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+++ Newsticker zum Germanwings-Absturz +++: Pilot wollte Tür mit Axt einschlagen

Es ist eine der schlimmsten Katastrophen der deutschen Luftfahrtgeschichte: Bei dem Absturz einer Germanwings-Maschine in Frankreich sterben 150 Insassen. Alle Nachrichten im Ticker.

Der Germanwings-Flug 4U 9525 stürzte am Dienstagvormittag auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen ab. Der Absturz der Maschine vom Typ Airbus A320 ist eines der schwersten Unglücke der deutschen Luftfahrtgeschichte: Alle 150 Menschen an Bord sind ums Leben gekommen. Unter ihnen waren aktuellen Angaben zufolge 75 Deutsche.

Nach ersten Ermittlungen und der Auswertung des Stimmrekorders habe der 27-jährige Copilot Andreas L. die Maschine absichtlich abstürzen lassen. Vom Flugdatenschreiber wurde nur die Hülle gefunden, die Blackbox selbst fehlt.

Es wurden mehrere Krisentelefone eingerichtet:
Germanwings: 0800 1133 5577
Auswärtiges Amt: 030 5000 3000
Flughafen Düsseldorf: 0800 776 6350

Die aktuellen Ereignisse im stern-Nachrichtenticker.

+++ Aktueller Ticker +++

Dies ist der Nachrichtenticker mit den wichtigsten Ereignissen von Donnerstag. Den aktuellen Nachrichtenticker vom Freitag mit den wichtigsten Informationen rund um den mutmaßlich absichtlich herbeigeführten Absturz des Germanwings-Flugs 4U 9525 finden Sie hier und unter dem untenstehenden Artikel.

+++ 5.10 Uhr: "Psychische Probleme" bei Andreas L. +++

Der Copilot des abgestürzten Germanwings-Fluges 4U9525, Andreas L., war nach Angaben der "Bild"-Zeitung in medizinischer Betreuung. Er soll - berichtet das Blatt unter Berufung auf interne Unterlagen - vor sechs Jahren in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. Die "Bild" zitiert aus den Unterlagen, es habe sich um eine "schwer depressive Episode" gehandelt. Andreas L. habe sich daher in "besonderer, regelhafter, medizinischer" Betreuung befunden, heißt es weiter.

+++ 4 Uhr: "Bild": Pilot wollte Tür mit Axt öffnen +++

Der ausgesperrte Pilot hat offenbar Minuten vor dem Absturz der A320 einen Versuch unternommen, die verriegelte Panzertür des Cockpits mit einer Axt aufzuschlagen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung vom Freitag. Sie beruft sich auf hochrangige Sicherheitskreise. Demnach habe der Pilot versucht, die Cockpit-Tür mit der Axt zu zertrümmern, um ins Cockpit zu gelangen. Er wollte die Katastrophe verhindern.

+++ 3.20 Uhr: Air-Berlin-Pilot ändert Abläufe selbst +++

Die Agentur Bloomberg berichtet, dass ein Pilot der Fluglinie Air Berlin sich auf einem Flug von Stuttgart nach Berlin an Passagiere und Besatzung gewandt und die Abläufe zum Verlassen des Cockpits selbst geändert habe: "Ich denke, Sie sind heute alle mit einem mulmigen Gefühl eingestiegen. Ich habe mich dazu entschieden, die Abläufe heute selbst zu ändern. Es wird immer eine zweite Person im Cockpit geben."

+++ 00.35 Uhr: Germanwings-Chef: Tat "völlig unerklärlich" +++

Germanwings-Chef Thomas Winkelmann sagt im "heute journal", die Tat sei "völlig unerklärlich". Alle stünden unter Schock. "Wir haben hier eine Tat, die wir uns so nicht haben vorstellen können." Man werde alles tun, damit ein solches Ereignis niemals wieder vorkommen werde.

+++ 23.58 Uhr: UNO fordert Spezialtests für Piloten +++

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) fordert regelmäßige medizinische Spezialtests von Piloten. Diese Untersuchungen müssten sowohl die psychische als auch die körperliche Fitness der Piloten prüfen, so die UN-Organisation. Sollten die Testergebnisse Anlass zur Sorge geben, müssten auch neuropsychologische Untersuchungen in Erwägung gezogen werden.

+++ 21.16 Uhr: Durchsuchung der Wohnung von Andreas L. beendet

Die Polizei beendet die Durchsuchung der Düsseldorfer Wohnung des Germanwings-Copiloten. Nach etwa vier Stunden verlassen Beamte mit Umzugskartons das Haus am Düsseldorfer Stadtrand, in dem der 27-Jährige wohnte.

