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News aus Hamburg: "Sat.1-Hamburg"-Moderator Marco Heinsohn gestorben

Kinder fischen beim Angeln Handgranate aus der Alster in Hamburg +++ Versuchte Tötung: Polizist von mutmaßlichem Autodieb verletzt +++ Doppelmord am Jungernstieg: Täter bekommt lebenslange Haftstrafe +++ News aus Hamburg.

Moderator Marco Heinsohn

Moderator Marco Heinsohn wurde 49 Jahre alt

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"Sat.1-Hamburg"-Moderator Marco Heinsohn gestorben

Der Hamburger Moderator Marco Heinsohn ist im Alter von 49 Jahren gestorben. Er erlag laut "Hamburger Morgenpost" einem Darmkrebsleiden.

Heinsohn moderierte in den 1990er Jahren unter anderem bei Radio Hamburg und dem früheren OK-Radio (heute Hamburg Zwei) und wurde in den vergangenen Jahren vor allem durch die Präsentation der Sat.1-Regionalnachrichten einem breiteren Publikum bekannt. Zusätzliche Beliebtheit erlangte er beim Handball-Sportverein Hamburg, dessen Hallensprecher er war.


Nachrichten aus Hamburg von Freitag, 15. Februar 2019

Kinder fischen beim Angeln Handgranate aus der Alster in Hamburg

Zwei Kinder haben eine Handgranate aus dem Zweiten Weltkrieg aus der Alster gefischt. Die beiden Elfjährigen hätten in einem Park im Hamburger Stadtteil Eppendorf zur "Schatzsuche" einen Magneten an einer Angelschnur ins Wasser gelassen und dabei die Granate aus dem Wasser gezogen, sagte ein Polizeisprecher. Weil an dem stark verrosten Sprengkörper ein Sicherheitsstift fehlte, wurde er noch am Abend vor Ort vom Kampfmittelräumdienst in einem Behälter gesprengt. Verletzt wurde niemand.


Nachrichten aus Hamburg von Freitag, 15. Februar 2019 

Versuchtes Tötungsdelikt in Altona: Polizist bricht sich das Bein

Am späten Donnerstagabend kam es zu einem versuchten Tötungsdelikt zum Nachteil eines Polizeibeamten in Hamburg-Altona. Wie die Polizei mitteilte, wurden zwei Männer wegen des Verdachts des versuchten Mordes im Bereich Haubachstraße/Holstenplatz vorläufig festgenommen. Zivilfahnder der Polizei waren im Rahmen eines Einsatzes zur Bekämpfung von Kfz-Delikten auf einen verdächtigen VW Golf aufmerksam geworden. Die Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. An der Kreuzung Haubachstraße/Holstenplatz musste der Wagen an einer roten Ampel neben einem Taxi warten. 

Als die Beamten ausstiegen und sich als Polizisten zu erkennen gaben, setzte der 43-Jährige mutmaßliche Autodieb zurück. Dann habe er "mit aufheulendem Motor" nach vorn beschleunigt, um zwischen dem Taxi und einem zivilen Streifenwagen zu flüchten, berichteten die Ermittler. Er fuhr auf den 47-Jährigen zu und quetschte ihn ein. Durch die Kollision wurde der Polizeiwagen zur Seite geschoben, das Auto mit dem flüchtenden Verdächtiger überfuhr unmittelbar darauf eine Verkehrsinsel und blieb liegen. Die zu Fuß fliehenden Insassen wurden nach kurzer Verfolgung festgenommen. Dabei half ein Zeuge, der in dem Taxi saß. Er wurde dabei laut Polizei leicht verletzt. Der Polizist erlitt unter anderem eine Beinfraktur und kam in ein Krankenhaus, eine Operation wird nötig sein.

Vergewaltigung einer Prostituierten: Elf Jahre Haft für Täter

Wegen besonders schwerer Vergewaltigung einer Prostituierten hat das Landgericht Hamburg am Freitag einen Angeklagten zu elf Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Der 58-jährige Deutsche habe die Frau geplant und gezielt vergewaltigt, sagte der Vorsitzende Richter Bernd Steinmetz. Mindestens eine Stunde lang habe er die 45-Jährige in der Tiefgarage eines Rohbaus schwer misshandelt. Der Angeklagte hat nach Angaben des Richters seit 1983 bereits neun andere Frauen in Hamburg und Schleswig-Holstein überfallen und eine von ihnen getötet.

