"Ich kann bestätigen, dass ich Trump und (Fifa-Präsident Gianni) Infantino vorgeschlagen habe, dass Italien den Iran bei der WM ersetzt", sagte Zampolli der "Financial Times". Der Vorschlag sei ein Versuch gewesen, das zerrüttete Verhältnis zwischen Trump und Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni zu verbessern, berichtete die Zeitung. Zwischen Meloni und Trump hatte es Streit gegeben, weil sie seinen verbalen Angriff auf Papst Leo XIV. im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg kritisiert hatte.
Italien war in den Playoffs an Bosnien-Herzegowina gescheitert. Der Iran ist für die WM-Spiele in der Gruppe G mit zwei Partien in Los Angeles und einer Begegnung in Seattle angesetzt, das Teamquartier soll in Tucson im Bundesstaat Arizona sein. Die Weltmeisterschaft 2026 findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada statt.
Um die WM-Teilnahme des Iran hatte es wegen dessen Krieg mit den USA und Israel, der Ende Februar begonnen hatte, Diskussionen gegeben. Der iranische Fußballverband FFIRI hatte im April erklärt, er verhandle mit der Fifa, um die WM-Spiele des Landes von den USA nach Mexiko zu verlegen. Fifa-Präsident Infantino sagte AFP im vergangenen Monat jedoch mit Blick auf Berichte über mögliche Verlegungen, die Spiele würden "dort stattfinden, wo sie laut Auslosung hingehören".
Zampolli ist ein US-italienischer Geschäftsmann und ehemaliger Modelagent. Er behauptet, Trump seiner jetzigen Frau Melania Trump vorgestellt zu haben.