+++ 20.49 Uhr: Größte deutsche Airlines wollen Zwei-Personen-Regel einführen +++

Die größten deutschen Fluggesellschaften wollen offenbar die Zwei-Personen-Regel im Cockpit einführen. Künftig soll sich kein Pilot während des Fluges mehr allein im Cockpit aufhalten dürfen, sagt Matthias von Randow, der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL).

Die Änderung betreffe etwa Air Berlin, Condor, TuiFly und auch den Lufthansa-Konzern. Am Freitag soll die neue Regel mit dem Luftfahrt-Bundesamt besprochen werden. Die Airlines wollen sie unverzüglich umsetzen.

+++ 20.25 Uhr: Suche nach Opfern wird unterbrochen +++

Mit Einbruch der Dunkelheit wird die Bergung der Opfer unterbrochen. Bis in die Dämmerung hinein waren noch Hubschrauber gestartet und gelandet. Rund 50 bis 70 Experten waren den ganzen Tag an der Absturzstelle im Einsatz, auch um den zweiten Flugschreiber zu suchen. Fünf Spezialeinsatzkräfte sollen auch in dieser Nacht die Absturzstelle sichern.

+++ 18.42 Uhr: Neue Cockpit-Regeln bei easyJet und AirCanada +++

Auch Air Canada und easyJet erlassen neue Regeln für die Besetzung des Cockpits. Zu jeder Zeit eines Fluges müssten zwei Personen anwesend sein, teilen die Gesellschaften unabhängig voneinander mit. Auch Norwegian Air Shuttle hatte diese Maßnahme bereits erlassen.

+++ 18.40 Uhr: Auch "Heute Show" und Jan Böhmermann sagen Sendungen ab +++

Immer mehr Fernsehsendungen sagen ihre nächste Ausstrahlung wegen der aktuellen Ereignisse ab - auch die "Heute Show" und Jan Böhmermanns "Neo Magazin".

+++ 18.31 Uhr: Autopilot vor Absturz offenbar auf 30 Meter Flughöhe umprogrammiert +++

Der Autopilot der Germanwings-Maschine wurde nach Erkenntnissen der Tracking-Webseite Flightradar24 vor dem Absturz umprogrammiert. Die Flughöhe sei von 38.000 Fuß (11.600 Meter) auf das mögliche Minimum von 100 Fuß (30 Meter) geändert worden. Neun Sekunden später habe der Sinkflug begonnen. Die Absturzstelle befindet sich in den französischen Alpen auf etwa 1800 Metern Höhe.

+++ 18.15 Uhr: Pilotenvereinigung Cockpit zweifelt an Suizid-Theorie +++

Jörg Handwerg, Sprecher der Vereinigung Cockpit, äußert sich zur Wahrscheinlichkeit einer solchen Einzeltat. "Dass so etwas möglich ist, das war bisher so für uns nicht vorstellbar", sagt er. Es habe in der Geschichte der Luftfahrt immer wieder mal Fälle von Selbstmorden gegeben. "Wir müssen den Endbericht abwarten. Es spricht natürlich einiges dafür, dass es hier um einen Menschen, der psychisch krank gewesen ist, gegangen sein könnte." Handwerg warnt aber davor, den Absturz voreilig als Suizid einzustufen. Bei den neuen Erkenntnissen der Ermittler handele es sich um "einen ersten Zwischenbericht", sagt er. "Viele Fragen sind noch offen. Aus unserer Sicht sind noch andere Möglichkeiten als Vorsatz denkbar."

+++ 17.14 Uhr: Andreas L. zuletzt Ende Januar überprüft +++

Die Luftaufsicht gibt bekannt, dass bei den routinemäßigen Sicherheitsüberprüfungen des Copiloten keine Auffälligkeiten festgestellt wurden. Zuletzt sei dem 27-Jährigen Ende Januar bescheinigt worden, dass keine strafrechtlichen oder extremistischen Sachverhalte gegen ihn vorliegen. Auch bei den vorherigen zwei Überprüfungen blieb Andreas L. ohne jede belastende Erkenntnis.

+++ 16.57 Uhr: Hinterbliebene trauern an Absturzstelle +++

Angehörige der Opfer des Flugzeugabsturzes in den französischen Alpen sind mit sieben Bussen in der kleinen Ortschaft Le Vernet eingetroffen (Bild) Dort gedachten sie in unmittelbarer Nähe der Absturzstelle ihrer toten Kinder, Eltern und Geschwister. Sie wurden von örtlichen Helfern und Vertretern der Behörden begrüßt und auf einen Platz geleitet, wo sie einen direkten Blick auf den Tête de l'Estrop hatten. Hinter diesem Berg zerschellte die Maschine. Am Rande der kleinen Zeremonie hielten Polizisten die Fahnen der Länder, aus denen die Passagiere kamen.