Der gelernte Nähmaschinenmechaniker war nach den beiden letzten Taten - einem Totschlag und einer schweren Vergewaltigung einer anderen Frau im Jahr 1994 - in die Psychiatrie eingewiesen worden. Nach schrittweisen Lockerungen durfte er unbegleitet die Hamburger Klinik verlassen, um in einem Fahrradgeschäft zu arbeiten. Einen solchen Ausgang hatte er am 25. April vergangenen Jahres zur Begehung der neuen Tat genutzt. Der Angeklagte habe einen Hang zu sexuellem Sadismus. Es bestehe das Risiko, dass er weitere Verbrechen dieser Art begehe. "Sie sind eine Gefahr für die Allgemeinheit", sagte der Richter an die Adresse des Angeklagten.

Bewaffneter Überfall auf Hotel in Altona: Polizei fahndet nach dem Täter

Die Polizei Hamburg fahndet nach einem bewaffnetem Überfall auf ein Hotel in Altona nach einem unbekannten Täter und bittet potentielle Zeugen um Mithilfe. Die Tat ereignete sich am Donnerstagabend gegen 21:00 Uhr in Altona-Nord auf der Präsident-Krahn-Straße. Nach angaben der Polizei betrat der Unbekannte zur Tatzeit das Hotel und bedrohte einen 32-jährigen Angestellten im Eingangsbereich mit einem Messer. 

Er forderte den Mann zur Herausgabe von Bargeld auf, woraufhin ihm der Angestellte rund 600 Euro aushändigte. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Der Angestellte blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock. Den Täter beschreibt die Polizei als einen circa 170 cm großen Mann mit nordeuropäischem Erscheinungsbild. Der Unbekannte sei von schlanker Statur und und habe zur Tatzeit dunkle Kleidung angehabt. Zudem war er mit einem Messer bewaffnet. 

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder auf den Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an jeder Polizeidienststelle zu melden.

Doppelmord am Jungfernstieg: Lebenslange Haft für Täter

Für den Mord an seiner Ex-Partnerin und seiner kleinen Tochter in der Hamburger S-Bahnstation Jungfernstieg ist ein 34-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Hamburger Landgericht stellte am Freitag zusätzlich die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren in der Praxis so gut wie ausgeschlossen. Der Mann hatte die Mutter und das einjährige Kind im April 2018 mit einem Messer getötet. Mehr Hintergründe über die Tat, die Hamburg schockierte, können Sie hier nachlesen.

Flughafen Hamburg: Lufthansa will synthetisches Kerosin in Fuhlsbüttel

Die Lufthansa-Flugzeuge am Hamburger Airport sollen in einigen Jahren nachhaltigen Treibstoff tanken, der aus Windstrom gewonnen wird. Das teilten der Flughafen und die Raffinerie Heide als potenzielle Lieferantin des synthetischen Kerosins mit. Bereits seit dem vergangenen Sommer beteiligt sich die Raffinerie Heide gemeinsam mit Partnern an einem auf fünf Jahre angelegten Forschungsprojekt der Universität Bremen. Ziel ist die Herstellung von regenerativem Kerosin durch die Nutzung von überschüssiger regional erzeugter Windenergie.

"Es reicht natürlich nicht allein, den Kraftstoff herzustellen", sagte Geschäftsführer Jürgen Wollschläger. "Wir brauchen einen Abnehmer." Darauf habe sich nunmehr die Deutsche Lufthansa in einer Absichtserklärung verpflichtet. Die Fluggesellschaft ist ihrerseits bereits seit 2011 an der Erforschung und dem Einsatz alternativer Kraftstoffe beteiligt.

Umweltbehörde hält an Diesel-Fahrverbot fest

Trotz der geplanten Änderung des Bundesemissionsschutzgesetzes und einer positiven Bewertung der Pläne durch die EU-Kommission sieht die Umweltbehörde keinen Grund, derzeit etwas an den in Hamburg geltenden Diesel-Fahrverboten zu ändern. Der Verzicht der EU-Kommission auf eine Stellungnahme in einem Notifizierungsverfahren zu Binnenmarktfragen sei ein Zwischenschritt ohne direkte Auswirkung auf Hamburg, sagte ein Behördensprecher am Donnerstag. "Für uns von Interesse ist das Gesetzgebungsverfahren des Bundes." Hintergrund sind die Pläne der Bundesregierung, eine Verhältnismäßigkeit von Diesel-Fahrverboten wegen zu hoher Stickoxidbelastung künftig «in der Regel» erst ab einem Wert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft anzunehmen. Der EU-weit gültige Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm.


Nachrichten aus Hamburg von Donnerstag, 14. Februar 2019 

15-Jähriger flieht vor der Polizei und wird zum Geisterfahrer

Auf der Flucht vor der Polizei hat ein 15 Jahre alter Autofahrer mit einem Leihauto in Hamburg-Bahrenfeld einen schweren Unfall verursacht. Der Jugendliche sei mit einem Wagen eines Car-Sharing-Unternehmens von der A7-Abfahrt Volkspark kommend über eine rote Ampel gefahren, teilte die Polizei mit. Ein Beamter auf einem Motorrad musste stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Polizist nahm die Verfolgung auf, während der Junge Gas gab.

