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"Sie war köstlich": "Sie war köstlich": Giraffen-Jägerin Tessa Talley provoziert erneut die Welt

Die Texanerin Tessa Thompson Talley posierte vor einem Giraffen-Kadaver und wurde weltweit zur Zielscheibe. In einem CBS-Interview sprach sie nun über diese Zeit und provozierte mit neuen Aussagen.

Eine Frau posiert mit Sonnenbrille und Gewehr in der Steppe Südafrikas. Hinter ihr liegt eine ausgewachsene schwarze Giraffe am Boden, deren Fell im Sonnenlicht schimmert. Auf einem weiteren Foto reckt die Frau ihre Faust jubelnd zum Himmel, hinter ihr der riesige Kadaver. Die Bilder entstanden im Sommer 2017, kursierten aber erst im vergangenen Jahr in den sozialen Netzwerken - und brachten der 38-jährigen Jägerin Tess Thompson Talley viel Ärger ein.

Die Texanerin bekam Morddrohungen von Tierschützern. Sogar Prominente meldeten sich zu Wort, darunter der Musiker Moby und die Schauspielerin Debra Messing (bekannt aus "Will & Grace"), die Talley als "ekelhafte, gemeine, unmoralische, herzlose, egoistische Mörderin" mit "schwarzem Herzen" beschrieb.

Giraffen-Jägerin spricht im US-Fernsehen

Eigentlich schien sich die Sache im Sande verlaufen zu haben, doch nun meldete sich Talley im US-amerikanischen Fernsehen zurück. Sie bereue nichts, erklärte sie in einem Interview mit dem US-Sender CBS. "Die Tiere sind für uns auf die Erde gebracht worden, wir ernten sie und essen sie", erklärte sie. Um dann noch einen draufzusetzen. Auf den getöteten Giraffenbullen angesprochen entgegnete sie lachend: "Er war köstlich."

In der Sendung zeigte die 38-Jährige auch ihren Waffenkoffer, der mit der Haut des Tieres bespannt wurde. "Ich wollte etwas, das mich auf allen meinen Jagden begleitet", sagte sie. Außerdem erzählte Talley, sie habe aus dem Fell "Deko-Kissen" machen lassen. Die Äußerungen brachten ihr in einer Talk-Runde im Anschluss erneut viele Anfeindungen ein. Doch die scheinen an ihr abzuprallen: "Ich bin stolz, eine Jägerin zu sein, ich bin stolz zu jagen und ich bin stolz, die Giraffe getötet zu haben."

Talley äußerte sich im CBS-Gespräch auch über die Drohungen, die im vergangenen Jahr gegen sie gerichtet waren. "Es war richtig schlimm. Meine Adresse wurde weitergegeben, Leute tauchten bei mir auf der Arbeit auf. Sie riefen meinen Arbeitgeber an und forderten, dass ich entlassen werde." Ihren Job konnte sie aber behalten.

Sehen Sie hier im Video: "Löwe attackiert posierende Großwildjäger – echt oder manipuliert?"

Paar posiert mit einem Löwen
cf