+++ 16.51 Uhr: 75 Deutsche unter Absturzopfern +++

Bei dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen sind nach neuesten Informationen 75 Deutsche ums Leben gekommen. Dies teilte das Auswärtige Amt mit. Bislang war man von mindestens 72 getöteten Bundesbürgern ausgegangen. Insgesamt starben 150 Menschen.

+++ 16.45 Uhr: Hausdurchsuchungen bei Andreas L. +++

Ermittler haben der beiden Wohnsitze des Co-Piloten Andreas L. durchsucht (Bild). Sowohl vor seinem Elternhaus in Montabaur im Westerwald als auch vor seiner Wohnung am Stadtrand von Düsseldorf war die Polizei aufgezogen. In das Haus im rheinland-pfälzischen Montabaur gingen mehrere Ermittler hinein. Einer hatte einen Karton dabei. Allerdings suchte die Polizei nach DPA-Informationen auch generell die Wohnsitze von getöteten Passagieren und Besatzungsmitgliedern auf, um DNA-Material für die Identifizierung sicherzustellen.

+++ 16.42 Uhr: Merkel: "Schier unfassbare Tragödie" +++

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den wohl durch den Copiloten herbeigeführten Germanwings-Absturz als Tragödie von schier unfassbarer Dimension verurteilt. "So etwas geht über jedes Vorstellungsvermögen hinaus", sagte Merkel in Berlin.

+++ 16.01 Uhr: Norwegian ändert Cockpit-Regeln nach Absturz +++

Die Fluggesellschaft Norwegian will nach dem vermutlich vorsätzlich herbeigeführten Absturz des Germanwings-Airbus keine Piloten mehr allein im Cockpit erlauben. "Ab sofort müssen immer zwei Leute im Cockpit sein", sagte eine Sprecherin der norwegischen Fluglinie. "Das bedeutet, dass wenn einer der Piloten das Cockpit verlässt, etwa um auf Toilette zu gehen, eines der Crewmitglieder ins Cockpit gehen muss."

+++ 15.58 Uhr: Gendarmerie: Bergung könnte noch bis zu 15 Tage dauern

Die Bergung der Leichen am Unglücksort in den französischen Alpen könnte nach Angaben der örtlichen Polizei noch 10 oder 15 Tage dauern. Das sagte ein Sprecher in Seyne-les-Alpes. Die bisher geborgenen Leichen würden in einem in der Nähe provisorisch eingerichteten Labor auf ihre Identität untersucht. Mehr als 30 DNA-Spezialisten und Rechtsmediziner arbeiten an der Identifizierung

+++ 15.46 Uhr: Merkel tritt um 16.30 Uhr vor die Presse +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird sich um halb fünf im Kanzleramt zu dem Flugzeugabsturz äußern. Das kündigt das Bundespresseamt an.

+++ 15.26 Uhr: Satireshow sagt Sendung ab +++

+++ 14.57 Uhr: Lufthansa wird Angehörige finanziell unterstützen +++

Lufthansa-Chef Carsten Spohr kündigt an, die Hinterbliebenen der Absturzopfer finanziell unterstützen zu wollen. "Das ist derzeit allerdings eine unserer geringeren Sorgen", so Spohr. Die Angehörigen seien bereits darüber informiert, die Umsetzung sei eingeleitet. Über die Höhe der Entschädigung wollte Spohr allerdings nichts sagen.

+++ 14.50 Uhr: "Verlassen des Cockpits war erlaubt" +++

Piloten von Germanwings/Lufthansa ist es generell erlaubt, das Cockpit zu verlassen, "allein schon aus biologischen Gründen", so Spohr. Die Chefpilot habe dies auch entsprechend der Sicherheitsvorschriften getan. Das Unglück könne jedoch nicht sein Vertrauen in seine Piloten erschüttern. "Trotz dieses fürchterlichen Einzelfalles haben ich und meine Kollegen im Vorstand und bei der Germanwings festes Vertrauen in dieses seit Jahren erprobte Verfahren."

+++ 14.34 Uhr: "Co-Pilot hatte Ausbildung unterbrochen"+++

Carsten Spohr, Lufthansa-Chef: "Die Auswertung des Stimmenrekorders hat eine tragische Wendung ergeben. Es scheint sich zu bewahrheiten, dass sich der Co-Pilot eingeschlossen hat, um den Sinkflug einzuleiten. Das macht uns fassungslos. In unseren schlimmsten Albträumen, hätten wir uns nicht vorstellen können, dass so etwas passieren würde." Die beiden Piloten hätten, wie alle anderen auch, eine strenge Ausbildung durchlaufen. Die Ausbildung des Co-Piloten wurde zwar unterbrochen, aber nach Feststellung seiner Eignung wieder aufgenommen. Über die Gründe für die Pause wollte Spohr nichts sagen. "Er war bei Wiedereintritt ohne Einschränkung flugfähig." Über die Gründe der Tat könne er nur spekulieren, aber grundsätzlich gelte: Lufthansa-Piloten seien die besten der Welt, sagt Spohr weiter. Einen Terroranschlag will der Vorstandsvorsitzende explizit ausschließen.

+++ 14.25 Uhr: Zufahrt zum Unfallort gesperrt +++

In den französischen Alpen riegelt die Gendarmerie die Zufahrten in Richtung Unglücksort ab. Es soll verhindert werden, dass Unbefugte zur Absturzstelle in unwegsamem Gelände steigen.

+++ 14.20 Uhr: Verkehrsminister Dobrindt gibt Pressekonferenz +++

Bundesverkehrsminister bestätigt auf einer Pressekonferenz die Erkenntnisse der französischen Ermittler: Die Co-Pilot startete den Sinkflug und schloss sich im Cockpit ein, nachdem er vom Chefpiloten gebeten worden war, die Maschine zu übernehmen. Die Ergebnisse der ersten Untersuchung seien "erschütternd", so Dobrindt in Berlin.

+++ 14.11 Uhr: Trauernde bitten um Abstand +++

Keine Kameras, bitte: Mit diesem Zettel am Auto bitten Schüler und Lehrer am Joseph-König-Gymnasium in Haltern darum, in Ruhe gelassen zu werden. 16 Schüler des Gymnasiums waren bei dem Absturz der Germanwings-Maschine ums Leben gekommen.

+++ 13.50 Uhr: "Piloten unterliegen ständigen Checks und Tests" +++

Verkehrspiloten werden nach Einschätzung des Luftverkehrsexperten Gerold Wissel nur zu Beginn ihres Berufslebens intensiv auf ihre psychische Eignung und Stabilität getestet. Später folgten regelmäßige medizinische Checks, in denen auch Gespräche über die allgemeine Lebenssituation der Piloten geführt würden, sagte Wissel Nachrichtenagentur DPA. Lufthansa als auch andere Fluggesellschaften haben klare Vorgaben für die Crews, auffälliges Verhalten bei Kollegen zu melden, was auch anonym geschehen könne. Die Beschäftigten seien gehalten, schon bei kleinsten Anzeichen etwa von Alkoholismus, Depressionen oder psychischer Instabilität Alarm zu schlagen. "Das geschieht auch. Selbst beim Briefing vor dem Start kann der Kapitän noch jedes Besatzungsmitglied vom Flug ausschließen, wenn es sich auffällig verhält." Auch habe der Co-Pilot das Recht, den Kapitän abzulehnen.

+++ 13.47 Uhr: Germanwings reagiert auf Aussagen der Staatsanwaltschaft +++

+++ 13.40 Uhr: Thomas de Maizière: Kein terroristischer Hintergrund +++

Innenminister Thomas de Maizière: "Es gibt keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund."

+++ 13.30 Uhr: Bergung und Identifizierung könnte Wochen dauern +++

Die Bergung und Identifizierung der Opfer könne mehrere Wochen dauern, sagte der zuständige Staatsanwalt Brice Robin.

+++ 13.15 Uhr: Kein klassischer Suizid mehr +++

Dies könne kein klassischer Suizid sein, sagt der Staatsanwalt auf eine Journalistenfrage: "Nicht mit 150 Passagieren hinter sich." Diesen Begriff habe er daher bisher vermeiden wollen.

+++ 13.09 Uhr: Angehöriges des Co-Piloten auch in Südfrankreich +++

Die Angehörigen des Co-Piloten befinden sich, wie auch die anderen Angehörige in dem kleinen Ort in der Nähe der Absturzstelle. Sie werden jedoch getrennt betreut.

"Die Familien des Piloten und des Co-Piloten sind auch hier angekommen", sagte der Staatsanwalt. "Aber wir haben sie nicht mit den anderen Familien zusammengebracht."

+++ 13.03 Uhr: Co-Pilot öffnete Kapitän bewusst nicht die Tür +++

- "Unsere wohl plausibelste Deutung geht dahin, dass der Copilot durch vorsätzliche Enthaltung verhindert hat, die Tür zu öffnen", sagte der Staatsanwalt. So habe der Pilot nicht mehr ins Cockpit gelangen können.

- "Ich kann nur wiederholen, dass der Co-Pilot den Sinkflug mit Vorsatz eingeleitet hat", sagte der Staatsanwalt. Es habe keine Veranlassung für ihn gegeben, das zu tun. Er habe keine Veranlassung gehabt, dem Piloten den Zugang zu verweigern. Er habe keinerlei Veranlassung, nicht auf Ansprache des Towers zu reagieren.

- In einem freiwilligen Schritt habe der Copilot darauf verzichtet, dem ausgesperrten Piloten die Tür zu öffnen, sagte der Staatsanwalt. Dann habe ein Alarm die rasche Annäherung der Maschine an den Boden signalisiert.

