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Bei Himalaya-Erdbeben verunglückt: Emotionaler Abschiedsbrief an Google-Manager

Dan Fredinburg war Top-Manager bei Google und ein großer Abenteurer. Seine letzte Expedition am Mount Everest überlebte er nicht. Die Trauer der Schwester und der Ex-Freundin rührt die Netzgemeinde.

Dieses Selfie mit Kollegen ist eines der letzten Fotos von Dan Fredinburg (Mitte) bei Instagram

Dieses Selfie mit Kollegen ist eines der letzten Fotos von Dan Fredinburg (Mitte) bei Instagram

Ich habe das Herz eines Abenteurers", schrieb Dan Fredinburg auf Instagram über sich. Seit dem Erdbeben im Himalaya schlägt es nicht mehr. Bei der Lawine, die über das Basislager am Mount Everest hinwegfegte, wurde Fredinburg tödlich am Kopf verletzt. In den Tagen zuvor hatte er seine Expedition mit zahlreichen Fotos dokumentiert.

Day 20: Saving ice on top of Kala Patthar. Everest Basecamp in the background is a climate change hotspot. #Savetheice

Ein von Dan Fredinburg (@danfredinburg) gepostetes Foto am 24. Apr 2015 um 7:52 Uhr

Nach dem Tod des Top-Managers, der einer der Chefs des geheimen Forschungslabors Google X und maßgeblich an der Entwicklung von Google Street View beteiligt war, schrieb Fredinburgs Schwester über seinen Account: "(...) Es tut mir leid, euch allen, die ihn liebten, mitteilen zu müssen, dass Dan während der Lawine am Everest heute Morgen eine schwere Kopfverletzung erlitten hat und es nicht geschafft hat. (...) Unsere Liebe und unser Dank geht an all jene, die dieses Leben mit unserem liebsten, lustigen, willensstarken Mann geteilt haben. Er war und ist alles für uns. Danke."

Auch Fredinburgs Ex-Freundin, die Schauspielerin Sophia Bush, zeigte sich via Instagram tief betroffen. In ihrem emotionalen Abschiedsbrief heißt es: "(...) Er war einer meiner Lieblingsmenschen auf der Erde. Er war die Liebe meines Lebens. Er war einer meiner ehrlichsten Freunde. Er war ein unglaublicher Bruder, ein brillanter Ingenieur, und ein verdammt guter Mann. Ich bin am Boden zerstört und gleichzeitig so dankbar, ihn gekannt und geliebt zu haben, ihn zu in meinem Umkreis gehabt zu haben. (...) Bitte denkt daran, dass jeder Tote für irgendjemanden der "Dan" war. Bitte denkt daran, dass unsere Zeit auf dieser Erde nicht garantiert ist. Bitte sagt denen, die ihr liebt, dass ihr sie liebt. Genau jetzt. In dieser Minute. Und bitte sendet einen Kuss in den Himmel für meinen Freund Dan. Seine Energie ist so groß und so hell, er ist überall um uns herum, deshalb schickt ihm heute etwas Liebe. Und dann umarmt eure Lieben noch einmal."

There are no adequate words. Today I find myself attempting to pick up the pieces of my heart that have broken into such tiny shards, I'll likely never find them all. Today I, and so many of my loved ones, lost an incredible friend. Dan Fredinburg was one-of-a-kind. Fearless. Funny. A dancing robot who liked to ride dinosaurs and chase the sun and envision a better future for the world. His brain knew how to build it. His heart was constantly evolving to push himself to make it so. He was one of my favorite human beings on Earth. He was one of the great loves of my life. He was one of my truest friends. He was an incredible brother, a brilliant engineer, and a damn good man. I'm devastated and simultaneously so deeply grateful to have known and loved him, and to have counted him as one of my tribe. I was so looking forward to our planned download of "all the things" when he got home. I am crushed that I will never hear that story. I am crushed knowing that there are over 1,000 people in Nepal suffering this exact feeling, knowing that they too will never hear another tale about an adventure lived from someone that they love. Disasters like this are often unquantifiable, the enormity is too much to understand. Please remember that each person who is now gone was someone's Dan. Please remember that our time on this Earth is not guaranteed. Please tell those you love that you do. Right now. This very minute. And please send a kiss to the sky for my friend Dan. His energy is so big and so bright, and it's all around us, so put some love toward him today. And then hug your loved ones again. #goodbyesweetfriend #savetheice #Nepal #AdventureswithDAN

Ein von Sophia Bush (@sophiabush) gepostetes Foto am 25. Apr 2015 um 14:07 Uhr

Durch die gewaltigen Himalaya-Erdbeben hatten sich mehrere Lawinen am Mount Everest gelöst und Dutzende Bergsteiger unter sich begraben. 18 Menschen konnten nur noch tot geborgen werden. Zum Zeitpunkt der Katastrophe hielten sich nach offiziellen Angaben etwa 1000 Bergsteiger, Wanderer und Träger rund um das Basislager am Mount Everest auf.

tim