gesprochen, als er nach seiner schweren Lungenentzündung im vergangenen Dezember aus seinem dreiwöchigen Koma erwachte. "Ich schwöre, es ist wahr. Ich sprach mit dem typischen Akzent aus Westengland", sagte der 49-jährige gebürtige Londoner am Dienstag dem Londoner Lokalradio LBC. Nach zwei Tagen sei der Spuk glücklicherweise vorbei gewesen. "Die Ärzte dachten schon, ich hätte dieses Syndrom, bei dem Leute nach dem Erwachen Französisch sprechen oder irgendeine Sprache, die sie mal in der Schule gelernt haben."

Der ehemalige Wham-Sänger hatte im vergangenen November seine Tournee mit einem Symphonie-Orchester abbrechen müssen, nachdem er in Wien an einer Lungenentzündung erkrankt war. Dass er fast gestorben wäre, wurde erst nach seiner Genesung bekannt.

Dem Sender BBC sagte Michael nun, die Ärzte des Wiener Krankenhauses hätten seinen Zustand beschönigt, um einen Medien- und Fanrummel zu vermeiden. Seine Genesung sei mühsam gewesen, unter anderem habe er das Laufen erst wieder lernen müssen, sagte der Sänger. Von seiner Erkrankung sei ihm bis heute eine etwa fünfwöchige Gedächtnislücke geblieben.

kave/AFP AFP

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker