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Echte Freundschaft: Teenager spart zwei Jahre lang und schenkt seinem Mitschüler einen elektrischen Rollstuhl

Die Geschichte von Tanner Wilson und Brandon Qualls erwärmt unsere Herzen. Wilson sparte zwei Jahre lang sein Geld, um seinem besten Freund einen elektrischen Rollstuhl kaufen zu können.

Junge im Rollstuhl und ein Klassenkamerad daneben

Die Geschichte der beiden Jungs erinnert uns an die Macht der Freundschaft

Tanner Wilson sparte zwei Jahre lang sein Geld und erfüllte damit seinem besten Freund Brandon Qualls den Traum eines elektrischen Rollstuhls. Bei Wilson blieb nicht unbemerkt, dass der Standard-Rollstuhl ein Nachteil für seinen besten Freund war und er plante diese gelungene Überraschung. 

Die beiden Teenager besuchen eine Highschool im US-Bundesstaat Arkansas. Für Brandon Qualls war es nie einfach sich in einem normalen Rollstuhl fortzubewegen – vor allem der Schulalltag machte ihm zu schaffen. "Meine Arme wurden schnell müde“, erzählte Qualls in einem Interview mit dem Nachrichtensender "CBS".

Der Rollstuhl erfüllt einen Traum

"Wilson hat in Teilzeit in einem Automechaniker-Geschäft gearbeitet, um Geld für den Rollstuhl sparen zu können", wie seine Mutter "CNN" sagte. Nach zwei Jahren überraschte er dann seinen besten Freund im Beisein der anderen Mitschüler mit dem elektrischen Rollstuhl. "Er ist ein wirklich guter Freund und ich wollte ihm einen Gefallen tun“, sagte er im Interview. 

Die Überraschung war Qualls deutlich anzumerken: Im Interview mit "CBS" sagte er: "Ich habe die ganze Zeit geweint. Ich dachte 'Wow, ich kann nicht glauben, dass er das für mich getan hat'". Er habe nichts davon gemerkt, dass sein Freund Geld sparte. Und: "Er hat mir meinen Traum erfüllt“.

Colleen Carmack, Wilsons Mutter, überraschte die selbstlose Tat ihres Sohnes nicht. "CNN" sagte sie: "Das ist einfach er. Er hat immer mit allen anderen zu tun und nicht mit sich selbst". Das einzige, was sie sich jetzt noch für den besten Freund ihres Sohnes wünsche, sei ein Auto, dass den elektrischen Rollstuhl transportieren kann. "Seine Eltern haben keine Möglichkeit, den Rollstuhl nach Hause zu bekommen", sagte sie. Der Rollstuhl stecke jetzt in der Schule fest, denn das Fahrzeug der Qualls sei nicht für derart schwere Rollstühle geeignet.

Lehrer und Mitschüler beeindruckt von der Überraschung

Auch Qualls Lehrer waren an der Aktion beteiligt. Ginger Wray, eine der Lehrerinnen, habe dabei geholfen, den Rollstuhl mit Flammen zu verschönern und "Qualls" auf die Rückseite zu schreiben, so der Nachrichtensender "CNN". Lehrerin Kathy Baker betonte ebenfalls, dass dieses Verhalten Wilsons nicht neu sei – "Er liebt es, etwas für andere zu tun. Er ist einfach ein großartiger junger Mann".

Wilsons Überraschung kam natürlich auch bei den Mitschülern gut an. Alle fragen ihn, ob es das Ganze wert gewesen sei. Seine Antwort lautete: "Ja. Zu einhundert Prozent." 

Quellen: "CNN" / "CBS News"


lber
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