Wenig später sei der 15-Jährige mit überhöhter Geschwindigkeit in den Gegenverkehr gefahren und mit einem anderen Auto zusammengestoßen. Die 22 Jahre alte Fahrerin des anderen Wagens wurde dabei schwer verletzt. Der 15-Jährige und zwei Mitfahrer im Alter von 14 und 15 Jahren erlitten nur leichte Verletzungen. Die Polizei nahm sie nach einer medizinischen Versorgung mit aufs Revier und übergab sie dann den Eltern. Die Ermittler gehen davon aus, dass zunächst noch ein weiterer Mitfahrer im Wagen gesessen hatte.

IG-Metall will Beschäftigung für Airbus-Mitarbeiter langfristig sichern

Der A380 ist bald Geschichte. Wie Airbus am Donnerstag mitteilte, werde das Unternehmen die Produktion und Auslieferung der Flugzeuge 2021 einstellen. Demnach habe der größte Kunde, die Fluggesellschaft Emirates, die Bestellungen von 162 auf 123 Maschinen reduziert. In den nächsten beiden Jahren sollen noch 14 weitere Maschinen ausgeliefert werden. 

Als eine Reaktion auf diese Entscheidung habe man sich dazu entscheiden, die Produktion des A380 einzustellen. Airbus werde in den nächsten Wochen Gespräche mit den Sozialpartnern bezüglich der 3000 bis 3500 Stellen aufnehmen, die in den kommenden drei Jahren betroffen sein könnten. Es werde aber zahlreiche Möglichkeiten für interne Stellenwechsel geben. 

Die Gewerkschaft IG Metall hat mit Verständnis auf die Entscheidung von Airbus reagiert, die Produktion des Großflugzeugs A380 einzustellen. "Es ist schade um den schönen Flieger", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, am Donnerstag in Hamburg. "Aber die Entscheidung des Vorstands ist nachvollziehbar, da sich die A380 nicht verkauft." Durch den Hochlauf in anderen Programmen habe Airbus weiterhin gut zu tun. Die Beschäftigten hätten an den norddeutschen Standorten durch die Modelle A320, A330 und A350 reichlich Arbeit. Betriebsbedingte Kündigungen seien per Tarifvertrag bis Ende kommenden Jahres ausgeschlossen. "Diese Regelung wollen wir ausbauen und die Beschäftigung langfristig sichern", sagte Geiken.

Mann bei Schweißarbeiten in Werkstatt lebensgefährlich verletzt

Bei Schweißarbeiten in einer Werkstatt in Hamburg-Billbrook ist es am Mittwochabend zu einer Verpuffung gekommen, bei der ein Mann schwere Brandverletzungen erlitten hat. Der 60-Jährige wurde in eine Spezialklinik gebracht und schwebt in Lebensgefahr, wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte. Durch die Verpuffung geriet die Werkstatt in Brand. 40 Einsatzkräfte waren nach Angaben der Feuerwehr fast vier Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Unfallursache blieb zunächst unklar. Die Polizei vermutet aber, dass es bei den Schweißarbeiten einen Defekt an einer Gasflasche gab.

Fernsehshow-Gewinner zu Haftstrafe verurteilt

Wegen gewerbsmäßigen Betrugs hat das Amtsgericht Hamburg-Barmbek am Donnerstag einen Gewinner einer Fernsehshow zu einer Bewährungsstrafe von elf Monaten verurteilt. Der 48-Jährige hatte im Jahr 2015 als Gewinnprämie 50 000 Euro von einem privaten Sender bekommen, dazu eine Aufwandsentschädigung von 1600 Euro. Zugleich bezog er vom Jobcenter Hartz-IV-Leistungen in Höhe von rund 1000 Euro pro Monat.

Der Angeklagte gestand, den Gewinn nicht angegeben zu haben, auch bei zwei Folgeanträgen auf Sozialleistungen nicht. Die Prämie habe er innerhalb weniger Monate ausgegeben. Profitiert hätten seine Frau, seine jugendliche Tochter und Freunde. Einen Teil des Geldes habe er verspielt. Nun verurteilte ihn das Gericht auch zur Rückzahlung der zu Unrecht kassierten Hartz-IV-Leistungen in Höhe von insgesamt 20 453,32 Euro.

