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Die Serie zum Wettbewerb Fakten gegen Zeitgeist: Wie zwei Reporterinnen einen vermeintlichen Neonazi-Mord als Medien-Legende entlarvten

Der Mosambikaner Manuel Diogo (l.) mit zwei Landsleuten in den 1980er Jahren in Jeber-Bergfrieden nahe Dessau, wo er im damals größten Sägewerk der DDR als Vertragsarbeiter angestellt war.
Der Mosambikaner Manuel Diogo (l.) mit zwei Landsleuten in den 1980er Jahren in Jeber-Bergfrieden nahe Dessau, wo er im damals größten Sägewerk der DDR als Vertragsarbeiter angestellt war.
© Lucas Nzango
Ist der Mosambikaner Manuel Diogo 1986 in der DDR von Neonazis umgebracht worden? Und hat die Stasi anschließend die Tat vertuscht, um einen Image-Schaden für die sozialistische Völkerfreundschaft abzuwenden? Obwohl belastbare Belege fehlten, zog diese These im Fahrwasser der "Black lives matter" Bewegung immer weitere Kreise. Dann begannen zwei Journalistinnen der "Berliner Zeitung" zu recherchieren.

Die Recherchen der "Berliner Zeitung" zum Fall Diogo nehmen in der Kategorie "Lokal" am Wettbewerb um den Nannen Preis 2021 teil. Sie sind als Print-Artikel und Podcast erschienen.

Wenn Anja Reich und Jenni Roth von der „Berliner Zeitung“ ihre Arbeit in diesem verrückten zweiten Halbjahr 2020 Revue passieren lassen, diese Recherche, die mit einem sehr gegenwärtigen Streit begann, und sich, je tiefer sie schürften, umso mehr zu einer Zeitreise in die Vergangenheit entsponn, dann treten zwei Daten hervor. Sie sind so etwas wie entgegengesetzte Pole dieser Erzählung. Zu deren Beginn schicken die Geister der Gegenwart sich an, Licht in ein dunkles Kapitel deutscher Vergangenheit zu bringen. Am Ende aber tun die wahren Abgründe sich im Hier und Heute auf.

Jenni Roth (l.) ist Redakteurin der "Berliner Zeitung", Anja Reich (r.) leitet deren "Dossier"-Ressort.
Jenni Roth (l.) ist Redakteurin der "Berliner Zeitung", Anja Reich (r.) leitet deren "Dossier"-Ressort.

30. Juni 1986: Gegen 0.45 Uhr wird an der Bahnstrecke Berlin-Dessau nahe Bad Belzig der von Schienenfahrzeugen zerstückelte Körper eines jungen schwarzen Mannes gefunden. Der Tote heißt Manuel Diogo, er stammt aus Mosambik und ist einige Jahre zuvor als sogenannter Vertragsarbeiter in die DDR gekommen. Die Staatssicherheit der DDR leitet eine Untersuchung ein, legt den Fall aber schon wenige Tage nach dem Leichenfund zu den Akten. Der Mann habe den Zug in betrunkenem Zustand während der Fahrt verlassen und sei überfahren worden. „Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor.“

"I can't breathe"

25. Mai 2020: Um 20.19 Uhr Ortszeit beginnt in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota ein weißer Polizist sein Knie auf den Hals eines am Boden liegenden und mit Handschellen gefesselten schwarzen Mannes zu drücken. „I can't breathe – ich kriege keine Luft“, ruft der Mann mehrfach. Doch der Polizist lässt nicht von ihm ab, fast acht Minuten lang. Am Ende ist der am Boden liegende Mann tot. Erstickt. Er heißt George Floyd, ein arbeitsloser, fünffacher Vater.

Floyds Tod wird zur Geburtsstunde der Protestbewegung „Black lives matter“, die weit über die Grenzen der USA hinaus für Erschütterungen sorgt. Sie erreicht sogar den Landtag im fernen Brandenburg.

