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Germanwings-Absturz: Co-Pilot musste Ausbildung unterbrechen

Was hat den Co-Piloten des Germanwings-Fluges dazu getrieben, den Airbus bewusst in die Tiefe zu lenken? Kolportiert werden psychologische Probleme. Während der Ausbildung musste er länger aussetzen.

"Schlimmste Alpträume wurden wahr": Germanwings-Chef Thomas Winkelmann (l.) und Lufthansa-Chef Carsten Spohr

"Schlimmste Alpträume wurden wahr": Germanwings-Chef Thomas Winkelmann (l.) und Lufthansa-Chef Carsten Spohr

Nachdem bekannt geworden ist, dass Co-Pilot Andreas Lubitz die Germanwings-Maschine absichtlich in die Tiefe gelenkt hat, wird über das Motiv des 28-Jährigen gerätselt. Kolportiert werden Gerüchte, dass der Mann möglicherweise psychologische Probleme gehabt haben könnte. Das wollte Lufthansa-Chef Carsten Spohr während einer Pressekonferenz am Airport Köln/Bonn nicht bestätigen: "Er war 100 Prozent flugtauglich. Ohne jede Auffälligkeit." Allerdings habe Lubitz seine Ausbildung, die er 2008 angetreten habe, für mehrere Monate unterbrechen müssen. Über die Gründe wollte Spohr nichts sagen, die ärztliche Schweigepflicht bestehe auch über den Tod hinaus und auch gegenüber dem Vorstand eines Flugkonzerns. Eine Antwort auf diese Frage könnten nur die Ermittlungsbehörden geben.

Spohr betonte, dass nach einer Unterbrechung der Ausbildung die Eignung des Kandidaten für den Pilotenberuf in vollem Umfang ein zweites Mal nachgewiesen werden müsse. Auch die psychologische Eignung nehme dabei einen großen Raum ein. Der dazu verwendete Test des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sei ein weltweit anerkanntes Instrument bei der Personal-Rekrutierung und möglicherweise das führende Instrument für die Bewertung einer psychischen Eignung eines Bewerbers.

"Unsere Piloten bleiben die besten der Welt"

Trotz allem könne das Unglück nicht das Vertrauen in die Piloten des Konzerns erschüttern. "Trotz dieses fürchterlichen Einzelfalles haben ich und meine Kollegen im Vorstand und bei der Germanwings festes Vertrauen in dieses seit Jahren erprobte Verfahren", sagte Spohr weiter. "Unsere Piloten sind und bleiben die besten der Welt." Einmal pro Jahr gebe es medizinische Untersuchungen. Explizite psychologische Tests gebe es nach der Ausbildung allerdings nicht mehr. "Wir werden uns hinsetzen und sehen: Was können wir besser machen bei der Ausbildung?", kündigte Spohr an. Angesichts des ohnehin hohen Standards werde aber nicht das gesamte Verfahren der Personal-Auswahl infrage gestellt.

"Das macht uns alle fassungslos", stellte Spohr angesichts der Ereignisse fest. Nach den vergangenen Tagen und einer Begegnung mit den Angehörigen der Opfer "hätte ich mir nicht vorstellen können, dass sich das nochmal verstärkt ... hat es aber", kommentierte der Lufthansa-Chef die Nachricht, dass der Co-Pilot von Flug 4U 9525 149 Menschen mit in den Tod gerissen hat. Auf die Frage, ob die Lufthansa offiziell von einem "Selbstmord" ihres Piloten sprechen werde, sagte Spohr: "Wenn jemand 149 Menschen mit den Tod reißt, dann ist das für mich ein anderes Wort als 'Selbstmord'."

dho mit Agenturen
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(