Weiter erklärte Trump, Freys Aussage überrasche ihn, da beide nach den tödlichen Schüssen auf den Krankenpfleger Alex Pretti "ein sehr gutes Gespräch" geführt hätten. Trump hatte nach dem Vorfall angekündigt, die Regierung wolle die Lage "ein bisschen deeskalieren".
Der demokratische Bürgermeister der seit Wochen vom gewalttätigen Vorgehen der Einsatzkräfte der US-Einwanderungsbehörden erschütterten Stadt hatte am Dienstag im Onlinedienst X erklärt, dass Minneapolis "die Einwanderungsgesetze des Bundes nicht anwendet und auch nicht anwenden wird". Zuvor hatte Frey Trumps Berater Tom Homan getroffen, der damit beauftragt ist, die aktuelle Lage zu entschärfen.
In der Stadt im nördlichen US-Bundesstaat Minnesota waren in den vergangenen Wochen zwei Menschen durch Einsatzkräfte der Einwanderungsbehörde ICE und dem Grenzschutz CBP getötet worden, als sie sich gegen Trumps harte Migrationspolitik stellten. Die Vorfälle sorgten für Entsetzen und Empörung und verstärkten die Proteste gegen das Vorgehen der Bundesbehörden.