- Der Co-Pilot habe kein Wort gesprochen, es seien nur Atemgeräusche zu hören gewesen.

- Die Ermittler erklärten, es sei ein Unfall in dem Sinn, "dass das Flugzeug abgestürzt ist. Aber es ist offensichtlich ganz klar, dass es sich um einen vorsätzlichen Einsatz des Co-Piloten gehandelt hat."

- "Es gibt nach meinem Wissen keine Videokamera zur Beobachtung des Co-Piloten", sagte der zuständige Staatsanwalt Brice Robin.

+++ 13.02 Uhr: Co-Pilot stammt aus Montabaur +++

Der Co-Pilot stammt nach Angaben der Stadtbürgermeisterin Gabriele Wieland aus dem rheinland-pfälzischen Montabaur. Der Mann, der 27 Jahre alt war, habe dort bei seinen Eltern gewohnt. Zudem soll er einen Wohnsitz in Düsseldorf gehabt haben. Er soll seit 2013 bei Germanwings gearbeitet haben.Mit 630 Flugstunden war er relativ unerfahren. Wie zu hören ist, gab es bei der Lufthansa intern Gerüchte, dass er mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte.

+++ 12.58 Uhr: Deutscher Co-Pilot nicht unter Terrorverdacht +++

Staatsanwalt: "Der Co-Pilot war Deutscher. Ich habe keine Ahnung von seinem ethnischen Hintergrund. Und wenn ihre Fragen darauf zielen: Er ist nirgendwo als terrorverdächtig aufgefallen. (...) Ich glaube nicht, dass es eine sinnvolle Hypothese ist."

+++ 12.56 Uhr: Passagiere realisierten spät, was passiert +++

"Die Passagiere haben erst im allerletzten Moment begriffen, was passiert. Erst ganz kurz vor dem Aufprall sind Schreie zu hören", so der französische Staatsanwalt.

+++ 12:48 Uhr: Co-Pilot hat Sinkflug bewusst ausgelöst +++

Der Co-Pilot der in Südfrankreich abgestürzten Germanwings-Maschine hat nach ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft in Marseille das Flugzeug bewusst abstürzen lassen. Ein Vertreter der Staatsanwaltschaft sagte, man müsse davon ausgehen, "dass der Co-Pilot die Zerstörung des Flugzeuges bewusst eingeleitet hat"

+++ 12.26 Uhr: Staatsanwaltschaft bestätigt: Nur ein Pilot im Cockpit +++

Zum Zeitpunkt des Unglücks befand sich nach Angaben der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft nur ein Pilot im Cockpit. "Einer war im Cockpit und der andere eben nicht", sagte Staatsanwalt Christoph Kumpa. Um welchen der beiden Piloten es sich handelte, sei unklar

+++ 12 Uhr: Französische Zeitung wirft Suizid-These auf +++

Die französische Zeitung "Le Monde" spricht in ihrem neuesten Analyse-Stück davon, dass sich die Möglichkeit eines "Suizids" oder eines "absichtlichen Absturzes" abzeiche. Die Zeitung beruft sich die Quellen, auf die sich auch schon die "New York Times" bezog. Auch die britische Zeitung "Independent" berichtet davon, dass Experten davon ausgingen, es müsse sich entweder um einen Suizid oder einen Fall einer plötzlichen Krankheit handeln.

+++ 11.57 Uhr: Fliegerverein trauert um Co-Piloten +++

Der Fliegerverein LSC Westerwald hat auf seiner Homepage eine Traueranzeige für den verunglückten Co-Piloten des Germanwings-Fluges 4U9525 gepostet. Der erste Offizier des Fluges 4U9525 war als Jugendlicher Mitglied in dem Verein.

+++ 11.43 Uhr: Schweigeminute in Schulen, Betrieben, Behörden in NRW +++

Ein Land hält inne: Genau um 10.53 Uhr hat die Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen in aller Stille der 150 Todesopfer des Flugzeugabsturzes gedacht. Viele Behörden, Schulen und Unternehmen beteiligten sich an der Schweigeminute, zu der die Landesregierung aufgerufen hatte. Mancherorts stand auch der Verkehr still. Genau um 10.53 Uhr war die Funkverbindung zu der Germanwings-Maschine mit der Flugnummer 4U 9525 am Dienstag abgebrochen. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), die am Mittwoch noch am Unglücksort in Frankreich gewesen war, gedachte der Opfer mit ihren Mitarbeitern in der Düsseldorfer Staatskanzlei. Unter den 72 deutschen Opfern stammen mehr als 50 aus NRW.