Sechsjähriger präsentiert Kunstwerke in Hamburg

Zu seinem vierten Geburtstag hat Mikail Akar (6) von seinen Eltern eine Leinwand und Fingerfarben geschenkt bekommen: Seitdem begeistert sich der kleine Junge aus Köln für das Malen. Und er probiert ständig neue Techniken aus: Mal benutzt er einen Pinsel - manchmal einen Spachtel. Gezeigt hat er seine farbenfrohen Bilder schon in Köln und Düsseldorf. Jetzt sind sie bis Ende Februar in Hamburg zu sehen. "Seine Bilder haben mir gleich gefallen", sagte die Inhaberin der Galerie, die die Bilder zeigt, Nisvican Roloff-Ok. Damit Mikail bei der Bilderschau am Mittwochabend nicht langweilig wurde, hatte sie ihm aber auch "ein paar Legos mitgebracht, mit denen er spielen kann".

Defektes Auto verursacht Dieselspur: Ein Fahrradfahrer verletzt

Eine etwa 300 Meter lange Dieselspur auf St. Pauli hat am Mittwoch die Hamburger Polizei, Feuerwehr und Stadtreinigung in Atem gehalten. Ein 59-jähriger Autofahrer hatte auf der Silbersackstraße nach eigenen Angaben wegen eines Defekts eine große Menge Diesel verloren und war dann mit seinem Wagen liegengeblieben, wie die Polizei mitteilte. Da die Feuerwehr für eine derart große Dieselspur nicht genügend Bindemittel vorrätig gehabt habe, habe ein Sonderfahrzeug der Stadtreinigung angefordert werden müssen. Nach Angaben der Polizei waren auch am späten Nachmittag die Säuberungsarbeiten noch nicht abgeschlossen. Wegen der Dieselspur sei auch ein Radfahrer gestürzt und habe sich am Bein verletzt. Zuvor hatten das «Hamburger Abendblatt» und die «Mopo» berichtet.


Nachrichten aus Hamburg von Mittwoch, 14. Februar 2019

Hochbahn: Aus für Busse mit Wasserstoff-Antrieb

Auf der sogenannten Innovationslinie 109 setzt die Hamburger Hochbahn vornehmlich Busse mit alternativen Antriebstechnologien ein. Auch Fahrzeuge, die mit Wasserstoff angetrieben werden, starteten im Jahr 2010 den Einsatz zwischen Hauptbahnhof und Alsterdorf. Doch damit ist jetzt Schluss. Wie der "NDR" berichtet, habe die Hochbahn die vier Wasserstoff-Busse zum Jahresbeginn offiziell abgeschafft.

Hochbahn-Sprecher Christoph Kreienbaum sagte dem "NDR", dass die Technologie noch nicht so weit sei. Die Ausmusterung sei vor allem durch Lieferschwierigkeiten begründet, da Mercedes die Wasserstoff-Busse nicht serienmäßig bauen könne. Zudem sei die Lagerung des Wasserstoffs in Wohngebieten ebenfalls ein Problem. Bis 2030 will die Hochbahn ihre knapp 1.000 Busse emissionsfrei betreiben.

Quelle: "NDR"

Hamburg und Thüringen fordern Verbot von Mikroplastik in Kosmetika

Mit einer Bundesratsinitiative geht Hamburg gegen die Verwendung von Mikroplastik in Kosmetika vor. Gemeinsam mit Thüringen werde er am kommenden Freitag einen Entschließungsantrag im Bundesrat einbringen, der das Aus für Kunststoffpartikel in Reinigungs-, Hygiene- und Kosmetikprodukten fordert, sagte Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne) am Mittwoch in Hamburg. "Es wäre viel einfacher, wenn die Hersteller endlich auf Mikroplastik verzichten würden. Freiwilligkeit hat hier bislang wenig bewirkt, deshalb wollen wir jetzt über den Bundesrat ein Verbot der Kunststoffteilchen in Kosmetika erreichen."

Kühne verhandelt mit HSV über Stadion-Namen

Investor Klaus-Michael Kühne verhandelt mit dem Hamburger SV über eine Verlängerung der Namensrechte am Volksparkstadion. Die Verhandlungen über die Verlängerung um "ein bis zwei Jahre in einer geringeren Größenordung" seien ergebnisoffen, teilte die Kühne Holding AG der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch mit.

Der 81 Jahre alte Kühne hatte die Namensrechte 2015 für vier Jahre erworben. Der Vertrag, der dem Fußball-Zweitligisten vier Millionen Euro pro Jahr bringt, läuft in diesem Sommer aus. Pläne für weitere Deals in insgesamt zweistelliger Millionenhöhe zwischen dem HSV und dem Investor, über die die "Bild"-Zeitung am Mittwoch berichtete, ließ Kühne über eine Sprecherin dementieren.