#blacklivesmatter in Brandenburg

Kaum einen Monat nach George Floyds Ermordung in Minneapolis stellt Andrea Johlige, Landtagsabgeordnete der Partei "Die Linke", eine kleine Anfrage – zum Tod des Mosambikaners Manuel Diogo in der DDR. Der Fall stelle sich „spätestens heute“ anders dar als von den DDR-Behörden dokumentiert, schreibt sie, und will wissen, ob Ermittlungen wegen des „Verdachts der Ermordung von Manuel Diogo“ eingeleitet worden sind. Sechs Tage später kommt die Antwort: Die Staatsanwaltschaft Potsdam überprüft den Fall. Nach 34 Jahren.

Anfang Juni 2020 demonstrieren Tausende auf dem Berliner Alexanderplatz gegen Rassismus und Polizeigewalt. Deutschlandweit finden vergangenen Sommer mehr als ein Dutzend Proteste der Bewegung "Black lives matter" statt.
Anfang Juni 2020 demonstrieren Tausende auf dem Berliner Alexanderplatz gegen Rassismus und Polizeigewalt. Deutschlandweit finden vergangenen Sommer mehr als ein Dutzend Proteste der Bewegung "Black lives matter" statt.
© Maja Hitij/Getty Images

War Manuel Diogo in Wahrheit ein Opfer von Rassisten – genau wie George Floyd? Haben die DDR-Behörden einen Neonazi-Mord vertuscht, weil er nicht ins Bild der harmonischen Völkerfreundschaft zwischen sozialistischen Bruderstaaten passte? Dieser Verdacht beschäftigt die Republik. Landauf, landab berichten Medien über den Fall Diogo, der nach mehr als drei Jahrzehnten neu aufgerollt werden könnte. Die renommierte "Zeit" steigt auf das Thema genauso ein wie "Spiegel", "stern", der österreichische "Standard", zahlreiche Online-Portale, Regionalblätter – auch die "Berliner Zeitung" selbst. Der Tenor allenthalben: Jetzt wird die Geschichte aufgearbeitet, nun kommt die Wahrheit ans Licht. Der Fall Diogo: eine deutsche Kriminal-Historie zum #blackslivesmatter-Zeitgeist, so scheint es.

Inzwischen hat sich die Geschichte ins Gegenteil verkehrt – und das ist entscheidend Anja Reichs und Jenni Roths Verdienst. Ihre Ende September 2020 veröffentlichten Recherchen zeigen: Es gibt keine Anhaltspunkte für die Theorie vom Neonazi-Mord. Vor wenigen Wochen hat die ermittelnde Staatsanwaltschaft dieses Ergebnis offiziell bestätigt und den Fall geschlossen.

Der wahre Skandal liegt in der Gegenwart

Der Skandal liegt nicht in der DDR-Vergangenheit, sondern in der wiedervereinigten deutschen Gegenwart. Reich und Roth haben mit ihren Recherchen eine ganze Erinnerungsindustrie entlarvt, die über Jahre hinweg Stereotype über die ehemalige DDR reproduziert und damit auf erstaunliche Weise reüssiert hat.

Der aus Südbaden stammende Historiker Harry Waibel hat sich einen Namen als Experte für Rassismus in der DDR gemacht. Er setzte 2014 die These vom durch die Stasi vertuschten Neonazi-Mord an Manuel Diogo in die Welt.
Der aus Südbaden stammende Historiker Harry Waibel hat sich einen Namen als Experte für Rassismus in der DDR gemacht. Er setzte 2014 die These vom durch die Stasi vertuschten Neonazi-Mord an Manuel Diogo in die Welt.
© Rubicon News

Dazu gehört der westdeutsche Historiker Harry Waibel, der seit Jahren in alten Stasi-Unterlagen gezielt nach angeblich vertuschten rassistischen Straftaten aus DDR-Zeiten fahndet und bis heute stolz darauf ist, die „steile These“ (Waibel) vom Neonazi-Mord an Manuel Diogo 2014 in die Welt gesetzt zu haben.

