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Bei Himalaya-Erdbeben verunglückt Emotionaler Abschiedsbrief an Google-Manager

Dan Fredinburg war Top-Manager bei Google und ein großer Abenteurer. Seine letzte Expedition am Mount Everest überlebte er nicht. Die Trauer der Schwester und der Ex-Freundin rührt die Netzgemeinde.

Ich habe das Herz eines Abenteurers", schrieb Dan Fredinburg auf Instagram über sich. Seit dem Erdbeben im Himalaya schlägt es nicht mehr. Bei der Lawine, die über das Basislager am Mount Everest hinwegfegte, wurde Fredinburg tödlich am Kopf verletzt. In den Tagen zuvor hatte er seine Expedition mit zahlreichen Fotos dokumentiert.

Nach dem Tod des Top-Managers, der einer der Chefs des geheimen Forschungslabors Google X und maßgeblich an der Entwicklung von Google Street View beteiligt war, schrieb Fredinburgs Schwester über seinen Account: "(...) Es tut mir leid, euch allen, die ihn liebten, mitteilen zu müssen, dass Dan während der Lawine am Everest heute Morgen eine schwere Kopfverletzung erlitten hat und es nicht geschafft hat. (...) Unsere Liebe und unser Dank geht an all jene, die dieses Leben mit unserem liebsten, lustigen, willensstarken Mann geteilt haben. Er war und ist alles für uns. Danke."

Auch Fredinburgs Ex-Freundin, die Schauspielerin Sophia Bush, zeigte sich via Instagram tief betroffen. In ihrem emotionalen Abschiedsbrief heißt es: "(...) Er war einer meiner Lieblingsmenschen auf der Erde. Er war die Liebe meines Lebens. Er war einer meiner ehrlichsten Freunde. Er war ein unglaublicher Bruder, ein brillanter Ingenieur, und ein verdammt guter Mann. Ich bin am Boden zerstört und gleichzeitig so dankbar, ihn gekannt und geliebt zu haben, ihn zu in meinem Umkreis gehabt zu haben. (...) Bitte denkt daran, dass jeder Tote für irgendjemanden der "Dan" war. Bitte denkt daran, dass unsere Zeit auf dieser Erde nicht garantiert ist. Bitte sagt denen, die ihr liebt, dass ihr sie liebt. Genau jetzt. In dieser Minute. Und bitte sendet einen Kuss in den Himmel für meinen Freund Dan. Seine Energie ist so groß und so hell, er ist überall um uns herum, deshalb schickt ihm heute etwas Liebe. Und dann umarmt eure Lieben noch einmal."

Durch die gewaltigen Himalaya-Erdbeben hatten sich mehrere Lawinen am Mount Everest gelöst und Dutzende Bergsteiger unter sich begraben. 18 Menschen konnten nur noch tot geborgen werden. Zum Zeitpunkt der Katastrophe hielten sich nach offiziellen Angaben etwa 1000 Bergsteiger, Wanderer und Träger rund um das Basislager am Mount Everest auf.

tim

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