Hamburg News Stade; Hund Luke

Labrador "Luke" am Strand

Hunde-Entführung in Stade: Polizei sucht nach Zeugen

In Stade kam es am Samstagvormittag zu einem ungewöhnlichen Entführungs-Fall. Unbekannte Täter hatten vor der örtlichen "Kaufland"-Filiale den dort angeleinten Labrador "Luke" losgebunden und entwendet. Als die Besitzer den Supermarkt verließen, konnten sie ihren Hund nicht finden und verständigten daraufhin die Polizei

Eine sofort eingeleitete Suchaktion blieb jedoch erfolglos. Gegen 10:50 erhielten die Beamten jedoch einen Anruf einer Zeugin, die den Labrador frei herumlaufend aufgegriffen hatte. die Polizei konnte "Luke" wohlbehalten nach Hause bringen. Die Polizeibeamten suchen nun nach zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können. Wer Personen mit dem Hund zur betreffenden Zeit in Stade gesehen haben soll, wird gebeten, sich bei der Polizei Stade unter der Rufnummer 041414-102215 melden.

Sexueller Missbrauch eines Mannes: Urteil soll am Mittwoch gesprochen werden

In einem Prozess um die Misshandlung und Vergewaltigung eines Mannes in Hamburg-Bergedorf sollen heute die Plädoyers gehalten werden. Möglicherweise werde die Strafkammer des Landgerichts am Nachmittag auch das Urteil verkünden, teilte ein Gerichtssprecher mit. Angeklagt sind drei Männer und eine Frau. Ihnen wird schwerer Raub, Vergewaltigung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Die drei Männer im Alter von 19, 31 und 35 Jahren sollen in der Nacht zum 4. Februar vergangenen Jahres bewaffnet und maskiert in die Wohnung der mitangeklagten 25-jährigen Frau, einer Schwester des 35-Jährigen, eingedrungen sein. Den dort anwesenden Mann sollen sie gefesselt, geschlagen und getreten haben. Die Maskierten misshandelten den 24-Jährigen laut Anklage auch sexuell und zeichneten das Geschehen mit dem Handy auf. Schließlich seien sie mit dem Mobiltelefon, 200 Euro Bargeld und der EC-Karte des Opfers geflüchtet.

Über die Hintergründe der Tat wurde bislang nichts bekannt. Der Prozess findet vor einer Jugendkammer unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, weil der jüngste Angeklagte noch als Heranwachsender gilt. Zur Urteilsverkündung sollen Zuschauer wieder zugelassen werden.

HSV-Spieler Bakary Jatta will deutscher Staatsbürger werden

HSV-Mittelfeldspieler Bakery Jatta aus Gambia würde bei Gelegenheit gerne deutscher Staatsbürger werden. "Ich wurde mit offenen Armen empfangen und ich spüre sehr große Zuneigung", sagte der 20-jährige Fußballspieler dem Magazin "Sport Bild". "Wenn sich die Möglichkeit ergeben würde, Deutscher zu werden, würde ich sie gerne ergreifen." Jatta spielt seit 2016 beim Zweitlig-Spitzenreiter Hamburger SV. Kürzlich wurde sein Vertrag bis 2024 verlängert.


Nachrichten aus Hamburg von Dienstag, 12. Januar

83-Jähriger kollidiert mit Anhänger und wird schwer verletzt

Ein 83 Jahre alter Autofahrer ist in Hamburg-Bahrenfeld von einem losgerissenen Anhänger gerammt und schwer verletzt worden. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wollte ein 46-jähriger Autofahrer am Montag von der Autobahn A7 an der Anschlussstelle Volkspark in die Schnackenburgallee abbiegen. Dabei stieß sein Anhänger gegen eine Verkehrsinsel, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der mit einem Auto beladene Anhänger habe sich daraufhin von der Kupplung gelöst und sei in den Gegenverkehr gerollt. Dort kollidierte er den Angaben zufolge mit dem Auto des 83-Jährigen und schleuderte anschließend gegen das Fahrzeug eines 55-Jährigen, der unverletzt blieb. Das Auto des 46-Jährigen sowie der gemietete Anhänger wurden sichergestellt. Der Rentner befindet sich laut Polizeiangaben nicht in Lebensgefahr.

Senat: Schulen müssen größer werden

Angesichts weiter steigender Schülerzahlen müssen auch die Hamburger Schulen größer werden. Allein durch Neubau sei dem Anstieg nicht zu begegnen, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Dienstag bei der Vorlage der Schuljahresstatistik. Allein im vergangenen Jahr sei die Zahl der Schüler an den allgemeinbildenden Schulen der Stadt um 2309 auf insgesamt 195 833 gestiegen. Im nächsten oder übernächsten Jahr werde erstmals seit den 1970er Jahren wieder die "200 000er Grenze" erreicht. "Gerade in den eng bebauten Innenstadtbereichen haben wir dieses Wachstum", sagte Rabe. Dort sei es aber häufig schwierig, freie Flächen für neue Schulen zu finden.