Dazu gehört der ebenfalls westdeutsche Krimi-Autor Max Annas, der den angeblichen Neonazi-Mordfall zu einem fiktionalen DDR-Krimi verdichtete, inspiriert von einem "historischen Fall", wie sein Verlag eigens betonte. Das Manuel Diogo gewidmete Werk wurde mit dem deutschen Krimipreis 2019 ausgezeichnet.

Dazu gehören aber auch zahlreiche Journalistinnen und Journalisten, die die These vom Neonazi-Mord im DDR-Zug übernommen haben. Manche haben Waibel seine Stasi-Akten sogar abgekauft – und bei ihren anschließenden Recherchen ausgeblendet, was nicht ins vorgefasste Bild von der Neonazi-durchseuchten DDR passte.

Laienschauspieler mit Springerstiefeln

Besonders hervorgetan hat sich hier der öffentlich-rechtliche „Mitteldeutsche Rundfunk“, der 2017 eine Dokumentation produzierte, deren Macher ihre Vorstellung von der historischen Wahrheit mit glatzköpfigen Laienschauspielern in Bomberjacken und Springerstiefeln in einem original-DDR-Bahnwaggon inszenierten. Sie reisten sogar nach Mosambik, um Manuel Diogos greiser Mutter die Nachricht vom angeblichen Mord an ihrem Sohn zu überbringen. Vor laufender Kamera bricht die alte Frau in Tränen aus. Dann sagt sie: "Es hieß immer, er sei bei einem Unfall gestorben."

Die Mutter starb bevor Roths und Reichs Recherchen zeigten, dass die angebliche Enthüllung nach 31 Jahren einer kritischen Überprüfung nicht standhält.

Manuel Diogo als 19-jähriger in der DDR. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1982, vier Jahr vor seinem Tod mit 23 Jahren.
Manuel Diogo als 19-jähriger in der DDR. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1982, vier Jahr vor seinem Tod mit 23 Jahren.
© Infocafe Der Winkel Bad Belzig (aus der Zeitung Märkische Allgemeine)

„Der Fall Diogo zeigt, es geht gar nicht um eine differenzierte Untersuchung und schon gar nicht um Geschichtsaufarbeitung. Es geht um Überzeugungen und Haltungen, um Schwarz-Weiß-Bilder, die an den Kalten Krieg erinnern“, sagt Anja Reich. „Die DDR-Kriminalpolizei, die von der Stasi gezwungen wird, einen Mord zu vertuschen. Die Vertragsarbeiter aus Mosambik, die unter dem Zeichen der Völkerfreundschaft in die DDR geholt und stattdessen von Neonazibanden gejagt werden. Die Wahrheit aber ist – wie immer – kompliziert, und es würde sich lohnen, diesen Teil der DDR-Geschichte ohne ideologische Vorbehalte aufzuarbeiten.“

"Journalismus ist ein hartes Geschäft"

Wie sie und ihre Kollegin der Wahrheit auf die Spur gekommen sind? „Wir sind einfach nach Jeber-Bergfrieden gefahren“, sagt Reich. In dem kleinen Ort zwischen Leipzig und Berlin stand einst das größte Sägewerk der DDR. Hier arbeitete Manuel Diogo, hier in der Nähe starb er – und bis heute können sich viele hier gut an ihn erinnern. „Der Heimleiter, der Werkleiter, der Lokführer – viele der Menschen, die Manuel Diogo gut kannten, waren leicht zu finden“, sagt Jenni Roth. Auch ehemalige Freunde und Kollegen von Diogo in den USA und Mosambik kontaktierten die Reporterinnen.

Was sie stutzig machte: Niemand aus Diogos Umfeld, mit dem sie sprachen, war je vom MDR befragt worden. Und niemand glaubte an ein vertuschtes Verbrechen – bis auf eine Ex-Kollegin. Deren Begründung: „Das wurde ja im Fernsehen gezeigt.“

Dass die Legende vom Neonazi-Mord in der Berichterstattung zum Fall Diogo so oft unkritisch wiederholt worden ist, überrascht die Reporterinnen nicht. „Journalismus ist ein hartes Geschäft. Es ist nicht immer leicht, viel zu recherchieren. Da glaubt man lieber einfachen Wahrheiten“, sagt Anja Reich.

