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"Deutschlands peinlichster Umweltpreis": Nabu kürt RWE-Chef zum "Dinosaurier des Jahres"

Jedes Jahr zeichnet der Naturschutzbund Persönlichkeiten aus, die besonders veraltete Meinungen zu den Themen Umwelt- und Klimaschutz vertreten. Nun geht der Preis an RWE-Chef Jürgen Großmann - wegen "hemmungsloser Beeinflussung" der Bundesregierung.

Der Chef des Energiekonzerns RWE, Jürgen Großmann, ist vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) zum Umwelt-"Dinosaurier 2010" ernannt worden. Der Vorstandschef erhalte "Deutschlands peinlichsten Umweltpreis" für seine "hemmungslose Beeinflussung" der Bundesregierung bei der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, teilte der Nabu mit. Diese habe im Sommer in einer von RWE initiierten Anzeigenkampagne ihren Höhepunkt erreicht. Der Energieriese sei zudem der größte Klimagas-Produzent in Europa, heißt es in der Begründung.

"Aus reinem Machtkalkül und Profitstreben wird an einer Risikotechnologie festgehalten und gleichzeitig der notwendige Aus- und Umbau einer umweltfreundlichen Energieversorgung in Deutschland ausgebremst", sagte Nabu-Präsident Olaf Tschimpke bei der Verleihung des "Dinosauriers des Jahres" in Berlin.

Mit dem kritischen Preis bedenken die Naturschützer seit 1993 Persönlichkeiten, die aus ihrer Sicht veraltete Umweltstandards vertreten. 2009 hatte der Volkswirt Hans-Werner Sinn den "Dinosaurier" bekommen. Sinn hatte sich gegen die Förderung der erneuerbaren Energien ausgesprochen. Unter den früheren Preisträgern sind der ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel, Bauernpräsident Gerd Sonnleitner, der frühere Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und der Ökonom Hans-Werner Sinn. Auch Großmanns Vorgänger an der RWE-Spitze, Harry Roels, erhielt den wenig begehrten Dino - im Jahr 2006.

tkr/DPA/DAPD / DPA
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?