Eisenbahnbrücke Fallschirmspringer überlebt Absturz

Glück im Unglück: Ein Mann hat einen Sturz von der 105 Meter hohen Müngstener Brücke in Nordrhein-Westfalen überlebt. Als er von Deutschlands höchster Eisenbahnbrücke springen wollte, öffnete sich sein Schirm nicht. Der 44-Jährige trug lediglich einen Bruch davon.

Mit sehr viel Glück hat ein 44 Jahre alter Mann einen Sturz von der 105 Meter hohen Müngstener Brücke bei Wuppertal in NRW überlebt. Als er am Donnerstagabend gemeinsam mit zwei anderen Männern mit einem Fallschirm von der höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands springen wollte, öffnete sich der Schirm nicht. Der 44- jährige Düsseldorfer brach sich lediglich ein Bein.

Bei seiner Vernehmung habe der 44-Jährige den Beamten gesagt, dass er "strudelnd durch das Geäst einiger Bäume zu Boden" gestürzt sei, teilte die Polizei weiter mit. Die beiden anderen Springer landeten unverletzt. Einer der Männer sei sofort davongelaufen, ohne sich um den Schwerverletzten zu kümmern, hieß es. Der andere, ein 29-jähriger Düsseldorfer, blieb bei dem 44-Jährigen. Dieser wurde noch vor Ort notärztlich behandelt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Warum sich der Schirm des 44-Jährigen nicht öffnete, war unklar. Der Zugverkehr auf der höchsten Stahlgitterbrücke Deutschlands wurde für eine halbe Stunde eingestellt.

Die drei Männer betrieben von der Brücke Base-Jumping. Darunter versteht man das Fallschirmspringen von festen Objekten wie Brücken oder Hochhäusern. Ein Polizeisprecher sagte, man habe bisher nichts von solchen Sprüngen von der Müngstener Brücke gewusst. Man sei noch dabei, den Vorfall rechtlich zu bewerten.

DPA/AP AP DPA

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