Motor des Wachstums sei nicht nur der Wohnungsbau und der Zuzug in die Stadt, sondern auch "Liebe", sagte Rabe. "Viele Hamburger Familien blicken optimistischer ins Leben und bekommen mehr Kinder als noch vor zehn Jahren." Er gehe davon aus, dass sich das Wachstum in den nächsten Jahren noch verstärken werde. Die größer werdende Stadt spiegle sich auch in der Schulpolitik des Senats. "10 Prozent mehr Schüler, 30 Prozent mehr Lehrer und 130 Prozent Steigerung im Schulbau" seit 2011 machten dies deutlich. Mit 15 668 Pädagogenstellen sei ein neuer Höchstwert erreicht worden.

Peta möchte Kutschfahrten durchs Watt verbieten

Die Tierrechtsorganisation Peta will Kutschenfahrten im Watt verbieten. Nach einem schweren Unfall zwischen Cuxhaven und der Insel Neuwerk haben die Tierschützer von Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) und dem Cuxhavener Landrat Kai-Uwe Bielefeldt ein Wattkutschenverbot gefordert. "Die Tierrechtsorganisation warnt seit vielen Jahren vor den Risiken bei der Nutzung von Pferden vor Kutschen", hieß es in einer Pressemitteilung. Zuvor hatte die "Welt" darüber berichtet.

Danach sind im vergangenen Jahr bei insgesamt 33 Pferdekutschen-Unfällen zehn Menschen getötet und 62 verletzt worden, darunter zahlreiche schwer. Außerdem seien vier Pferde ums Leben gekommen und vier weitere Tiere verletzt. Die mit Abstand häufigste Unfallursache sei, dass sich Pferde erschreckten. Laut Peta sind Unfälle mit Kutschen so folgenreich, weil "Sicherungsvorrichtungen wie Gurte und Airbags" fehlten, die Beleuchtung mangelhaft und die Bremssysteme unzureichend seien.

Dynamo-Fans benehmen sich in Hamburg daneben

Im Vorfeld des Montagabendspiels in der 2. Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und Dynamo Dresden musste die Polizei gegen eine Gruppe Dresdner Fans durchgreifen, die sich in der Vorphase des Spiels daneben benommen hatten. Personen der Gruppe, die mit einem Bus nach Hamburg anreisten urinierten auf ein Privatgelände.

Daraufhin kam es zunächst zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen Fans und Grundstückbesitzer, wie die Polizei mitteilte. Dabei sollen rechtsradikale Äußerungen gefallen sein. Im weiteren Verlauf schlugen mehrere Fans auf zwei Männer ein. Die beiden Privatpersonen wurden mit leichten Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht, die Täter vorläufig festgenommen.

Jedes vierte Hamburger Kind leidet an chronischer Krankheit

Jedes vierte Kind in Hamburg leidet nach einer Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit an einer potenziell chronischen Krankheit. 26 Prozent der Kinder und Jugendlichen seien im Jahr 2016 aufgrund von Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis oder einer entzündlichen Darmkrankheit in Behandlung gewesen, teilte die Krankenkasse am Dienstag mit. "Das sind Erkrankungen, die den Alltag für Kinder und Eltern erheblich beeinträchtigen können", erklärte die Leiterin der DAK-Landesvertretung, Katrin Schmieder.

Jungen seien mit 28 Prozent häufiger betroffen als Mädchen, von denen 26 Prozent eine der vier potenziell chronischen Krankheiten hatten. 90 Prozent aller jungen Hamburger waren 2016 wenigstens einmal beim Arzt oder im Krankenhaus. Hochgerechnet seien 77 000 Kinder chronisch krank.

Warnstreik: Angestellte im öffentlichen Dienst protestieren in Hamburg

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder sind in Hamburg am Dienstag rund 1000 Beschäftigte für die Forderungen der Gewerkschaften auf die Straße gegangen. Sie versammelten sich am Hauptbahnhof, um in einem Protestmarsch vor das Rathaus und an die Alster zu ziehen. Der Beamtenbund hatte Tarifangestellte von Polizei, Verwaltung, Finanzämtern und Sozialer Arbeit zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Bei einer Kundgebung unter dem Motto "Der öffentliche Dienst geht baden" sollten Beschäftigte ihrem Unmut über die "Blockadehaltung" der Arbeitgeber durch einen Sprung in die Alster Ausdruck verleihen.

Die Gewerkschaften verlangen Einkommenssteigerungen von sechs Prozent - mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Die Tarifgemeinschaft der Länder lehnt dies ab, hatte bei der zweiten Verhandlungsrunde in der vergangenen Woche aber noch kein eigenes Angebot vorgelegt.