Nachdem sie und Jenni Roth ihre Recherchen im September 2020 veröffentlicht hatten, schrieb ihnen eine Kollegin von einer großen überregionalen Tageszeitung. Reichs und Roths Berichterstattung über den Fall habe sie daran erinnert, „entsprechende Recherchen in Zukunft sehr viel intensiver und differenzierter anzugehen“. Auch sie war der Legende vom angeblichen Neonazi-Mord aufgesessen. „Unter Druck hätte mir das vielleicht auch passieren können. Wenn mir jemand gesagt hätte, jetzt mach mal schnell was tagesaktuell über diesen Fall“, hat Reich ihr geantwortet. Jenni Roth beschreibt die Dynamik so: „Man recherchiert ja oft unter Zeitdruck. Dann googelst du: Wer hat schon mal was gesagt zu dem Thema? Ah, Harry Waibel. Der war auch im Deutschlandfunk. Das ist seriös. Den kann man nehmen.“

Eine unpassende Wahrheit

Entscheidend für die Verbreitung der Legende vom Neonazi-Mord an Manuel Diogo sei aber gewesen, dass sie sich nahtlos in ein gefestigtes mediales Bild der ehemaligen DDR fügte. „Die Meldung, dass die Staatsanwaltschaft neu prüft, hat vergangenes Jahr nahezu jede Lokalzeitung übernommen. Als der Fall Anfang März eingestellt wurde, gab es vergleichsweise selten Berichterstattung“, sagt Reich. „An dieser Wahrheit gibt es offenbar wenig Interesse.“

Umso mehr dürfte die Reporterinnen das Leser*innen-Echo auf ihre Recherche gefreut haben. Eine „Ehrenrettung des heute oft in Misskredit gebrachten Journalismus“ sei das, schrieb einer. Ein anderer: „Bleiben Sie dran, damit der MDR und Frau Johlige Position beziehen müssen.“

Die Linken-Politikerin hat kurz nach der Einstellung der staatsanwaltschaftlichen Prüfung erklärt, für sie sei der Fall Diogo nun „abgeschlossen“. Zwei Wochen nachdem die Staatsanwaltschaft Potsdam das Ergebnis der Prüfung bekannt gemacht hatte, berichtete der MDR online zu dem aus seiner Sicht immer noch „mysteriösen Todesfall“. Zitat MDR: „Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat am 12.03.2021 mitgeteilt, dass sie nach einer Prüfung keine Anhaltspunkte für ein Tötungsverbrechen im Zusammenhang mit Manuel Diogo gefunden hat. Den Umfang der Prüfungen wollte die Staatsanwaltschaft Potsdam auf Nachfrage nicht mitteilen.“

Fragwürdige Zitate, falsche Übersetzungen

Dabei steht fest: Nach allem, was belegbar ist, war niemand dabei, als Manuel Diogo in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 1986 an der Bahnstrecke bei Bad Belzig zu Tode kam. Zuletzt lebendig sah ihn nach Aktenlage eine Schaffnerin – schlafend im Gang des Zuges, offenbar sturzbetrunken. Mosambikanische Zeitzeugen, die die These vom Neonazi-Mord zunächst zu stützen schienen, haben sich in Widersprüche verstrickt oder kommen im MDR-Beitrag lückenhaft vor. Ein ehemaliger Botschafter Mosambiks in der DDR, den der MDR als Gewährsmann für die Mordthese anführt, sagt im Interview mit dem Sender über die angeblichen Täter: „Ich glaube, einige wurden für zwei bis fünf Jahre verurteilt“. Dabei wurden im Fall  Diogo  nie Täter ermittelt oder bestraft. Den Namen „Diogo“ erwähnt der Botschafter im MDR-Bericht  gar  nicht. Eine Bitte der „Berliner Zeitung“ um Herausgabe der  ungeschnittenen  Aufnahme des Interviews mit dem Botschafter hat der MDR abgelehnt.

