Diepholz
Schließfächer in Bank aufgebrochen – Täter versprühen Flüssigkeit

In Diepholz in Niedersachsen wurde in eine Bank eingebrochen (Symbolbild)
In Diepholz in Niedersachsen wurde in eine Bank eingebrochen (Symbolbild)
© CTK Photo / Imago Images
Wieder ist eine Bank eingebrochen worden: Im niedersächsischen Diepholz haben die Täter 14 Kundenschließfächer aufgebrochen und sind nun flüchtig. Die Polizei ermittelt.

Bei einem Einbruch in einer Bankfiliale in Diepholz in Niedersachsen sind 14 Kundenschließfächer aufgebrochen worden. Die Schließfächer befanden sich im Keller der Volksbank-Filiale, wie die Polizeiinspektion Diepholz am Samstag mitteilte. Die Täter seien am Freitag gegen Mittag durch einen Lichtschacht in den Keller gelangt. Zur Beute konnte die Polizei am Samstag noch keine Angaben machen.

Zeugen hätten am Freitag drei Menschen in blauen Overalls – vermutlich Männer – dabei beobachtet, wie sie vom Bankgebäude zu einem Pkw gingen. Ob die drei dann in den Pkw einstiegen und wegfuhren oder an diesem vorbeigingen, konnten die Zeugen nicht sagen.

Zum selben Zeitpunkt hätten Mitarbeiter der Bankfiliale plötzlich über Unwohlsein und Übelkeit geklagt, erklärte die Polizei. Andere Mitarbeiter alarmierten demnach sofort den Rettungsdienst, das Gebäude wurde evakuiert.

Später stellte sich heraus, dass die Täter bei ihrem Kellereinbruch eine unbekannte Flüssigkeit versprüht hatten. Die Feuerwehr stellte bei der Überprüfung der Räume keine erhöhten Messwerte fest. Zwei Mitarbeiter der Bank wurden vom Rettungsdienst versorgt, verletzt wurde niemand.

Polizei nimmt nach Einbruch in Bank Ermittlungen auf

Die Polizei nahm Ermittlungen auf und startete einen Zeugenaufruf. Durch den Einbruch geschädigte Kunden würden zeitnah von der Bank informiert, erklärte die Polizei.

Erst Ende Dezember waren Kriminelle in eine Sparkasse in Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen eingedrungen und hatten dort mehr als 3000 Schließfächer aufgebrochen, die Geld, Schmuck und Gold enthielten. Die Beute hatte nach Angaben der Polizei einen Wert von etwa 30 Millionen Euro.

AFP
lpb

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