Für Montag kommender Woche ruft Verdi die Mitarbeiter der Hamburger Bezirksämter zum Warnstreik auf. Weitere Arbeitsniederlegungen soll es laut Gewerkschaft in den darauf folgenden Tagen an Schulen und Hochschulen sowie im sozialen Bereich geben.

ADAC fährt 600 Einsätze am Tag in Hamburg

Im Jahr 2018 ist der ADAC Pannenservice in Hamburg zu 218 872 Einsätzen ausgerückt. Wie der Verkehrsclub am Montag mitteilte, sind frostbedingt streikende Autobatterien verantwortlich für den Großteil der Pannen. Die milden Temperaturen im Vergleich zum Jahr 2017 seien demnach der Hauptgrund dafür, dass die Zahl der Einsätze um 6700 gesunken ist. Für den ADAC sind in Hamburg 103 Pannenhelfer im Einsatz. Im gesamten Bundesgebiet riefen Autofahrer in 3,9 Millionen Fällen die 1737 Mitarbeiter des Clubs zur Hilfe. Der arbeitsreichste Tag 2018 sei der 26. Februar mit 24 000 Einsätzen gewesen.


News aus Hamburg von Montag, 11. Februar 2019

Neuer Gesetzesentwurf mit Blick auf Shisha-Bars

Die Betreiber von Shisha-Bars sollen in Hamburg per Gesetz zum Schutz ihrer Gäste vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen verpflichtet werden. Einen entsprechenden Entwurf von Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer Storcks von der SPD will der Senat am Dienstag beschließen, wie die Gesundheitsbehörde am Montag mitteilte. Er sieht vor, Shisha-Barbetreiber zu verpflichten, technische Maßnahmen zu ergreifen, um den Kohlenmonoxid-Gehalt unter dem gesetzlich festgelegten Maximalwert von 35 Milligramm pro Kubikmeter Raumluft zu halten, etwa durch Lüftungs- und Abluftvorrichtungen. Außerdem sollen Kohlenmonoxid-Warngeräte vorgeschrieben werden.

Am Wochenende hatten Polizei, Zoll und das Bezirksamt Mitte in den Stadtteilen Billstedt, Hamm und St. Georg fünf Shisha-Bars durchsucht. Da in zwei Bars die Kohlenmonoxid-Werte überhöht waren, kam die Feuerwehr zum Einsatz. Außerdem wurden nach Angaben des Zolls 76 Kilogramm unversteuerter Tabak sichergestellt.

Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchsloses Atemgift. Immer wieder kommt es in Shisha-Bars zu Zwischenfällen mit Verletzten. Erst in der Nacht zum Sonntag waren im niedersächsischen Peine zwei junge Frauen in einer Shisha-Bar aufgrund erhöhter Kohlenmonoxid-Konzentration bewusstlos geworden.

Bezirksamtsmitarbeiter senden "Hilferuf" an Senat 

Mehr als 2000 Mitarbeiter der Hamburger Bezirksämter haben am Montag bei einer gemeinsamen Personalversammlung über hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Personalausstattung und geringe Vergütung geklagt. Personalräte sprachen anschließend von einem Hilferuf der Beschäftigten. Durch die wachsende Bevölkerung, geänderte gesetzliche Regelungen und eine Ausweitung der Servicezeiten in den Kundenzentren habe die Belastung der Mitarbeiter kontinuierlich zugenommen. Dem stehe jedoch "kein Plan des Senats" gegenüber, "wie dem zu begegnen ist", sagte der Sprecher der Personalräte der Bezirksämter, Thomas Auth-Wittke.

An der Versammlung in der Alsterdorfer Sporthalle, bei der auch der für die Bezirke zuständige Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sprach, nahmen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi 2500 Mitarbeiter aus allen sieben Bezirksämtern teil. Die Ämter blieben währenddessen bis auf einen Notdienst geschlossen. Zusammengefasst gehe es ihnen um "Anerkennung, Wertschätzung, mehr Geld und mehr Personal", sagte Sieglinde Frieß von Verdi. 

Krankmeldungen: Zugausfälle zwischen Hamburg und Sylt 

Kurzfristige Krankmeldungen haben am Montagmorgen zu sieben Zugausfällen im Bahnverkehr zwischen Hamburg und Sylt geführt. Sechs der Verbindungen betrafen den Abschnitt zwischen Husum und Westerland, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte. Fahrgäste wurden gebeten, das Sylt-Shuttle zu nutzen, das zwischen Bredstedt und Westerland verkehrt. Zwischen Bredstedt und Husum habe kein Ersatzverkehr eingerichtet werden können. Der siebte Zug sollte ursprünglich um 6.22 Uhr von Westerland bis nach Hamburg-Altona fahren. Fahrgäste dieser Verbindung müssten auf den nächsten Zug warten, hieß es weiter.