+++ 11.11 Uhr: Angehörige dürfen nicht bis zur Absturzstelle +++

Für die Angehörigen von Opfern des Flugzeugabsturzes in den französischen Alpen gibt es nach Angaben der Behörden keine Möglichkeit, an den Ort der Katastrophe zu gelangen. "Das ist nicht möglich, das ist viel zu gefährlich", sagte der Unterpräfekt von Aix-en-Provence, Serge Gouteyron. Zusammen mit der Polizei und Helfern vor Ort bereitete er die Ankunft von Angehörigen in Le Vernet vor. Diese Siedlung liegt in unmittelbarer Nähe der Absturzstelle.

+++ 11.04 Uhr: Hinterbliebene in Marseille gelandet +++

Hinterbliebene sind auf dem südfranzösischen Flughafen Marseille-Provence gelandet. Das hat die Lufthansa in Frankfurt bestätigt. Die rund 50 Angehörigen waren am Donnerstagmorgen vom Flughafen Düsseldorf gestartet, um in die Nähe des Absturzortes zu gelangen. Mit an Bord des Airbus A321 reist auch ein Betreuer-Team, bestehend aus Seelsorgern, Ärzten und Psychologen. Außerdem ist ein zweiter Sonderflug mit einer Germanwings-Maschine für Angehörige der Crew am Donnerstagvormittag ab Düsseldorf geplant. Auch aus Barcelona wurde am Vormittag ein Flieger mit Angehörigen spanischer Opfer erwartet.

+++ 10.48 Uhr: Junger Co-Pilot stammt aus Montabaur +++

Der Co-Pilot der in Frankreich verunglückten Germanwings-Maschine stammte aus Montabaur in Rheinland-Pfalz. Das sagte Stadtbürgermeisterin Gabriele Wieland (CDU). Er habe bei seinen Eltern in Montabaur gewohnt und auch einen Wohnsitz in Düsseldorf gehabt. "Insofern ist auch Betroffenheit da", sagte Wieland.

Laut einem Bericht der "Rhein-Zeitung" ist der Co-Pilot Mitte Zwanzig.

+++ 10.20 Uhr: Kritik an CDU-Abgeordnetem wegen Warnung vor Germanwings +++

Die Unionsfraktionsspitze ist verärgert über eine Warnung des CDU-Abgeordneten Karl-Georg Wellmann vor Flügen mit Germanwings. Wellmann sei deswegen am Donnerstag von der Rednerliste für eine Debatte im Bundestag direkt nach der Schweigeminute für die 150 Opfer des Absturzes gestrichen worden, hieß es in Fraktionskreisen.

Die Fraktionsführung habe überhaupt kein Verständnis für Wellmanns Eintrag auf seiner Facebook-Seite: "Vor Germanwings kann man nur noch warnen. Überalterte Maschinen und miserabler Service. Mit denen werde ich nicht mehr fliegen." Wellmann löschte inzwischen den Eintrag. Dazu hatte ihn dem Vernehmen die Fraktion aufgefordert. Scharfe Kritik kam zuvor von SPD und Grünen.

+++ 9.47 Uhr: Verkehrsausschuss will Sicherheit bei Germanwings überprüfen +++

Der Verkehrsausschuss des Bundestags will sich nach dem Germanwings-Absturz mit den Sicherheitsstandards der Airline befassen. "Wir hinterfragen alles", sagte der Vorsitzende des Ausschusses, Martin Burkert (SPD), "Welt". "Vom Sicherheits- und Werkstattkonzept der Germanwings, über Wartungsintervalle bis hin zur konkreten Technik im Airbus." Auch bei anderen Vorfällen in der Luftfahrt sei man so verfahren. Nach dem Unglück in Südfrankreich wolle der Ausschuss alle Details kennen und sich wöchentlich informieren. Er halte das Fliegen aber nach wie vor für sicher, sagte Burkert.

In einem Sonderflug der Lufthansa werden Angehörige nach Südfrankreich geflogen

In einem Sonderflug der Lufthansa werden Angehörige nach Südfrankreich geflogen

+++ 9.35 Uhr: Angehörige starten nach Frankreich +++

Angehörige der Opfer sind vom Flughafen Düsseldorf aus nach Marseille gestartet. An Bord des Sonderflugs mit der Kennung D-AIDK befinden sich auch Experten, die die Menschen psychologisch betreuen sollen. Germanwings wollte auch einen Sonderflug für Angehörige aus dem spanischen Barcelona nach Südfrankreich organisieren.

+++ 9.32 Uhr: Bundestag gedenkt Opfer mit Schweigeminute +++

Die Abgeordneten des Bundestags haben der Opfer des Flugzeugabsturzes gedacht. Zu Beginn der Plenarsitzung in Berlin erhoben sie sich zu einer Schweigeminute von ihren Sitzen. "Es ist eine menschliche Tragödie, die Deutschland, Spanien und Frankreich in Schock und Schmerz eint", sagte Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU).

