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Gauck chauffiert: Taxifahrer wird Zeuge der Präsidenten-Kür

In einem Taxi zum Kanzleramt: Als Joachim Gauck am Sonntagabend ein Taxi am Flughafen Tegel nahm, wollte er nach Hause. Doch auf dem Weg dorthin, rief die Kanzlerin an und Gauck sollte umgehend ins Kanzleramt kommen. Jetzt erzählt der Taxifahrer von seinem überrumpelten Gast.

Er begann seine Fahrt mit einem freundlichen älteren Herren und beendete sie mit dem designierten Bundespräsidenten: Der Berliner Taxifahrer Vadim Belon war am Sonntag Zeuge, wie Joachim Gauck am Telefon von seiner Kür für die Nachfolge Christian Wulffs erfuhr. Der "Bild"-Zeitung vom Dienstag sagte Belon, als Gaucks Handy klingelte, habe er die Musik leiser gedreht. "Als Taxifahrer hört man nie so genau hin, was die Leute am Telefon sagen. Aber ich habe trotzdem gehört, wie er sagte: 'Okay, ich bin einverstanden. Ich mache das'", berichtete der 44-Jährige von dem historischen Moment.

Plötzliche Richtungsänderung: ins Kanzleramt

Der Taxifahrer hatte Gauck am Flughafen Tegel eingeladen, am Berliner Kaiserdamm sei es dann zu dem Telefonat gekommen. Gauck habe danach ganz ruhig die neue Route bestimmt. "Sie fahren jetzt den neuen Bundespräsidenten. Wir müssen die Richtung ändern und direkt zum Bundeskanzleramt fahren." Bei der Ankunft dort habe das Taxameter 23,20 Euro erreicht. "Herr Gauck hat bar bezahlt und ein gutes Trinkgeld gegeben", sagte Belon der "Bild". Als Souvenir für diese einmalige Fahrt ließ sich Belon noch auf seinen Personenbeförderungsschein ein Autogramm geben. Der Fahrer sollte nun noch am Dienstagabend Gast bei ARD-Talker Thomas Gottschalk werden.

swd/AFP / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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