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Zweijähriger erschießt eigene Mutter beim Einkaufen: Schwiegervater erzählt, wie der Junge an die Waffe kam

Nachdem ein Zweijähriger in den USA seine Mutter erschossen hat, meldet sich der Schwiegervater des Opfers zu Wort. Er beschreibt, wie es zu dem tödlichen Schuss kam.

In dieser Walmart-Filiale in Hayden, Idaho, geschah die Tat.

In dieser Walmart-Filiale in Hayden, Idaho, geschah die Tat.

Nachdem ein zweijähriger Junge in den USA kurz vor Silvester aus Versehen seine Mutter erschoss, entbrennt im ganzen Land eine Diskussion über die lockeren Vorschriften zum Waffenbesitz in den Staaten. Außerdem bewegt das Schicksal der Familie die Öffentlichkeit. Was wird aus ihr? Und wie wird der Junge damit fertig, dass er seine Mutter tötete?

Zwei Tage nach der Tragödie , meldet sich nun die Familie der Getöteten zu Wort. "Es ist ein schrecklicher, schrecklicher Vorfall", sagte der Schwiegervater des Opfers, Terry Rutledge, der "Washington Post".

Der tragische Zwischenfall ereignete sich am Dienstag in einer Walmart-Filiale in Hayden im US Bundesstaat Idaho, wo Veronica Rutledge mit ihrem kleinen Sohn und drei Nichten einkaufte. Der Zweijährige saß im Einkaufswagen, wo er sich die Waffe aus der Handtasche seiner Mutter griff und sie abfeuerte. Nach Angaben ihres Schwiegervaters war die Handtasche mit einem speziellen Fach für die Waffe ein Weihnachtsgeschenk von ihrem Mann. Der Zweijährige habe den Reißverschluss öffnen müssen, um an die Waffe zu kommen, so Terry Rutledge zur "Washington Post". Der Schuss des Jungen traf die 29-Jährige in den Kopf. Sie brach tödlich getroffen zusammen.

"Situation immer wieder durchleben"

Rutledge, die als Atomwissenschaftlerin für ein staatliches Forschungszentrum arbeitete, und ihr Ehemann Colt galten als leidenschaftliche Waffenfans. Die 29-Jährige verfügte über eine Lizenz zum verdeckten Waffentragen und verwahrte die Pistole in einer speziellen Handtasche für Waffen.

Ihr Schwiegervater sagte, die Neugier des Zweijährigen habe dazu geführt, dass er die Waffe aus der Tasche geholt habe. Sein Sohn müsse dem Jungen nun erklären, "warum seine Mama nicht nach Hause kommt. Über die Jahre wird er mehr Fragen stellen und wir müssen diese Situation immer wieder durchleben", sagte Terry Rutlegde.

Die Waffenhändlerin Robin Ball sagte dem örtlichen Fernsehsender KREM, sie sei überrascht, dass ein Zweijähriger die Kraft zur Betätigung des Abzugs habe. Möglicherweise habe es keinen Sicherheitsmechanismus gegeben. Auf einer Internetseite für US-Waffenbesitzerinnen hieß es, der Vorfall müsse "die große Verantwortung" in Erinnerung rufen, die mit dem Waffenbesitz einhergehe.

Schwiegervater verteidigt Opfer

In den USA tragen immer mehr Frauen Waffen zum persönlichen Schutz. Einer Studie zufolge besitzen 15 Prozent der Frauen eine Waffe. Idaho gehört zu den US-Bundesstaaten mit dem höchsten Anteil an Waffenbesitzern. Vize-Polizeichef Stu Miller sagte dem Lokalfernsehen KHQ, er sei "ein großer Anhänger des verdeckten Waffentragens zum eigenen Schutz. Aber man muss verantwortungsvoll damit umgehen. Leider war das hier nicht der Fall."

Auf solche Aussagen reagiert Terry Rutledge sauer: "Sie stellen Veronica als verantwortungslos dar, doch das ist nicht der Fall", sagte er der "Washington Post". Sie habe Kurse für den Umgang mit Handfeuerwaffen gehabt. "Außerdem war das nicht einfach irgendeine Handtasche, in die sie ihre Waffe geworfen hatte."

20.000 Minderjährige verletzt oder getötet

Tödliche Unfälle mit Schusswaffen sind angesichts ihrer weiten Verbreitung in den USA keine Seltenheit. Der Vorfall in Idaho war jedoch ungewöhnlich tragisch und löste eine Lawine von Kommentaren im Internet aus. "Genug ist genug, meint ihr nicht? Ein Zweijähriger tötet mit einer Pistole? Ist das Dein Ernst, Amerika?" schrieb ein Nutzer. Andere zeigten sich besorgt um das Schicksal des kleinen Jungen, der nun ohne Mutter aufwachsen wird.

Alljährlich werden rund 20.000 Minderjährige in den USA durch Schusswaffen verletzt oder getötet. Zur Zahl der Kinder und Jugendlichen, die selbst versehentlich jemanden durch Schüsse verletzen oder töten, gibt es keine Angaben. Im August hatte ein anderer tragischer Fall Aufsehen erregt. Dabei hatte eine Neunjährige beim Schießunterricht versehentlich ihren Lehrer getötet, weil sie den heftigen Rückstoß des Uzi-Schnellfeuergewehrs nicht kontrollieren konnte.

Die Aussicht auf schärfere Waffengesetze ist auch nach dem jüngsten Vorfall eher gering. Vorstöße von US-Präsident Barack Obama nach dem Schulmassaker von Connecticut mit 20 toten Kindern Ende 2012 für schärfere Kontrollen von Waffenbesitzern und zum Verbot von Sturmgewehren scheiterten damals. Zugleich stieg die Zahl der Genehmigungen für das verdeckte Waffentragen.

tkr mit AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(