Hörbar bewegt erinnerte Lammert unter anderem an die vielen "sehr jungen Menschen", die bei dem Unglück ums Leben kamen. Den Angehörigen der Opfer sprach er das Mitgefühl aller Anwesenden aus. Jeder habe zumindest "eine Vorstellung" davon, was eine solche Nachricht für die eigene Familie und den eigenen Freundeskreis bedeuten würde, sagte der Bundestagspräsident. "Wir sind in unseren Gedanken bei Ihnen und fühlen uns Ihnen in einer ganz besonderen Weise verbunden."

Zugleich dankte Lammert allen Einsatzkräften, die sich um die schwierigen Bergungsarbeiten am Absturzort und die Betreuung der Hinterbliebenen kümmern. Deutschland erfahre auch sehr viel "Zeichen des Mitgefühls" aus anderen Ländern, sagte er. Auch dafür bedanke er sich.

+++ 9.11 Uhr: Co-Pilot war erst seit 2013 im Dienst +++

Der Co-Pilot der abgestürzten Maschine war seit September 2013 für die Fluggesellschaft tätig. Das sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Er habe 630 Flugstunden absolviert. Vor der Anstellung sei der Mann an der Verkehrsfliegerschule der Lufthansa, der Muttergesellschaft von Germanwings, in Bremen zum Piloten ausgebildet worden.

+++ 9 Uhr: So funktioniert eine Cockpit-Tür +++

Seit den Anschlägen vom 11. September haben sich die Sicherheitsvorkehrungen in Flugzeugen verschärft. Auch die Türen zum Cockpit wurden überholt, wie dieses Video zeigt.

+++ 8.50 Uhr: Helfer setzen Bergung fort +++

Der Bergungseinsatz in den französischen Alpen geht weiter. Helikopter landeten in Seyne-les-Alpes, um Spezialkräfte an die Unglücksstelle zu fliegen. Im Mittelpunkt steht die Suche nach dem zweiten Flugschreiber. Außerdem hat die Bergung der Leichen begonnen. Neben der Bergrettung sind Soldaten und Feuerwehrleute an dem Einsatz beteiligt.

+++ 8.15 Uhr: Vereinigung Cockpit: "Alles Spekulation" +++

Im Interview mit dem "Morgenmagazin" verurteilt Markus Wahl von der Vereinigung Cockpit die Spekulationen der neuesten Berichte. "Das ist alles noch nicht bestätigt. Ich warne davor, jetzt zu viel hineinzuinterpretieren. Es gibt noch zu wenige Fakten." Die "New York Times" und die AFP hatten übereinstimmend berichtet, einer der Piloten sei beim Absturz nicht im Cockpit gewesen.

+++ 7.45 Uhr: "Man lässt einen Piloten nicht alleine" +++

Ein Flugexperte der Universität Südkalifornien, Gen Wing, sagte im Interview mit der "LA Times": "Jeder Pilot, den man fragt, wird sagen: Man lässt eine Person nicht allein im Cockpit. Das machen sie nicht. Niemand macht das."

+++ 7.30 Uhr: Warum öffnete sich die Tür nicht? +++

Im Morgenmagazin von ARD und ZDF steht die Frage im Zentrum: Warum war - wie Medien berichten - die Tür zum Cockpit versperrt? Eine Flugbegleiterin der Lufthansa meldet sich per E-Mail in der Redaktion und schreibt: "Die Tür lässt sich im Notfall mit einem Zahlencode von außen öffnen. Sie öffnet sich eigentlich nur dann nicht, wenn sie von innen versperrt wird."

Wichtiger Hinweis der Redaktion zur Einordnung:

Das ist nicht bei allen Flugzeugen der Fall. Es gibt unterschiedliche Systeme.

+++ 6.15 Uhr: Bewegende Traueranzeige +++

Das Joseph-König-Gymnasium in Haltern schaltet auf der Startseite seiner Homepage eine große Traueranzeige für seine verstorbenen Schüler, Schülerinnen und Lehrerinnen. In der Anzeige listet das Gymnasium die Namen der Toten. Dazu stellt es Fotos von Trauerkerzen und Plakaten.

+++ 5 Uhr: Noch nicht bei allen Opfern Nationalität geklärt +++

Etwa die Hälfte der 150 Todesopfer beim Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich sind nach Angaben von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) Deutsche. "Es gibt immer noch einige Fälle, in denen die Staatsangehörigkeit noch nicht bestätigt werden konnte", sagt Steinmeier den Dortmunder "Ruhr Nachrichten". Das liege auch daran, dass bei Flügen innerhalb des Schengen-Raums wie diesem keine Ausweise kontrolliert würden. Die Mitarbeiter des Krisenstabs arbeiteten mit Hochdruck daran, rasch Gewissheit zu erlangen.