Ein zweiter Gewährsmann, ein anderer ehemaliger mosambikanischer Diplomat in der DDR, habe angeblich gesagt, dass ihn hochrangige DDR-Offizielle über das Tötungsverbrechen an Manuel Diogo informiert hätten. Im Original-MDR-Beitrag sagt der Mann aber: „Die Staatssicherheit der DDR und andere Behörden, mit denen wir in Kontakt standen, haben uns nie direkt bestätigt, dass es sich um ein Tötungsdelikt durch Skinheads handelte.“ Nachfragen der „Berliner Zeitung“ zu diesen widersprüchlichen Angaben blieben seitens des Senders unbeantwortet.

Klar ist laut der zuständigen Potsdamer Staatsanwältin indes dies: Es haben sich im Zuge der acht Monate währenden polizeilichen Prüfung weder Hinweise auf eine Manipulation der Akten, noch auf ein Tötungsdelikt ergeben. Was bedeutet: Nach Lage auch der neuen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass stimmt, was in den Stasi-Unterlagen zu Manuel Diogos Tod steht. Es war ein Unfall.

Fakten gegen Zeitgeist

Für den MDR ist im Fall Diogo trotzdem weiter offen: "Unfall oder Verbrechen?" Eine kritische Reflektion der eigenen Rolle bei der Verbreitung der These vom Neonazi-Mord an dem Mosambikaner seitens des Senders lässt bis heute auf sich warten.

Der Rowohlt-Verlag, der Max Annas‘ vom Fall Diogo inspirierten Kriminalroman als auf einer wahren Geschichte basierend bewarb, hat diese Passage kürzlich getilgt. Offen eingestanden, dass man zuvor fälschlicherweise den Eindruck erweckt hatte, der Tote, dem das Buch auch weiterhin gewidmet ist, sei von DDR-Neonazis ermordet worden, hat auch der Verlag bisher nicht.

Zu Ende ihres vorerst letzten Artikels zum Fall Diogo zitierte Anja Reich vor wenigen Tagen den Journalisten Günter Gaus. „Ich glaube“, sagte der schon Mitte der 90er Jahre in einem Gespräch zur DDR-Geschichtsschreibung, „dass Fakten gegen den Zeitgeist fast ohnmächtig sind.“

+++Anmerkung der Redaktion: Wir haben diesen Text nach Erscheinen überarbeitet. Auf den Begriff Fake News aus der ursprünglichen Fassung verzichten wir nun. Außerdem haben wir im Sinne einer besseren Verständlichkeit einige Details ergänzt.+++

Qualitätsjournalismus – wie wird der heutzutage eigentlich gemacht? Wie kommt ein Thema auf? Welche Quellen nutzen Reporter*innen für ihre Recherche? Welche Möglichkeiten bieten neue und traditionelle Medien? Welche Rolle spielt die Presse für eine lebendige, demokratische Gesellschaft? Um diese und andere Fragen zum modernen Journalismus kreist unsere neue Serie zum Wettbewerb um den Nannen Preis 2021, den der stern und das Verlagshaus Gruner + Jahr ausrichten. Im Lauf der kommenden Wochen werden wir hier eine Reihe journalistischer Arbeiten aus dem aktuellen Wettbewerb um die renommierteste Auszeichnung für deutschsprachigen Journalismus näher beleuchten.

Die Auswahl der Arbeiten, auf die wir an dieser Stelle in loser Folge eingehen, ist gänzlich unabhängig von der Arbeit der Jurys, die in geheimen Beratungen die Preisträger küren. Hier geht es nicht um die Frage: Welche Arbeit macht das Rennen? Sondern darum Sie, unser Publikum, teilhaben zu lassen an der beeindruckenden Vielfalt journalistischer Kreativität, die sich in den Einreichungen zum Nannen Preis 2021 zeigt.
Die anderen Folgen unserer Serie zu Arbeiten aus dem aktuellen Wettbewerb und weitere interessante Artikel rund um den Nannen Preis finden sie hier.
Ihr Nannen Preis Team

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