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Medienbericht Japan: Mann verwechselt Bärenbaby mit Hund und wird von Muttertier angegriffen

Japaner verwechselt Bärenbaby mit Hund – Bärenmutter greift ein
In Japan hat ein Mann ein Bärenbaby mit einem Hund verwechselt. Die Bärenmutter war wenig erfreut. (Symbolbild)
© Oliver Berg / Picture Alliance
Ein Mann hat in einem japanischen Park ein Bärenbaby mit einem Hund verwechselt. Als er ihn streicheln wollte, wird er angefallen. 

In einem japanischen Park hat laut Medienberichten ein Mann ein Bärenbaby mit einem Hund verwechselt und wurde daraufhin von dessen Muttertier angegriffen. Die japanische Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" berichtet, dass der Spaziergänger einen vermeintlich niedlichen Hund im Ichishima Tei Park bemerkte und diesen streicheln wollte. Als er sich näherte, sei der ahnungslose Mann von hinten von der Bärenmutter angegriffen worden. 

Zum Glück lies der Bär von dem Mann ab. Bis auf zerrissene Klamotten sei er unverletzt geblieben, hieß es. Die übrigen gut ein Dutzend Touristen und Parkmitarbeiter brachten sich in Sicherheit. Der Park solle nun bis Monatsende geschlossen bleiben.

Angriffe von Bären

In Niigata herrscht derzeit Bärenalarm, nachdem eine 73 Jahre alte Frau von einem Bären beim Arbeiten auf ihrem Bauernhof angefallen und tödlich am Kopf verletzt worden war. Seit April wurden bereits neun Menschen in Niigata von schwarzen Kragenbären angefallen.

Ein Grund, warum sich die Bären vor ihrem bevorstehenden Winterschlaf öfter menschlichen Siedlungen nähern, ist laut Experten, dass sie nicht genug Bucheckern in den Bergwäldern finden. Hinzu bekommt, dass immer mehr Gegenden wegen der Überalterung der Bevölkerung verwaisen.

deb DPA

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