+++ 3.30 Uhr: Ein Pilot offenbar nicht im Cockpit +++

Einer der beiden Piloten war nach Angaben von Ermittlern kurz vor dem Absturz aus dem Cockpit ausgesperrt. Wie aus französischen Ermittlerkreisen verlautete, verließ der Pilot nach dem Start der Maschine das Cockpit und gelangte später nicht wieder hinein. Der Pilot soll später versucht haben, die Tür von außen einzutreten. Die Ermittler beriefen sich auf die ausgewerteten Daten des gefundenen Stimmrekorders. Über diese Erkenntnisse berichten übereinstimmend die französische Nachrichtenagentur AFP und die "New York Times."

+++ 1 Uhr: Piloten nicht besorgt wegen Zustand der Maschine +++

Germanwings-Chef Thomas Winkelmann weist Berichte zurück, Mitarbeiter seines Unternehmens hätten aus Sorge um die technische Zuverlässigkeit der Flugzeuge den Dienst verweigert. "Wir haben Crews, die sich aus emotionalen Gründen nicht in der Lage fühlen, zu fliegen, weil sie unter Schock stehen und in tiefer Trauer sind", sagt Winkelmann der "Bild-Zeitung". "Das hat nichts mit dem technischen Zustand irgendeines Lufthansa oder Germanwings-Flugzeugs zu tun."

+++ 22.53 Uhr: Piloten fürchteten die Unglücksmaschine +++

Wie die Zeitung "Der Westen" in ihrer Online-Ausgabe berichtet, soll die 24 Jahre alte Unglücksmaschine bei den Germanwings-Piloten einen schlechten Ruf gehabt haben. Das Flugzeug soll einer der am "häufigsten gegroundeten Flieger" gewesen sein, sagt ein Germanwings-Pilot. Der Airbus A320 sei deswegen "entsprechend unbeliebt" gewesen.

Als "gegroundet" wird ein Flugzeug eingestuft, wenn es wegen schwerer Störungen am Boden bleiben muss.

+++ 22.17 Uhr: Erste Leichen bereits abtransportiert +++

Rettungskräfte haben nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich nach Polizeiangaben erste Leichen bereits geborgen. Sterbliche Überreste der Opfer seien am späten Mittwochnachmittag von der Unglücksstelle weggebracht worden, bestätigt ein Sprecher der Polizei in Digne.

+++ 21.45 Uhr: Germanwings lässt Beschäftigte freinehmen +++

Die Fluggesellschaft Germanwings lässt alle ihre Beschäftigten nach dem Flugzeugabsturz nach Bedarf freinehmen. "In Düsseldorf kennt jeder jeden. Deswegen haben wir als Geschäftsführung jedem Mitarbeiter freigestellt, ob er in dieser Situation arbeiten möchte", sagt Germanwings-Vorstandschef Thomas Winkelmann den Zeitungen "Express" und "Kölner Stadt-Anzeiger".

Germanwings stehe als "intakte Familie" zusammen, sagt Winkelmann. In Stuttgart, Köln und Düsseldorf seien Freiwillige für Kollegen eingesprungen, die nicht fit genug für den Flug waren. Für ihn selbst sei der Tag der Katastrophe "der schwärzeste Tag in meinem Leben".

+++ 21.10 Uhr: Drei US-Bürger an Bord +++

Bei dem Absturz sind nach Angaben der Regierung in Washington drei US-Staatsbürger ums Leben gekommen. Dies teilt die Sprecherin des US-Außenministeriums, Jen Psaki, mit. Germanwings hatte zuvor von zwei Passagieren aus den USA an Bord der Unglücksmaschine gesprochen. Psaki erklärt erneut, dass die USA "zutiefst betrübt" über die Katastrophe seien.

+++ 20.40 Uhr: Sonderflüge für Angehörige der Absturz-Opfer +++

Die Lufthansa will Angehörige und Freunde der Opfer des Germanwings-Absturzes am Donnerstag mit zwei Sonderflügen nach Südfrankreich bringen. Eine Maschine mit Ziel Marseille soll um 8.40 Uhr in Düsseldorf starten, eine andere um 8.45 Uhr in Barcelona, wie die Lufthansa mitteilt. In Marseille würden die Hinterbliebenen an einem speziell eingerichteten Anlaufpunkt betreut.

+++ 19.43 Uhr: Ermittler unterbrechen Suche +++

Die Ermittler unterbrechen ihre Suche auf dem Gelände am Absturzort für die Nacht. Fünf Gendarmen sichern das Gebiet rund um die Crash-Zone. Das berichtet die französische Zeitung "Figaro".

Alle Nachrichten des Vortages:

Die Entwicklung von Mittwoch, 25. März - einen Tag nach dem Absturz - können Sie hier im Nachrichtenticker nachlesen.

nik/stb/feh/ivi/car/DPA/AFP/Reuters / DPA / Reuters