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Hitze-Hoch: Angst um die deutschen Wälder

"Das Thema ist brandaktuell", so der Sprecher einer Forstdirektion. Von Bayern bis Brandenburg werden die Wälder trockener, in einigen Regionen gilt die höchste Warnstufe. Jeder Besuch im Wald wird zur Gefahr.

Sengende Hitze und Trockenheit lassen auch in Deutschland die Gefahr von Waldbränden steigen. In einigen Regionen wurde die höchste Warnstufe ausgerufen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium appellierte an alle Waldbesucher, besonders vorsichtig zu sein, um keine Brände zu entfachen. So ist es von März bis Oktober verboten, im Wald sowie auf Moor- und Heideflächen zu rauchen oder offenes Feuer zu entzünden.

Eine Vielzahl von Feuern werde durch Unachtsamkeit und Fahrlässigkeit verursacht, betonte Staatssekretär Alexander Müller. "Eine leichtfertig weggeworfene Zigarettenkippe, eine vergessene Glasflasche, die wie ein Brennglas wirkt, oder ein nicht sachgemäß gelöschtes Grillfeuer können verheerende Auswirkungen haben", sagte Müller. Auch heiße Katalysatoren von Autos könnten auf trockenen Waldböden oder Wiesen ein Feuer verursachen. Der Bundesgrenzschutz forderte Reisende auf, wegen der Gefahr von Böschungsbränden keine Zigarettenkippen aus den Zügen zu werfen.

Schon 300 Brände in Brandenburg

In reinen Nadelwäldern ist das Brandrisiko besonders groß. So ist Brandenburg wegen der riesigen Kiefernmonokulturen, der trockenen Böden und der geringen Niederschläge das am meiste gefährdete Gebiet Deutschlands. Dort gab es in diesem Jahr schon mehr als 300 Brände. "Es gibt nun mal keine trockenere Region in der ganzen Republik - sieht man einmal von den Regenschattengebieten im Harz ab", erläuterte der Präsident des Brandenburger Landesumweltamtes, Matthias Freude, in einem Interview mit der 'Stuttgarter Zeitung'.

Erst am Montag waren etwa 40 Hektar Forst bei einem Waldbrand bei Jüterbog in Brandenburg, verbrannt. Auslöser war explodierende Altmunition. Auf einem früheren Schießstand habe sich auf Grund der Hitze herumliegende Munition entzündet, sagte eine Polizeisprecherin in Luckenwalde. Von dort habe sich das Feuer ausgebreitet. Nach etwa sechs Stunden hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle.

Auch Kiefernwälder im Süden gefährdet

Auch in Bayern alarmierten die Backofen-Temperaturen die Behörden. "Das Thema ist brandaktuell", sagte Rudolf Zwicknagel, Sprecher der Forstdirektion für Mittel- und Oberfranken in Bayreuth. Nach Erkenntnissen des Deutschen Wetterdienstes erreichten Regionen in Mittelfranken und der Oberpfalz die Gefährdungsstufe vier auf einer fünfstufigen Gefahrenskala. Die meisten Sorgen bereiten auch im Süden und Südwesten Deutschlands die Kiefernwälder - wie etwa im Rheintal zwischen Rastatt und Mannheim. In Schleswig-Holstein hingegen sei das Brandrisiko wegen der vielen Laubwälder geringer als in anderen Bundesländern, sagte der Leiter des Forstamtes Nordfriesland, Peter Knierim. In den Laubwäldern könnten sich mehr Grünpflanzen ansiedeln, die für höhere Feuchtigkeit sorgten.

Höchste Warnstufe in Thüringen

In Teilen Thüringens wurde dagegen die höchste Warnstufe ausgerufen. Damit dürfen einzelne Waldstücke nicht mehr betreten werden. Die Forstämter kontrollieren verstärkt. Auch in Sachsen-Anhalt galt in den Landkreisen Stendal, Ohrekreis, Wittenberg und Bitterfeld die höchste Warnstufe vier. Waldbesuchern sei es nicht erlaubt, von den Wegen abzuschweifen. Sämtliche Feuerwachtürme sind von morgens bis abends besetzt. Ähnlich die Situation in Mecklenburg-Vorpommern: Für das Gebiet der Nossentiner Heide (Landkreis Müritz) gilt die höchste Alarmstufe. Auch in Teilen Nordrhein-Westfalens wurde die höchste Waldbrand-Warnstufe ausgerufen.

Überwachungsflüge finden statt

Der nordrhein-westfälische Innenminister Fritz Behrens forderte die Bezirksregierungen auf, verstärkt Überwachungsflüge anzuordnen. "Beginnende Waldbrände kann man besonders früh am besten aus der Luft erkennen", betonte der Minister. Bereits am Mittag startete die erste Überwachungsmaschine von der NATO-Airbase in Geilenkirchen. Eingesetzt würden private Kleinflugzeuge, in denen ein fachkundiger Feuerwehrmann als Luftbeobachter mitfliege, der seine Erkenntnisse an die Forstbehörden und betroffenen Kommunen weitergebe, berichtete die Bezirksregierung Köln.

Warnungen an Landwirte

Der Feuerwehrflugdienst über Niedersachsen entdeckte zahlreiche kleinere Brände. Alle Feuer seien aber rechtzeitig erkannt und gelöscht worden, bevor sich die Flammen ausbreiten konnten. Die Gefahr von Selbstentzündungen in Wald und Heide sei auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit noch nicht sehr hoch, erklärte der Geschäftsführer des Landesfeuerverbands Niedersachsen, Hans Rösner. Er warnte Landwirte allerdings davor, bei der Hitze ihre Stoppelfelder abzufackeln.

Entwarnung ist nicht in Sicht

Hoch 'Michaela' heizt Deutschland mit Temperaturen von fast 40 Grad weiter auf. Eine Wetteränderung ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes frühestens in einer Woche möglich. Dagegen hat sich in Südeuropa die Lage leicht entspannt. In Portugal und Spanien sind viele Feuer inzwischen unter Kontrolle. Sinkende Temperaturen verschafften der Feuerwehr im Kampf gegen die Waldbrände eine Atempause. Bislang forderten Hitze und Waldbrände in Portugal und Spanien mehr als 20 Todesopfer.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(