Unfall verursacht Stau auf A7 im Berufsverkehr 

Ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 7 bei Hamburg-Waltershof hat am Montagmorgen einen kilometerlangen Stau im Berufsverkehr verursacht. Der Verkehrsleitstelle zufolge waren an dem Unfall drei Fahrzeuge beteiligt. Genauere Angaben gab es zunächst nicht. Da die Wagen nicht mehr fahren konnten, war in Richtung Norden nur eine Spur frei. "Der Abschlepper ist auf dem Weg, um die Unfallstelle zu räumen", sagte ein Sprecher der Verkehrsleitstelle. Der Verkehr staute sich den Angaben zufolge zwischen Fleestedt und Waltershof auf zunächst zwölf Kilometern.

Maskierte Unbekannte überfallen Hotel in Hamburg-Langenhorn 

Zwei maskierte Unbekannte haben ein Hotel im Hamburger Stadtteil Langenhorn überfallen. Die beiden Männer betraten das Gebäude in der Nacht zu Montag und bedrohten einen Rezeptionsmitarbeiter, wie eine Polizeisprecherin am Montagmorgen sagte. Sie forderten ihn zur Herausgabe von Bargeld auf und schlugen ihn mit einem zunächst unbekannten Gegenstand. Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Die Unbekannten konnten mit einem kleinen Geldbetrag flüchten, wie die Sprecherin weiter erklärte.

Berichte: 450 Euro Diätenerhöhung für Hamburgs Abgeordnete 

Die Diäten der Abgeordneten in der Hamburger Bürgerschaft sollen nach dem Willen von SPD, CDU, Grünen und FDP um 450 Euro pro Monat steigen. Dies geht aus einem parteiübergreifenden Antrag hervor, der am Montag in den Fraktionen beraten werden soll, wie die "Bild"-Zeitung (Samstag) berichtete. Auch NDR 90,3 und das Hamburg Journal berichteten über diese Entwicklung. Anfang Januar hatte eine Expertenkommission noch empfohlen, dass sich die Bürgerschaft an den Diäten des Berliner Abgeordnetenhauses orientieren solle, die bei 3850 Euro monatlich liegen. Das wären rund 1000 Euro oder gut 35 Prozent mehr als derzeit in Hamburg.

In dem Antrag heißt es demnach, dass die Diäten mit Bedacht angepasst werden sollen. Damit solle aber gleichzeitig den gestiegenen Anforderungen Rechnung getragen werden. Die Abgeordneten müssten Beruf, Familie und politische Arbeit unter einen Hut bringen. Nicht selten kämen sie auf eine 60- bis 80-Stundenwoche. Die Diätenerhöhung soll nach der Bürgerschaftswahl 2020 in Kraft treten.

Razzia in Shisha-Bars: 76 Kilo unversteuerter Tabak 

Unversteuerter Tabak, minderjährige Gäste und zu viel Kohlenmonoxid in der Luft: Die Hamburger Polizei, der Zoll und das Bezirksamt Mitte haben am Wochenende fünf Shisha-Bars durchsucht. Bei der Razzia in den Stadtteilen Billstedt, Hamm und St. Georg stellten die Zollbeamten insgesamt knapp 76 Kilo unversteuerten Tabak sicher, sagte ein Sprecher des Zollamts. Es seien drei Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet worden. Die Zöllner untersuchen außerdem die Geschäftsunterlagen einer weiteren Bar, die im Verdacht stehe, den gesetzlichen Mindestlohn zu missachten. Zudem sollen sich insgesamt 13 minderjährige Gäste in den Bars aufgehalten haben. Die Jugendlichen seien von der Polizei nach Hause gebracht worden.

In zwei Bars in Billstedt alarmierten die Polizisten die Feuerwehr, weil die Kohlenmonoxid-Werte erhöht waren, sagte ein Feuerwehrsprecher. Verletzt wurde niemand, die Einsatzkräfte öffneten die Fenster und lüfteten kräftig durch.

Mann überfällt Spielhalle in Hamburg-Eimsbüttel

Ein Mann hat am frühen Sonntagmorgen eine Spielhalle in Hamburg-Eimsbüttel überfallen. Er sei mit tief ins Gesicht gezogener Mütze reingekommen und habe zunächst die Toilette genutzt, teilte die Polizei mit. Danach zog er ein Messer und bedrohte einen Angestellten, wie die Beamten weiter mitteilten. Der 25 bis 30-Jährige sei mit einem dreistelligen Geldbetrag geflohen.

Green Screen Tour in Hamburg gestartet

Dirk Steffens präsentiert die besten Naturfilme beim Greenscreen-Festival.
fk / rös / wue / DPA